Wenige Tage vor dem Unpacked-Event für das Samsung S10 zeigen die Südkoreaner das mutmaßliche Nebenprogramm: In der hauseigenen App sind schon jetzt die Galaxy Watch Active, neue Ohrstecker und ein Fitnesstracker zu sehen. Dabei wird klar: Der Markenname „Gear“ wird wohl fallen gelassen.

Nanu, hat da jemand die Nerven verloren? Noch vor zwei Tagen zeigte man sich in der Samsung-Zentrale hoch erregt, als ein Datenblatt mit allen mutmaßlichen Details zum Galaxy S10 an die Öffentlichkeit gelangte. Angeblich wurde eigens ein Ausschuss eingesetzt, den Verantwortlichen zu finden. Das Gremium kann womöglich gleich eine weitere Aufgabe angehen.

Denn nun sind auch noch Bilder und Namen der nächsten Wearables von Samsung zu sehen – ohne Umweg über einen Leak-Profi, sondern ganz offiziell über die hauseigene Galaxy Wearable App für Android, wo sie die Blogger von SamCentralTech entdeckten:

Aus Gear wird wohl Galaxy

Aller Voraussicht nach wird Samsung die neuen Geräte kommende Woche als Vorprogramm zum neuen Smartphone-Aushängeschild, dem Galaxy S10, vorstellen. Keine Überraschung ist dabei die Galaxy Watch Active, die die Gear Sport ablösen soll. 40 Millimeter groß wird die smarte Uhr werden, lernen wir aus der App, und anscheinend in zwei Farben erhältlich sein. Weitere Details wurden schon vor wenigen Tagen in der Tech-Welt herumgereicht.

Ebenso wenig überraschend kommen die Nachfolger der Gear Icon X, die laut App als Galaxy Buds firmieren werden. Spätestens bei den kabellosen Ohrsteckern wird klar: Samsung trägt den Markennamen „Gear“ wohl zu Grabe und bringt alle Wearables unter der Bezeichnung „Galaxy“ heraus.

Neuer Fitnesstracker in zwei Versionen

Entsprechend gibt es auch keine Gear Fit mehr, sondern laut App offensichtlich einen Fitnesstracker namens Galaxy Fit. Das smarte Armband wurde bereits in der amerikanischen Zertifizierungsbehörde FCC gesichtet, jetzt zeigt Samsung selbst sein neues Sportler-Muss. Und bestätigt: Ja, es wird tatsächlich zwei Modelle geben, neben der „Galaxy Fit“ auch eine „Fit e“, hinter der sich eine günstigere Light-Version verbergen dürfte.

Viel bleibt Samsung nicht mehr, womit der Konzern am 20. Februar zu überraschen imstande wäre. Aber auch das kann ja spannend sein: Was wollen die Koreaner aus dieser Situation machen?