Smartphones

RED: Nischen-Smart­pho­ne mit Holo­gramm-Dis­play und Riesenakku?

Das Red Hydrogen One soll Erweiterungsmodule unterstützen und ein holografisches 3D-Display besitzen.

Das RED Hydro­gen One soll ein abso­lu­tes Aus­nah­me-Smart­pho­ne wer­den, doch ist seit der Ankün­di­gung schon mehr als ein Jahr ver­gan­gen. Nun ist das Gerät aber bei einer Zulas­sungs­stel­le aufgetaucht.

Der Her­stel­ler RED ist eigent­lich für sei­ne Spe­zi­al­ka­me­ras für den Pro­fi­be­reich bekannt. Im Som­mer 2017 kün­dig­te das Unter­neh­men dann aber mit dem Hydro­gen One sein ers­tes Smart­pho­ne an. Wie die Kame­ras soll auch die­ses Gerät kein Stan­dard­mo­dell mit einem güns­ti­gen Preis wer­den, doch war bis auf weni­ge, gera­de­zu fan­tas­tisch klin­gen­de Details so gut wie nichts zur Aus­stat­tung bekannt. Das hat sich nun mit der Über­prü­fung des Smart­pho­nes durch die Zulas­sungs­be­hör­de FCC in den USA aber geän­dert, wie Pho­neS­coop berichtet.

Wie gut ist das holo­gra­fi­sche Display?

In sei­nem Bericht bestä­tigt die Prüf­stel­le meh­re­re Aus­stat­tungs­merk­ma­le und ver­rät sogar die Grö­ße des Akkus: So soll der Ener­gie­spei­cher eine Kapa­zi­tät von 4.510 mAh besit­zen, außer­dem sei­en sowohl auf der Vor­der- als auch auf der Rück­sei­te Dual-Kame­ras an Bord. Des Wei­te­ren unter­stützt das Hydro­gen One NFC-Funk und die Ver­wen­dung von zwei SIM-Kar­ten. Einen USB-C-Anschluss und einen Schacht für microSD-Spei­cher­kar­ten bie­tet das Gerät auch.

Auch wenn der Akku für ein Smart­pho­ne mit einem 5,7‑Zoll-Display nicht gera­de klein aus­fällt, gehört er nicht unbe­dingt zu den auf­re­gen­den Fea­tures, die das Hydro­gen One aus­ma­chen. Lei­der aber ver­rät der Bericht der FCC nichts über den holo­gra­fi­schen Bild­schirm oder die Erwei­te­rungs­mo­du­le, die das Gerät unter­stüt­zen soll.

3D-Inhal­te ohne 3D-Brille

Das holo­gra­fi­sche Dis­play soll sich laut der Ankün­di­gung von RED Nano­tech­no­lo­gie zunut­ze machen und so Holo­gram­me erzeu­gen kön­nen. Nut­zer des Smart­pho­nes sol­len also drei­di­men­sio­na­le Bil­der auf dem Bild­schirm sehen kön­nen – und das ohne eine 3D-Bril­le, wie sie im Kino nötig wäre.

Auch über die Beschaf­fen­heit der Dual-Kame­ras im RED Hydro­gen One ver­rät die FCC lei­der nichts, obwohl die­se laut Her­stel­ler zusam­men mit einem Zusatz­mo­dul in der Lage sein soll, pas­sen­de Inhal­te für das holo­gra­fi­sche Dis­play im soge­nann­ten H4V-For­mat auf­neh­men zu können.

Gibt es bald mehr Infos?

Immer­hin ist die Unter­su­chung der FCC bei Smart­pho­nes nicht sel­ten ein Vor­zei­chen für eine bal­di­ge Ver­öf­fent­li­chung. Häu­fig wer­den Gerä­te nur weni­ge Wochen nach der Bekannt­ga­be des Prü­fungs­er­geb­nis­ses dann auch offi­zi­ell vor­ge­stellt. Viel­leicht stat­tet RED ja auch der IFA in Ber­lin einen Besuch ab, die Ende August ihre Pfor­ten öffnet.

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