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Spielekonsolen

Ori­gi­nal-Xbox: Die­se Retro-Games lau­fen auch auf der Xbox One

Xbox-Chef Phil Spencer gehört zu den wichtigsten Führungspersonen der Videospiele-Industrie. Er ist großer Verfechter der Abwärtskompatibilität.

Retro ist der­zeit in der Gaming-Welt schwer ange­sagt. Doch statt die alten Kon­so­len vom Dach­bo­den zu holen, setzt Micro­soft lie­ber auf neu­es­te Hard- und Retro-Soft­ware: Spie­le der Ori­gi­nal-Xbox sol­len ab heu­te auch auf der Xbox One spiel­bar sein. Die ers­ten 13 Titel ste­hen nun fest.

Das Schlüs­sel­wort lau­tet “Abwärts­kom­pa­ti­bi­li­tät”. Wäh­rend es in Sachen Tech­nik in der Regel nur in eine Rich­tung geht, nach vorn, legt Micro­soft in sei­ner Gaming-Spar­te nun den Rück­wärts­gang ein. Zumin­dest bei eini­gen Spie­len. Schon auf der Gaming-Mes­se E3 im Juni 2017 in Los Ange­les hat­te der Publis­her Micro­soft ver­kün­det, dass auf der Xbox One und der kom­men­den Xbox One X (erhält­lich ab 7. Novem­ber 2017) nicht nur die neu­es­ten Shoo­ter & Co. für einen höhe­ren Herz­schlag unter Gamern füh­ren wür­den, son­dern auch die alten Klas­si­ker. Wel­che ab heu­te spiel­bar sein wer­den, lis­tet Micro­soft nun offi­zi­ell.

Die­se Klas­si­ker lau­fen jetzt auch wie­der auf der aktu­el­len Xbox:

  • Black
  • Bloo­dRay­ne 2
  • Crim­son Skies
  • Dead to Rights
  • Fuzi­on Frenzy
  • Grab­bed by the Ghoulies
  • The King of Figh­ters: Neowave
  • Nin­ja Gai­den Black
  • Pira­tes!
  • Prince of Per­sia: The Sands of Time
  • Psy­cho­nauts
  • Red Fac­tion II
  • Star Wars: Knights of the Old Republic

Abwärts­kom­pa­ti­bi­li­tät bewahrt Spie­le der Vergangenheit

Xbox-Chef Phil Spen­cer beton­te erst kürz­lich erneut, wie wich­tig er die Abwärts­kom­pa­ti­bi­li­tät fin­de. Für ihn sei­en Spie­le eine “Kunst­form”. Wür­den älte­re Spie­le mit jeder neu­en Hard­ware-Genera­ti­on vom Markt ver­schwin­den, wür­de auch jedes Mal ein Stück der Gaming-Geschich­te ver­lo­ren gehen. Dabei sei es laut Spen­cer gera­de wich­tig, auch Spie­le der Ver­gan­gen­heit zu spie­len: “Man kann von dem ler­nen, was man als Kind gespielt hat.”

Wer nicht mehr im Besitz der Ori­gi­nal-Disc ist, kann sich die Retro-Games aber auch als digi­ta­le Ver­si­on kau­fen und ab heu­te spie­len. Die­se sind dann ent­spre­chend auf­po­liert und an die höhe­re Auf­lö­sung von 1.080 Pixel ange­passt. Für eine bes­se­re Per­for­mance wur­den die Frame­ra­ten erhöht und die Lade­zei­ten ver­kürzt. Wer es lie­ber rich­tig retro mag, wird hier­auf aber sicher auch gern verzichten.

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