Knopf war ges­tern, der moder­ne Musik­freund steu­ert sei­ne Laut­spre­cher per Sprach­be­fehl. Das gilt bald auch für die Luxus-Spea­ker von Bang & Olufsen. Die Dänen kün­dig­ten jetzt den Goog­le Assi­stant für die ers­ten bei­den haus­ei­ge­nen Gerä­te an. Zum Schnäpp­chen­preis gibt es den hör­ba­ren Hel­fer aber nicht.

Beo­sound 1 und Beo­sound 2 sind die ers­ten Laut­spre­cher von Bang & Olufsen, auf denen der Goog­le Assi­stant mit Rat und Tat zur Sei­te ste­hen soll. Schon ab Mit­te Sep­tem­ber kommt der neue Beo­sound-1-Spea­ker in die Läden, gaben die Dänen jetzt per Pres­se­mel­dung bekannt. Sein Kol­le­ge Beo­sound 2 soll Anfang Okto­ber fol­gen. Damit ist die Kat­ze aus dem Sack, wel­che Gerä­te aus dem Pro­dukt­port­fo­lio Bang & Olufsen mein­te, als im Janu­ar der Goog­le Assi­stant erst­mals offi­zi­ell ange­kün­digt wur­de.

Vier But­tons blei­ben

Wer den­noch nicht die Fin­ger vom dem kegel­för­mi­gen Laut­spre­cher las­sen kann oder will, kann trotz Sprach­as­sis­tent auf die tra­di­tio­nel­le Bedie­nung set­zen: Auf der Ober­sei­te sind vier klas­si­sche But­tons ange­bracht. Häu­fig ver­wen­de­te Befeh­le, etwa das Strea­ming des bevor­zug­ten Radio­sen­ders, das Abspie­len der eige­nen Play­list, das Abfra­gen des Wet­ter­be­richts oder der anste­hen­den Ter­mi­ne kön­nen dabei jeweils einem But­ton zuge­wie­sen wer­den.

Was kos­ten die smar­ten Spea­ker?

Als Bonus sind auch bereits Chro­me­cast und App­les Air­Play 2 in die Laut­spre­cher inte­griert. Damit kann so gut wie jeder der füh­ren­den Strea­ming­diens­te vom Smart­pho­ne auf die Luxus-Spea­ker über­tra­gen und in ein Mul­ti­room-Sys­tem inte­griert wer­den.

Doch für das Hör­ver­gnü­gen mit Sprach­as­sis­tent muss der User deut­lich tie­fer in die Tasche grei­fen als bei den Wett­be­wer­bern von Sony, LG oder beim neu­en Markt­füh­rer Goog­le Home. Der Beo­sound 1 kommt mit einer unver­bind­li­chen Preis­emp­feh­lung von 1.500 Euro, der Beo­sound 2 soll 2.000 Euro kos­ten. Wer sich auch noch die pas­sen­de Docking Sta­ti­on zule­gen möch­te, muss noch ein­mal 150 Euro bei­steu­ern.