© 2017 picture alliance / dpa
Smartphones

Neue Regeln für den App Store: Apple ändert Richt­li­ni­en für Entwickler

Neue Regeln für Entwickler: Sie müssen ihre Anwendungen gemäß den neuen App Store-Richtlinien von Apple konzipieren.

iOS 11 steht kurz vor dem Start und damit auch grö­ße­re Ver­än­de­run­gen und Neue­run­gen wie ARKit und Face ID. Apple hat in die­sem Zuge die Richt­li­ni­en für den App Store aktua­li­siert. Ent­wick­ler müs­sen nun eini­ge Din­ge mehr beach­ten, wenn sie wol­len, dass es ihre Anwen­dung in den Store schafft. 

Schon am mor­gi­gen Diens­tag beginnt der Roll­out von iOS 11. Mit der neu­en Ver­si­on des Apple-Betriebs­sys­tems kommt das ARKit, womit Ent­wick­ler Aug­men­ted-Rea­li­ty-Apps bau­en und die­se tes­ten kön­nen. Die geän­der­ten Richt­li­ni­en für den App Store betref­fen unter ande­rem jenes Fea­ture. So sol­len die ARKit-Apps laut 9to5Mac ein “reich­hal­ti­ges und all­um­fas­sen­des Aug­men­ted-Rea­li­ty-Erleb­nis” bie­ten. Ein­fa­che AR-Ele­men­te wie ein­zel­ne und nach­ah­men­de Objek­te und Ani­ma­tio­nen rei­chen nicht aus, um sich als Anwen­dung für ARKit zu qualifizieren. 

Neue App Store-Richt­li­ni­en: Kein Face ID für Kinder

Zudem müs­sen Apps, die auf Face ID, den neu­en Gesichts­scan­ner für das iPho­ne X zugrei­fen, dies über das Frame­work Loca­lAu­then­ti­ca­ti­on tun. Für Nut­zer unter 13 Jah­ren sol­len sich die Ent­wick­ler außer­dem eine alter­na­ti­ve Ent­sperr-Metho­de über­le­gen. Die neu­en App Store-Richt­li­ni­en unter­sa­gen die Nut­zung von Face ID zur Authen­ti­fi­zie­rung von jün­ge­ren Usern.

Auch gegen ver­meint­li­che Viren­scan­ner im App Store will Apple mit den neu­en Regeln in den Review Gui­de­li­nes vor­ge­hen. Dritt­ent­wick­lern ist es tech­nisch gar nicht mög­lich, sol­che Apps für das iOS-Sys­tem her­zu­stel­len. Daher sol­len Anwen­dun­gen, die ver­spre­chen, Mal­wa­re vom iPho­ne zu ent­fer­nen, in Zukunft aus dem Store ver­bannt werden.

Eine wei­te­re klei­ne­re Ände­rung betrifft Geld­ge­schen­ke von Nut­zer zu Nut­zer. Apple erlaubt dies fort­an unter zwei Bedin­gun­gen: Das Geschenk muss für den Geber optio­nal sein und die gesam­ten Geld­mit­tel sol­len dem Emp­fän­ger zukom­men. Auch gegen Dis­kri­mi­nie­rung, Men­schen­han­del und Aus­beu­tung von Kin­dern will Apple ver­stärkt vor­ge­hen und ver­an­kert dies noch ein­mal in den App Store-Richtlinien.

Time to share:  Falls dir dieser Artikel gefallen hat, freuen wir uns!