Smartphones

Net­flix plant spe­zi­el­le Ver­si­on für Mobilgeräte

Netflix will das Filmerlebnis für Smartphone und Tablet optimieren.

Net­flix möch­te dem­nächst Schnitt­ver­sio­nen sei­ner Seri­en und Fil­me anbie­ten, die für Mobil­ge­rä­te opti­miert sind. Grund sei, dass vie­le Sze­nen auf Mobil­ge­rä­ten nicht per­fekt dar­ge­stellt wer­den könn­ten. Gleich­zei­tig aber wach­se die Anzahl mobi­ler Netflix-Kunden.

Net­flix-Pro­dukt­chef Neil Hunt hat in San Fran­cis­co über die Zukunft des Strea­ming-Diens­tes gespro­chen, wie The Ver­ge berich­tet. Ziel sei es, den Abon­nen­ten des Diens­tes auf sämt­li­chen Platt­for­men ein opti­ma­les Seh­ver­gnü­gen zu bie­ten. Seri­en­fans, die Fil­me und Seri­en per Smart­pho­ne strea­men, sind dies­be­züg­lich bis­lang benach­tei­ligt. Laut dem Mana­ger gebe es immer wie­der Sze­nen oder Ein­stel­lun­gen, die auf dem Mobil­ge­rät nicht opti­mal rüber­kä­men. Hunts Aus­blick und Lösungs­an­satz: Gut vor­stell­bar, dass in eini­gen Jah­ren Seri­en und Fil­me in einer Mas­ter­ver­si­on für den Fern­se­her und in einer auf Smart­pho­ne und Tablet zuge­schnit­te­nen Vari­an­te ver­füg­bar sei­en. Grund für die Plä­ne sei die wach­sen­de Zahl an Kun­den, die Net­flix mobil nut­zen. Vor allem in Indi­en und ande­ren asia­ti­schen Län­dern kon­su­mie­re ein Groß­teil der Kun­den das Strea­ming­an­ge­bot auf ihren Smartphones.

Net­flix wei­ter auf Expansionskurs

Die­se Über­le­gun­gen zum Mobi­le-Sek­tor pas­sen nur all­zu gut zu den Gesamt­zah­len, die Net­flix zuletzt ver­mel­det hat: 93,8 Mil­lio­nen Kun­den welt­weit, so die beein­dru­cken­de Zahl zum vier­ten Quar­tal 2016. Noch Ende 2015 waren es 19 Mil­lio­nen Nut­zer weni­ger. Seit­dem hat der Video-on-Demand-Abo­dienst in 130 neue Län­der expan­diert und über­ra­schend schnell an Abon­nen­ten hin­zu­ge­won­nen. Laut Net­flix sei­en für das lau­fen­de Quar­tal bereits 99 Mil­lio­nen Abon­nen­ten zu erwar­ten. Scha­ren von alten und neu­en Kun­den, deren Ansprü­che erfüllt wer­den wol­len: Net­flix hat für 2017 rund sechs Mil­li­ar­den Dol­lar als Invest­ment für neue Inhal­te auf dem Zettel.

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