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Gadgets

Kick­star­ter: 3‑in-1-Kame­ra­lin­se zum Aufstecken

Aufstecken, drehen, losknipsen – das Gadget RevolCam

Das Crowd­fun­ding-Pro­jekt Revol­Cam möch­te, wie der Name schon ver­rät, die Smart­pho­ne-Kame­ra revo­lu­tio­nie­ren. Ein auf­steck­ba­rer Clip schiebt drei ver­schie­de­ne Lin­sen vor die Han­dy­ka­me­ra. Und für bes­se­res Licht kann das klei­ne Gad­get auch noch sorgen.

Die bes­te Kame­ra ist die, die man dabei hat. In 99 Pro­zent aller Fäl­le gewinnt dem­nach wohl das Smart­pho­ne. Doch trotz der sich ste­tig ver­bes­sern­den Tech­no­lo­gie hat die klei­ne Han­dy­ka­me­ra immer noch ihre Schwä­chen. Zum einen sehen alle Bil­der rela­tiv gleich aus, da sich die Brenn­wei­te nicht ein­stel­len lässt. Zum ande­ren macht jedes Smart­pho­ne nur bei guten Licht­ver­hält­nis­sen auch gute Bil­der. In der Däm­me­rung oder Dun­kel­heit reicht der Sen­sor dann nicht mehr aus und der Blitz ist oft auch nicht die bes­te Opti­on. Bei­de Pro­ble­me will Revol­Cam besei­ti­gen: mit einer Auf­steck­lin­se. Doch im Gegen­satz zu ähn­li­chen Gad­gets soll die­se tat­säch­lich überzeugen.

Ganz nah dran oder ganz weit weg – Revol­Cam ver­schafft dem Smart­pho­ne ver­schie­de­ne Brennweiten

Der User kann durch ein­fa­ches Dre­hen zwi­schen drei ver­schie­de­nen Lin­sen wech­seln: einem Fishe­ye-Objek­tiv, einem Weit­win­kel-Objek­tiv und einem Macro-Objek­tiv. So kön­nen mit der Smart­pho­ne-Kame­ra nun auch Auf­nah­men gemacht wer­den, die vor­her nicht mög­lich waren. Befin­det sich ein Objekt etwa so dicht vor der Lin­se, dass die Kame­ra nicht rich­tig fokus­sie­ren kann, hilft das Macro-Objek­tiv. Soll das Berg­pan­ora­ma so ein­ge­fan­gen wer­den, dass es auf dem Foto eben­so über­wäl­ti­gend wirkt wie in der Rea­li­tät, wird die Weit­win­kel-Lin­se vors Smart­pho­ne gescho­ben, und wer ein gan­zes Fuß­ball­sta­di­on (von innen) mit dem Han­dy knip­sen will, der wird vom Fishe­ye-Objek­tiv begeis­tert sein. Natür­lich kön­nen die Auf­steck-Objek­ti­ve auch für Vide­os genutzt werden.

Und auch das Pro­blem mit dem Licht möch­te das klei­ne Gagd­et lösen. Mit Hil­fe einer eige­nen Licht­quel­le. Der Clou: Die Lam­pe lässt sich von der Auf­steck-Lin­se abneh­men und per Magnet über­all befes­ti­gen. So kann ein Foto auch aus einer ande­ren als der fron­ta­len Per­spek­ti­ve beleuch­tet werden.

Das Crowd­fun­ding-Pro­jekt hat sein Finan­zie­rungs­ziel bereits erreicht, läuft aber noch einen guten Monat lang. Wer zu den Unter­stüt­zern gehö­ren und ein Revol­Cam-Auf­steck-Kit erhal­ten möch­te, kann sich der­zeit noch ein Ear­ly-Bird-Spe­cial für 28 US-Dol­lar sichern.

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