Smart­pho­ne-Her­stel­ler HTC hat den offi­zi­el­len Start­ter­min sei­nes neu­en Flagg­schiffs HTC U bekannt gege­ben. Die Prä­sen­ta­ti­on soll am 16. Mai statt­fin­den.

Auf sei­ner Web­site hat der Her­stel­ler einen Count­down ein­ge­rich­tet, der bis zur Prä­sen­ta­ti­on des HTC U am 16. Mai her­un­ter zählt. Dazu gibt es – wie bei der Twit­ter-Ankün­di­gung auch – ein Video, in dem ein recht unschar­fes Smart­pho­ne geheim­nis­voll von einer Hand Rich­tung Kame­ra gekippt wird. Ein wei­te­res Detail: Die Hand drückt den Rand des Geräts, auf des­sen Dis­play dar­auf­hin illus­trier­te Rän­der erschei­nen.

Es sieht also ganz danach aus, als wür­den sich die bereits vor über zwei Wochen gele­ak­ten Infor­ma­tio­nen bezüg­lich des berüh­rungs­emp­find­li­chen Rah­mens bestä­ti­gen. Über die Edge-Tech­nik sol­len neue Kon­troll­funk­tio­nen mög­lich wer­den, um etwa die Kame­ra oder den Musik­play­er zu steu­ern. Wie es bis­lang heißt, sol­len zwei Stu­fen der Hand­ha­bung zur Ver­fü­gung ste­hen: Ein leich­tes Zusam­men­drü­cken öff­net bei­spiels­wei­se die Kame­ra-App, ein fes­tes unter Umstän­den den Laut­los-Modus.

HTC U mit Snap­dra­gon 835 Octa Core und 5,5 Zoll

Als Herz­stück soll ein Snap­dra­gon-835-Octa-Core-Pro­zes­sor im neu­en Flagg­schiff arbei­ten. Das Dis­play wird 5,5 Zoll mes­sen und mit 2560 mal 1440 Pixel in QHD auf­lö­sen. Der Nut­zer kann je nach Modell­va­ri­an­te auf 4 oder 6 GB RAM sowie 64 oder 128 GB inter­nen Spei­cher zurück­grei­fen. Der in Aus­sicht gestell­te Akku mit 3.000 Mil­li­am­pere­stun­den sorgt bis­lang für kri­ti­sche Töne. Die gro­ße Fra­ge eini­ger Inter­es­sen­ten: Wird die Kapa­zi­tät aus­rei­chen, um mit dem neu­en Top­mo­dell über den Tag zu kom­men?

Die wei­te­ren bis­lang durch­ge­si­cker­ten Specs: Fin­ger­ab­druck­scan­ner, WLAN-ac, Blue­tooth 4.2 und Andro­id 7.1 Nou­gat als Betriebs­sys­tem. Ob die Prä­sen­ta­ti­on im Mai bzw. die dar­auf fol­gen­de Ver­kaufs­pha­se des HTC U tat­säch­lich zum gro­ßen Befrei­ungs­schlag für das Unter­neh­men wer­den kann, bleibt abzu­war­ten.