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Smartphones

Goog­le Pixel nutzt Goog­le Glass Software

Die hochgelobte Kamera des Google Pixle hat von der Software-Entwicklung für ein Wearable profitiert.

Die Kame­ra des Goog­le Pixel und des Goog­le Pixel XL hat seit ihrem Erschei­nen viel Lob geern­tet. Die Fotos gehö­ren qua­li­ta­tiv zum Bes­ten, was aktu­ell auf dem Smart­pho­ne-Markt zu haben ist. Das liegt neben der Sen­sor-Tech­nik auch an einer beson­de­ren Soft­ware, die ursprüng­lich für die Smart-Bril­le Goog­le Glass ent­wi­ckelt wurde. 

Die Kame­ra des Goog­le Pixel „ist eine der bes­ten, die jemals her­ge­stellt wur­den“, hieß es letz­tes Jahr auf der Image-Rating-Web­site DxO­Mark. Bei der Hard­ware des Pixel setzt Goog­le auf zwei ver­schie­de­ne Her­stel­ler: Die 12-MP-Haupt­ka­me­ra bie­tet einen Sony-IMX278-Sen­sor, wäh­rend die 8‑MP-Sel­fie-Kame­ra mit einem S5K4H8/­Om­ni­vi­si­on-OV8856-Sen­sor von Sam­sung arbei­tet. Doch auch die Soft­ware über­zeugt und schöpft die gebo­te­ne Tech­nik aus. Kein Zufall, wie gizbot.com berich­tet. Denn die Soft­ware wur­de für ein Weara­ble ent­wi­ckelt, bei dem der Platz für die Hard­ware begrenzt ist: Goog­le Glass.

Goog­le Pixel: Meh­re­re Bil­der für den per­fek­ten Schnappschuss

Goo­g­les Pro­blem bei dem Weara­ble bestand in der Grö­ße. Die Kame­ra soll­te win­zig sein, um auf dem Bril­len­ge­stell mög­lichst wenig auf­zu­tra­gen. Der Sen­sor für Goog­le Glass war ent­spre­chend klei­ner als jene, die in Smart­pho­nes genutzt wer­den. Also ent­wi­ckel­ten die Goog­le-Inge­nieu­re die Soft­ware Gcam, um den klei­nen Sen­sor aus­zu­glei­chen. Das Ent­wick­lungs-Pro­jekt begann laut 9to5google.com 2011, die Soft­ware fei­er­te ihr Glass-Debüt 2013. Als HDR+ tauch­te die Funk­ti­on im Smart­pho­ne-Sek­tor beim Nexus 5 und 6 als zusätz­li­ches Fea­ture auf.  Im Goog­le Pixel und Goog­le Pixel XL ist HDR+ nun das ers­te Mal als Default-Modus vor­ein­ge­stellt und arbei­tet ähn­lich wie HDR: Es wer­den meh­re­re Vari­an­ten ein- und des­sel­ben Fotos geschos­sen und anschlie­ßend zu einem Foto zusam­men­ge­setzt. Die Tech­no­lo­gie soll dem­nächst auch auf ande­ren Android-Gerä­ten sowie bei Apps wie You­Tube und Goog­le Pho­tos zum Ein­satz kommen.

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