Das Roll­out hat begon­nen: Der Face­book Mes­sen­ger erhält ein neu­es Design und hat im neu­en Gewand die ers­ten Gerä­te erreicht. Die Design­spra­che soll kla­rer und wich­ti­ge Fea­tures damit bes­ser zu nut­zen sein.

Es ist schon eine Wei­le her, dass Face­book ein neu­es Design für sei­nen Face­book Mes­sen­ger in Aus­sicht stell­te: Bereits auf der F8-Kon­fe­renz im Mai die­ses Jah­res hat­te das Unter­neh­men den neu­en Look ange­kün­digt. Rund vier Mona­te spä­ter hat das Roll­out laut GSMAre­na tat­säch­lich begon­nen – und löst eini­ges von dem ein, was Face­book für den neu­en Wurf ver­spro­chen hat.

Ände­run­gen per Ser­ver statt Play-Store-Update

Laut der Quel­le der Web­sei­te habe es sich in ihrem Fall nicht um ein Update über den Play Store gehan­delt. Viel­mehr sei­en die Ände­run­gen via Ser­ver ein­ge­spielt wor­den. Face­book hat­te bei sei­ner Ankün­di­gung im Mai sei­ne Plä­ne für den Mes­sen­ger so zusam­men­ge­fasst:  Die User-Erfah­rung soll­te ein­fa­cher wer­den. Das Design wür­de ent­spre­chend schlan­ker gestal­tet, damit die Nut­zer die Haupt-Fea­tures künf­tig mög­lichst schnell errei­chen könn­ten.

Nach den ers­ten Ein­drü­cken sieht die unte­re Leis­te tat­säch­lich weni­ger über­la­den aus. Sie besteht nur noch aus drei But­tons, die bei­den Icons „Kame­ra“ und „Neu­er Chat“ wur­den in die obe­re rech­te Ecke ver­legt.  Die meis­ten über­flüs­si­gen Fea­tures sind indes unter den drit­ten unte­ren „Explore“-Tab gewan­dert – eben­falls eine will­kom­me­ne Ver­ein­fa­chung des bis­he­ri­gen Loo­ks.

Neu­er Dark-Mode soll kom­men

Ob dage­gen der Face­book Mes­sen­ger durch die wei­ter ver­stärk­te wei­ße Optik beim neu­en Design gewon­nen hat, bleibt abzu­war­ten. Die ers­ten Ein­drü­cke ver­mit­teln ein etwas blas­ses Bild, das die Gren­zen hier und da ein wenig ver­mis­sen lässt.

Der Mes­sen­ger-Dienst hat für sei­ne Neu­ge­stal­tung aber auch einen „ech­ten“ Dark-Mode ver­spro­chen. Das könn­te für alle, die mit Weiß so ihre Pro­ble­me haben, zu einer prak­ti­ka­blen Lösung wer­den.

Wie der wei­te­re Roll­out tech­nisch und zeit­lich ablau­fen wird, ist bis­lang nicht bekannt.