Face­book bleibt kos­ten­los – betont zumin­dest Mark Zucker­berg immer wie­der. Das Unter­neh­men Face­book über­legt sich aller­dings doch, eine bezahl­te Vari­an­te ein­zu­füh­ren. Die soll dann ohne Wer­bung funk­tio­nie­ren. So ganz wer­den Anzei­gen aus dem sozia­len Netz­werk aber nie ver­schwin­den.

Mark Zucker­berg will sein Ver­spre­chen an die gut zwei Mil­li­ar­den Face­book-Nut­zer welt­weit kei­nes­falls bre­chen. Immer wie­der fol­gen State­ments vom Fir­men­grün­der, das sozia­le Netz­werk blei­be kos­ten­los. Den­noch scheint im Unter­neh­men durch­aus ein gewis­ses Inter­es­se an einer Bezahl­ver­si­on zu bestehen. Inwie­fern das mit den Vor­stel­lun­gen der User zusam­men­geht, will Face­book mit inten­si­ver Markt­for­schung her­aus­fin­den, wie Bloom­berg berich­tet.

Abo-Modell kommt infra­ge

Bei sei­ner Anhö­rung vor dem US-Kon­gress hat­te Mark Zucker­berg erneut bestä­tigt, immer ein kos­ten­lo­ses Face­book anzu­bie­ten. Es stün­de aber auch eine Über­le­gung bezüg­lich eines Abo-Modells im Raum. Face­book-Mana­ge­rin She­ryl Sand­berg hat­te dies in einer Tele­fon­kon­fe­renz bestä­tigt. Für das Bezah­len soll­ten die Nut­zer aber auch einen kla­ren Vor­teil zuge­spro­chen bekom­men: kei­ne Wer­be­an­zei­gen mehr.

Das zusätz­li­che, wer­be­freie Abon­ne­ment kön­ne aller­dings nur durch die finan­zi­el­le Unter­füt­te­rung der rest­li­chen Wer­be­an­zei­gen auf Face­book funk­tio­nie­ren. Wür­den also die Nut­zer ohne Wer­bung die­je­ni­gen übe­rie­gen, die bei der kos­ten­frei­en Ver­si­on inklu­si­ve Rekla­me blei­ben, könn­te sich ein Pro­blem für Face­books peku­niä­res Fun­da­ment erge­ben. Inwie­fern die­ses Sze­na­rio aller­dings rea­lis­tisch ist, wer­den wohl erst die For­schungs­er­geb­nis­se von Face­book zei­gen.

Sprach­as­sis­tenz in smar­ten Spea­kern?

Neben einer Dis­kus­si­on um eine even­tu­ell bezahl­te Ver­si­on kochen auch immer wie­der Gerüch­te um smar­te Spea­ker aus dem Hau­se Face­book hoch. Auf der F8, der Face­book Deve­lo­per Con­fe­rence, soll­ten die ent­spre­chen­den Gerä­te eigent­lich vor­ge­stellt – oder zumin­dest ange­kün­digt – wer­den. Bis­her feh­len aller­dings kon­kre­te State­ments. Laut CNBC sol­len aber Face­book-exter­ne Mit­ent­wick­ler der intel­li­gen­ten Laut­spre­cher aus dem Näh­käst­chen geplau­dert haben.

Den Infor­ma­tio­nen zufol­ge soll Face­book wei­ter­hin pla­nen, zwei Spea­ker im Som­mer 2018 auf den Markt zu brin­gen. Die­se hät­ten auch das haus­ei­ge­ne AI-Pro­gramm M mit an Bord. Der intel­li­gen­te Sprach­as­sis­tent sol­le so Ama­zons Echo ernst zu neh­men­de Kon­kur­renz machen.