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Dis­neys Strea­ming-Por­tal soll deut­lich güns­ti­ger als Net­flix werden

Noch mehr Rampenlicht für Mickey Maus – Disney will ab 2019 mit einem eigenen Streaming-Dienst durchstarten.

Dis­ney will mit ins Strea­ming-Geschäft ein­stei­gen. Bereits im August kün­dig­te der Kon­zern für 2019 sein eige­nes VoD-Por­tal an. Nun ver­rät CEO Bob Iger ers­te Details zum Preis und Inhalt des Net­flix-Kon­kur­ren­ten. Danach wird es deut­lich weni­ger – in bei­den Bereichen.

Net­flix ver­langt von sei­nen Kun­den der­zeit zwi­schen 7,99 Euro und 13,99 Euro, abhän­gig vom Paket. Die Prei­se waren erst vor Kur­zem ange­ho­ben wor­den, zunächst nur für Neu­kun­den, nun sind wohl aber auch Bestands­kun­den dran. Dis­ney hin­ge­gen ver­spricht einen deut­lich nied­ri­ge­ren Preis, wie CEO Bob Iger laut The Wrap bei einer Quar­tals­sit­zung ver­kün­de­te. Dafür räum­te Iger aller­dings auch ein, dass das Ange­bot eben­falls klei­ner aus­fal­len wer­de. Immer­hin: Gleich zum Launch will Dis­ney die User mit hoch­wer­ti­gen Inhal­ten überzeugen.

“Star-Wars”-Serie und neue Mar­vel-Serie sol­len extra pro­du­ziert werden

Wor­auf sich Fans im Ein­zel­nen freu­en kön­nen, ver­riet Iger auch schon: Laut Varie­ty will Dis­ney dem lang­jäh­ri­gen Wunsch der Fans nach­kom­men und eine Live-Action-Serie zu “Star Wars” pro­du­zie­ren. Exklu­siv für das eige­ne Por­tal ver­steht sich. Außer­dem soll eine neue Mar­vel-Serie geplant sein. Seri­en-Adap­tio­nen soll es auch vom Pixar-Ani­ma­ti­ons­film “Die Mons­ter AG” sowie vom “High School Musi­cal” geben.

Außer­dem kur­sier­ten in der ver­gan­ge­nen Woche Gerüch­te, dass Dis­ney ver­su­che, 21st Cen­tu­ry Fox auf­zu­kau­fen. Eine Eini­gung soll es bis­lang zwar noch nicht gege­ben haben, doch das kann ja durch­aus noch wer­den. Dann wür­de der Film­pool gewal­tig wach­sen: Die Super­hel­den X‑Men, Dead­pool und Fan­tastic Four kämen dann hin­zu, eben­so die “Avatar”-Filme und “die Simpsons”.

Bis sich Mickey-Maus-Fans über ein eige­nes Strea­ming-Por­tal freu­en kön­nen, wird es aller­dings noch etwas dau­ern. Der Dienst soll erst im Jahr 2019 offi­zi­ell launchen.

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