Der Bre­mer Anbi­eter COQON hat auf der IFA eine neue Soft­ware für sein Smart-Home-Sys­tem vorgestellt, von der vornehm­lich die Steuerung und Nutzer­führung prof­i­tieren soll. Zudem wer­den die smarten Lam­p­en Philips Hue sowie Sonos inte­gri­ert, einem smarten Net­zw­erk aus kabel­losen Laut­sprech­ern.

Die Ober­fläche der Soft­ware 2.0 des Smart-Home-Her­stellers COQON wird kom­plett über­ar­beit­et, vor allem im Hin­blick auf Über­sichtlichkeit und intu­itive Bedi­enung, berichtet der Anbi­eter in einem Blog: Die bish­eri­gen Ein­teilun­gen in “Schlag­wörter” und “Favoriten” wer­den durch die Funk­tion “Grup­pen” erset­zt. Auf diese Weise sollen sich die einzel­nen Kom­po­nen­ten bei größeren Instal­la­tio­nen bess­er überblick­en lassen. Auch die Heizungss­teuerung wird durch grafisch erstellte Zeitregeln aufge­frischt.

Gän­zlich neu ist die Ein­bindung von Philips Hue. Nach dem Soft­ware-Update kön­nen COQON-Nutzer ihre smarten Philips-Lam­p­en aus jedem Raum ihrer Unterkun­ft steuern. Auch Sonos 2.0 wird inte­gri­ert. Das Home-Sound-Sys­tem ermöglicht es, über WLAN Musik in jedem Raum zu hören. Playlists kön­nen gezielt aus­gewählt, Cov­er visu­al­isiert und Titelde­tails angezeigt wer­den.

Noch ist es jedoch nicht soweit. Die Soft­ware wird erst nach ein­er umfassenden Betaphase schrit­tweise aus­gerollt. 

COQON hat hohe Ansprüche an Datensicherheit

Das The­ma Sprach­s­teuerung liegt bei COQON noch in der Zukun­ft, doch auf der IFA hat das Unternehmen bere­its einen Blick in diese gewährt: Sprachas­sis­ten­ten wie Siri oder der Google Assis­tant sollen bald inte­gri­ert wer­den kön­nen. COQON-Nutzer sollen aber frei entschei­den, ob sie ihr Sys­tem für eine Sprach­s­teuerung über den Web­ser­vice IFTTT öff­nen möcht­en. Der Hin­ter­grund: Das The­ma Daten­sicher­heit ste­ht bei den Bre­mern hoch im Kurs, COQON verpflichtet sich unter anderem dem Bun­des­daten­schutzge­setz. Anbi­eter wie Apple Home­K­it, die diese Selb­stverpflich­tung nicht erfüllen, wer­den von COQON aus­geschlossen.