Smarte Ohren­stöpsel für erhol­same Nachtruhe: Bose gibt den Mark­t­start der Sleep­buds bekan­nt. Aktive Geräuschun­ter­drück­ung beherrscht das Gad­get zwar nicht, dafür soll es störende Geräusche umso effek­tiv­er mit passenden Sounds übertünchen.

Noise mask­ing” nen­nt Bose die Tech­nik in sein­er Pressemit­teilung, zu Deutsch etwa “Lär­müberdeck­ung”. Schnar­chende Part­ner, laute Hotel­nach­barn oder Verkehrs­geräusche sollen so kein Prob­lem mehr darstellen. Genau genom­men han­delt es sich wed­er um Ohren­stöpsel noch um Over-Ear-Kopfhör­er: Die winzi­gen Speak­er liegen vielmehr in der Ohrmuschel. Laut Bose sind die Sleep­buds vor allem für län­geres Tra­gen konzip­iert und sollen auch für Seit­en­schläfer geeignet sein.

Donnergrollen gegen Schnarchen

Ins­ge­samt ste­hen Trägern zehn unter­schiedliche Geräusche zur Wahl, beispiel­sweise Meeres­rauschen oder das Plätsch­ern eines Wasser­falls. Gegen Schnar­chgeräusche wiederum eigne sich das dumpfe Grollen eines Gewit­ters, da es einen ähn­lichen Fre­quenzbere­ich abdeckt, wie ein Sound­de­sign­er im Video erk­lärt.

Ganz auf physis­chen Lärm­schutz verzicht­en die Design­er den­noch nicht und so liegen kleine Pol­ster in unter­schiedlichen Größen bei. Eine volle Akku­ladung soll für 16 Stun­den reichen, ger­ade genug für zwei Nächte à acht Stun­den Schlaf also. Als Kopfhör­er lassen sich die Sleep­buds nicht ver­wen­den, man habe sich bei der Entwick­lung nur auf ein Ziel konzen­tri­ert: besseren Schlaf.

Release auch in Europa geplant

Die Steuerung der Bose Sleep­buds erfol­gt kabel­los per App für iOS oder Android. So lässt sich vor dem Schlafenge­hen auch die Weck­funk­tion ein­richt­en, damit Nutzer vor lauter Ruhe nicht ver­schlafen. Vor­erst sind die Sleep­buds nur in den USA und Kana­da erhältlich, wo die unverbindliche Preisempfehlung bei 249 Dol­lar liegt. Später soll der Release auch in anderen Län­dern erfol­gen, darunter “aus­gewählte Märk­te in Europa”. Ob dazu auch Deutsch­land zählt, bleibt offen.

Ursprünglich feierten die Sleep­buds auf Indiegogo ihr Debüt: Boses Test­lauf auf der Crowd­fund­ing-Plat­tform war ein Erfolg, weshalb die Ohren­stöpsel jet­zt auch reg­ulär erscheinen.