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Aus­flug ins All: Ocu­lus ermög­licht vir­tu­el­len Flug mit der ISS

Besuch im Weltraum gefällig? Die ISS kann jetzt besucht werden – mit Virtual Reality.

In der Schwe­re­lo­sig­keit leben, einen Blick auf die Erde von oben wer­fen oder einen Welt­raum­spa­zier­gang unter­neh­men – die Astro­nau­tik umhüllt eine unge­bro­che­ne Fas­zi­na­ti­on. Tat­säch­lich Teil einer bemann­ten Raum­fahrt waren bis­lang hin­ge­gen nur sehr weni­ge Men­schen. Wer in Besitz einer Ocu­lus Rift ist, kann nun aber zumin­dest eine vir­tu­el­le Welt­raum­rei­se antreten.

Ein Welt­raum­flug ist in der Regel mit aller­lei Unan­nehm­lich­kei­ten ver­bun­den. Mona­te­lan­ges Trai­ning, das auf die Tücken der Schwe­re­lo­sig­keit vor­be­rei­ten soll, und wer nur als Tou­rist mit­fliegt, muss für den Trip auch noch ein hüb­sches Sümm­chen hin­blät­tern. Ein­fa­cher ist es da, nur ein vir­tu­el­les Raum­schiff zu bestei­gen und einen Flug durch das All zu unter­neh­men. Damit die­ser auch so real wie mög­lich wird, hat sich Ocu­lus mit der NASA, der ESA und der kana­di­schen Welt­raum­be­hör­de CSA zusam­men­ge­tan und ein 3D-Modell der Inter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS nach­ge­baut. Der Nach­bau ermög­licht nun, mit der VR-Bril­le durch die Raum­sta­ti­on zu schwe­ben, ver­schie­de­ne Auf­ga­ben zu erfül­len und sogar einen klei­nen Welt­raum­spa­zier­gang zu machen. Zusätz­lich kann der VR-Astro­naut etwas über die Geschich­te der ISS erfah­ren und sich von rich­ti­gen Astro­nau­ten Geschich­ten zu deren Welt­raum­rei­sen erzäh­len lassen.

Mit Ocu­lus Touch Raum­kap­sel andocken

Für die VR-Erfah­rung sind die Ocu­lus Touch Con­trol­ler erfor­der­lich. Mit die­sen kann man Raum­kap­seln mit Fracht­gut ankop­peln und ande­re Mis­sio­nen erfül­len. Außer­dem die­nen sie dazu, sich im Raum­schiff zu bewe­gen. Denn, wie bei einem ech­ten Flug ins All, muss sich der Astro­naut mit den Hän­den durch die Räu­me der ISS zie­hen und absto­ßen. Selbst wer jetzt eigent­lich noch von der Schwer­kraft gehal­ten wird, bekommt in die­ser VR-Erfah­rung das Gefühl der Schwe­re­lo­sig­keit ver­mit­telt. Ein sta­bi­ler Magen ist defi­ni­tiv von Vorteil.

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