Was lan­ge währt, wird end­lich gut. Das dach­te sich wohl auch Apple. Nach einer gefühl­ten End­los-War­te­schlei­fe in der Beta-Test­pha­se hat der Kon­zern aus Cup­er­ti­no das mobi­le Betriebs­sys­tem iOS end­lich auf den Stand 11.4 gebracht – und damit die schon längst erwar­te­te Funk­ti­on Air­Play 2 ver­öf­fent­licht.

Ende März 2018 erfolg­te der Release von iOS 11.3. Seit­dem leg­te Apple immer wie­der mit wei­te­ren Beta-Test­ver­sio­nen des Nach­fol­gers nach. Bis in die fünf­te Run­de ging die Test­pha­se von iOS 11.4. Dar­in soll­te eigent­lich schon längst die mit Span­nung erwar­te­te Funk­ti­on Air­Play 2 ent­hal­ten sein. Bis­her wur­de deren Release aller­dings immer wie­der nach hin­ten ver­scho­ben, Cup­er­ti­no hat­te mit Bugs und Pro­ble­men zu kämp­fen.

Nun schei­nen die aber alle besei­tigt. Denn wie Apple zum heu­ti­gen Mitt­woch bekannt gibt, ist iOS 11.4 end­lich öffent­lich. Und damit auch Air­Play 2.

Mul­ti­raum-Beschal­lung durch spe­zi­el­le Fea­tures

Wie Apple auf sei­nem deut­schen Blog aus­führ­lich berich­tet, sol­len iOS-Nut­zer vor allem von Mul­ti­room-Audio und einer bes­se­ren Kon­trol­le abge­spiel­ter Musik durch Air­Play 2 pro­fi­tie­ren kön­nen. Sprich: Nut­zer dür­fen sich auf eine geziel­te Steue­rung meh­re­rer Musik-Aus­ga­be­ge­rä­te über ihr Kon­troll­zen­trum auf iPho­ne oder iPad freu­en. Posi­tiv tritt das vor allem in Erschei­nung, wenn das trau­te Heim mit meh­re­ren Laut­spre­chern wie dem Home­Pod aus­ge­stat­tet ist und in jedem Raum das­sel­be Lied gespielt wer­den soll.

Schnel­le Aktua­li­sie­rung emp­feh­lens­wert

Wer von sei­nem mobi­len End­ge­rät nicht auto­ma­tisch eine Mit­tei­lung über das ver­füg­ba­re Update bekommt, soll­te sich den­noch mög­lichst bald manu­ell dar­um küm­mern. Über Ein­stel­lun­gen > All­ge­mein > Soft­ware­ak­tua­li­sie­rung kann das Upgrade auch ohne auto­ma­ti­sier­te Auf­for­de­rung ange­sto­ßen wer­den.

Emp­feh­lens­wert ist eine Aktua­li­sie­rung aller iOS-Gerä­te inner­halb der nächs­ten sie­ben Tage. Grund hier­für ist der soge­nann­te “USB Restric­ted Mode”. Wird nicht inner­halb der nächs­ten Woche aktua­li­siert und somit der kor­rek­te Zugangs­code des Geräts ein­ge­ge­ben, sperrt Apple wohl den Port des iPho­nes oder iPads – sobald nach Ablauf der Frist ein “ver­trau­ens­wür­di­ges Gerät” ange­schlos­sen und wie­der abge­zo­gen wird, berich­tet Win­Fu­ture.