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Smartphones

Apple macht mit Video-App “Clips” Face­book und Insta­gram Konkurrenz

Sehen, Filmen, Posten – genau das will Apple mit seiner App "Clips" noch einfacher machen.

Apple will mit einer neu­en und intui­ti­ven App das Auf­neh­men und Tei­len von Vide­os revo­lu­tio­nie­ren. Dabei sol­len Video­auf­nah­men, Fotos und Musik zu einem Clip zusam­men­ge­fügt und in der Nach­rich­ten-App oder auf sozia­len Netz­wer­ken geteilt wer­den kön­nen. Die App ist ab April für iPho­ne und iPad verfügbar.

“Du sagst es, du siehst es.” Ein gro­ßer roter But­ton steu­ert die Auf­nah­me in App­les neu­er Video-App “Clips”: So lan­ge der User ihn gedrückt hält, läuft das Video. Wer die­ses bereits gedreht hat, impor­tiert es statt­des­sen aus der Media­thek. Auf dem glei­chen Weg kön­nen auch Bil­der hin­zu­ge­fügt wer­den. Am Ende kön­nen die fast fer­ti­gen Clips noch mit einem Fil­ter ein­ge­färbt und mit Emo­jis oder Sprech­bla­sen ver­schö­nert wer­den. Soweit so gut, völ­lig neu ist das natür­lich nicht. Womit Apple nun aber punk­ten möch­te, ist die Art und Wei­se der Bedie­nung. Die soll in alter Apple-Manier sehr intui­tiv wer­den. Kom­pli­zier­te Bear­bei­tungs­werk­zeu­ge, Film- oder Ton­spu­ren und Zeit­leis­ten fin­den sich in der App daher nicht. Auch Unter­ti­tel für die Vide­os wer­den ein­fach über die Sprach­funk­ti­on dik­tiert. Hin­ter­grund­mu­sik wird auto­ma­tisch an die Video­län­ge ange­passt und wer Text ein­bin­den möch­te, kann auch aus ver­schie­de­nen ani­mier­ten Hin­ter­grün­den, den “Pos­tern” wählen.

Clip wird eine eigen­stän­di­ge App – beinhal­tet aber die bekann­ten iOS-Foto-Features

Die App soll eigen­stän­dig sein und nicht in die vor­in­stal­lier­te Kame­ra-App ein­ge­bun­den wer­den. Trotz­dem wer­den den Usern vie­le Funk­tio­nen bekannt vor­kom­men. So setzt die App etwa auf Per­so­nen­er­ken­nung – und schlägt auf die­ser Grund­la­ge auch gleich eini­ge Kon­tak­te vor, mit denen das fer­ti­ge Video geteilt wer­den könn­te. Alter­na­tiv kön­nen die Clips aber auch mit einem Klick auf Insta­gram, You­Tube oder Face­book hoch­ge­la­den werden.

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