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Smartphones

Android 8.1 zeigt die WLAN-Geschwin­dig­keit schon vor­her an

Android 8.1 zieht seine Bahnen – und bringt eine neue Funktion auf die Smartphones.

Wie schnell ist wel­ches öffent­li­che WLAN-Netz­werk? Die aktu­el­le Ver­si­on 8.1 des Android-Betriebs­sys­tems lie­fert den Nut­zern eine Über­sicht über das Tem­po und die Qua­li­tät der zur Ver­fü­gung ste­hen­den WLAN-Ver­bin­dun­gen – noch bevor sie sich ein­log­gen. Doch es gibt ein paar Haken.

An öffent­li­chen Plät­zen hat man häu­fig die Qual der Wahl: Gleich meh­re­re freie WLAN-Netz­wer­ke bie­ten einem den Zugang ins World Wide Web an. Doch wel­ches lie­fert die bes­te Ver­bin­dung? Ist ein Netz­werk-Hop­ping von einem zum nächs­ten nötig oder ist das ers­te WLAN-Netz schon das bes­te bzw. schnells­te? Lohnt sich die Regis­trie­rung, die man­ches WLAN for­dert? Bis­lang hilft bei sol­chen Fra­gen nur eins: Ausprobieren.

Android 8.1 macht Schluss mit die­sen Wid­rig­kei­ten. Wie der Goog­le­Watch­Blog berich­tet, zeigt die Über­sicht der ver­füg­ba­ren WLAN-Netz­wer­ke jetzt nicht nur deren Namen, son­dern auch gleich das Tem­po, das von ihnen zu erwar­ten steht. Dafür gibt es vier Kate­go­rien, die sich am Nut­zer­ver­hal­ten orientieren.

  • Lang­sam: ist bes­ten­falls zum Ver­sen­den und Emp­fan­gen von Tex­ten oder Anru­fe über WLAN geeignet
  • OK: für Sur­fen, Social Media und Musik­strea­ming geeignet
  • Schnell: zum Strea­ming der meis­ten Vide­os geeignet
  • Sehr schnell: Auch Strea­ming von hoch­auf­lö­sen­den Vide­os möglich

Doch bei der WLAN-Über­sicht gibt ein paar Ein­schrän­kun­gen. Zum einen hat der Roll­out von Android 8.1 gera­de erst im ver­gan­ge­nen Monat begon­nen, bis­lang ist aber selbst der Vor­läu­fer Android 8.0 noch lan­ge nicht auf allen Gerä­ten ange­kom­men. Zum ande­ren funk­tio­niert die­ser beson­de­re Ser­vice nur bei unver­schlüs­sel­ten Netz­wer­ken. Ist ein Netz­werk mit einem Pass­wort geschützt, sieht der Nut­zer nur ein Schlüssel-Symbol.

Goog­le-Daten­ba­sis lie­fert die nöti­gen Informationen

Hin­ter der Tem­po-Ein­schät­zung steckt die rie­si­ge Daten­men­ge, die Goog­le seit Jah­ren von den Nut­zern sam­melt. So kann man in Moun­tain View die durch­schnitt­li­che Geschwin­dig­keit jeder WLAN-Ver­bin­dung ziem­lich exakt ein­ord­nen – auch wenn sie noch gar nicht her­ge­stellt ist. Dann aller­dings kann es natür­lich zu Abwei­chun­gen kom­men. Denn stür­zen sich zu vie­le User auf die angeb­lich schnells­te Ver­bin­dung, kann die Aus­las­tung natür­lich zu einem gerin­ge­ren Tem­po führen.

Übri­gens: Wer die Tem­po-Über­sicht nicht benö­tigt, muss in den Netz­werk­ein­stel­lun­gen unter “Erwei­tert” ein­fach nur die Netz­werk­be­rech­nun­gen deaktivieren.

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