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Work & Connect

Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker: 3 güns­ti­ge Model­le bis 100 Euro

Mit einem Multifunktionsdrucker erledigst du mehrere wichtige Aufgaben rund um Dokumente und Bilder mit nur einem Gerät.

Bei Tech­nik gilt oft: Pro­duk­te gibt es in den unter­schied­lichs­ten Preis­klas­sen. Das gilt gera­de auch bei Dru­ckern, denn hier kannst du schnell meh­re­re hun­dert Euro aus­ge­ben. Doch das muss nicht sein, denn Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­te mit Tin­ten­strahl­druck gibt es schon für zwei­stel­li­ge Beträ­ge. Hier fin­dest du drei aktu­el­le Model­le unter 100 Euro.

Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker: Ein Gerät für meh­re­re Aufgaben

Schon der Name Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker lässt erah­nen, dass die Gerä­te nicht nur Doku­men­te von dei­nem PC oder Mac aus­dru­cken kön­nen. Viel­mehr füh­ren sie gleich drei wich­ti­ge Auf­ga­ben aus: sie dru­cken Doku­men­te und Fotos, scan­nen sel­bi­ge und kopie­ren sie auch. Manch­mal ist auch noch ein Fax­ge­rät ein­ge­baut. Aller­dings stirbt die­se Tech­nik gera­de ohne­hin aus und spielt eine unter­ge­ord­ne­te Rolle.

HP DeskJet 4120e

Das US-Unter­neh­men HP (frü­her Hew­lett-Packard) hat mit dem DeskJet 4120e einen güns­ti­gen Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker im Ange­bot. Das wei­ße Gerät misst 20 x 42,8 x 33,2 Zen­ti­me­ter (H x B x T) und wiegt 4,82 Kilo­gramm. Anschlie­ßen lässt sich der Dru­cker per USB an einen Rech­ner. Doch auch WLAN und Blue­tooth für draht­lo­se Ver­bin­dun­gen sind mit an Bord. Der DeskJet 4120e nimmt so auch Daten von einem Smart­pho­ne oder Tablet ent­ge­gen. Das geschieht ent­we­der direkt über die HP Smart App oder über Apple Air­Print sowie Chro­me OS direkt vom jewei­li­gen System.

Der schwar­ze Druck­kopf ist mit 328 Düsen, der far­bi­ge mit 588 Düsen aus­ge­stat­tet. So schafft der HP bis zu 8,5 Sei­ten pro Minu­te in Schwarz­weiß und bis zu 5,5 Sei­ten pro Minu­te in Far­be. Ein Satz Tin­ten­pa­tro­nen ist übri­gens im Lie­fer­um­fang mit dabei. Die sind gefüllt für 120 Sei­ten S/W und 75 Sei­ten Far­be. Nach­schub holst du dir ent­we­der selbst oder lässt ihn dir per „Instant Ink“ ein­fach auto­ma­tisch lie­fern. Sechs Mona­te ist der Dienst kos­ten­los, ent­hal­ten sind Patro­nen, die Lie­fer­kos­ten und das Recy­cling. Danach kos­tet er eine monat­li­che Gebühr, wenn du nicht kündigst.

Bei Farb­dru­cken beträgt die Druck­auf­lö­sung maxi­mal 4.800 x 1.200 dpi, bei Schwarz­weiß-Dru­cken sind es 1.200 x 1.200 dpi. Der Kopie­rer arbei­tet mit einer ver­rin­ger­ten Auf­lö­sung von 300 x 300 dpi, der Scan­ner mit maxi­mal 1.200 x 1.200 dpi in Far­be und Schwarz­weiß. Als unter­stütz­te For­ma­te gibt HP 10 x 15 cm, A4, A6, B5 und DL-Brief­um­schlä­ge an. Duplex-Dru­cke sind nicht mög­lich. Ein klei­nes Dis­play zeigt die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen an, die Bedie­nung am Gerät erfolgt über Tasten.

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Epson Expres­si­on XP-4155

Preis­lich unter­schei­det sich der Epson Expres­si­on XP-4155 kaum vom HP, was jedoch nicht für die Grö­ße gilt. Mit 17 x 37,5 x 30 Zen­ti­me­tern ist er näm­lich etwas kom­pak­ter gebaut. Außer­dem ist er mit 4,3 Kilo­gramm etwas leich­ter. Auch er lässt sich nicht nur über USB mit Gerä­ten ver­bin­den, son­dern auch draht­los per WLAN. Auf Blue­tooth musst du hier hin­ge­gen ver­zich­ten. Kom­pa­ti­bel mit Apple Air Print ist er den­noch. Außer­dem druckst du Bil­der und Doku­men­te direkt aus der Goog­le-Cloud. Ansons­ten gelingt der Druck über Epson Connect.

Der Druck­kopf für Schwarz ist hier nur mit 180 Düsen, der für Far­be mit 59 Düsen aus­ge­stat­tet. Bei den Geschwin­dig­kei­ten gibt Epson 33 Sei­ten in Schwarz­weiß und 15 Sei­ten in Far­be pro Minu­te an. Tin­ten­pa­tro­nen sind auch hier dabei, aller­dings ver­schweigt Epson, wie weit du damit kommst. Auch einen Dienst für auto­ma­ti­schen Nach­schub bie­tet das japa­ni­sche Unter­neh­men nicht an.

Bei der maxi­ma­len Druck­auf­lö­sung kommt der Expres­si­on XP-4155 auf 5.760 x 1.440 dpi. Bei Scans sol­len es bis zu 2.400 x 1.200 dpi sein. Ob die Auf­lö­sung bei Kopien gerin­ger ist, lässt sich dem Daten­blatt nicht ent­neh­men. Was dar­in jedoch zu fin­den ist, ist der Hin­weis, dass der Epson Duplex druckt. Bei den For­ma­ten ste­hen A4, A5, A6, B5, C6, DL-Brief­um­schlä­ge, 9 x 13, 10 x 15 cm und mehr zur Wahl. Ein etwas grö­ße­res Dis­play zeigt Infor­ma­tio­nen an, für die Bedie­nung sind aber Tas­ten zuständig.

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Canon PIXMA TS3451

Auch der Canon PIXMA TS3451 kratzt an der 100-Euro-Mar­ke. Viel güns­ti­ger sind Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker auch kaum zu bekom­men. Mit 14,5 x 43,5 x 32,7 Zen­ti­me­tern ähnelt er in den Abmes­sun­gen dem Modell von HP, ist mit rund vier Kilo­gramm aber rela­tiv leicht. Ähn­lich wie die ande­ren bei­den Dru­cker, ist der PIXMA TS3451 mit WLAN aus­ge­stat­tet. Damit druckt er über Apple Air­Print, den PIXMA Cloud Link und von Android-Geräten.

Anga­ben zum Druck­kopf gibt es nicht, dafür aber zur Geschwin­dig­keit. Der Canon kommt auf 7,7 Sei­ten in Schwarz­weiß und 4 Sei­ten pro Minu­te in Far­be. Damit ist er deut­lich lang­sa­mer als die ande­ren Model­le. Dru­cker­pa­tro­nen lie­fert auch Canon mit – und die haben sogar eine Beson­der­heit. Statt die Far­ben auf Cyan, Blau und Gelb auf­zu­tei­len, steckt das japa­ni­sche Unter­neh­men die Tin­te in eine Patro­ne. Du musst also nur zwei kau­fen und ein­set­zen (Schwarz und Color).

Die Druck­auf­lö­sung beträgt beim PIXMA TS3451, wie beim HP auch, 4.800 x 1.200 dpi. Bei Scans sind es aber nur 1.200 x 600 dpi. Das dürf­te wohl auch das Maxi­mum für Kopien sein. Duplex-Druck gibt es beim Canon nicht. Als For­ma­te sind A4, A5, B5, Let­ter, 13 x 13, 10 x 15 und 13 x 18 cm ange­ge­ben. Ein mono­chro­mes Dis­play zeigt nur die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen an. Dazu gibt es Knöp­fe zur Bedie­nung des Geräts.

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