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Work & Connect

Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker: 5 güns­ti­ge Model­le bis 150 Euro

Mit einem Multifunktionsdrucker erledigst du mehrere wichtige Aufgaben rund um Dokumente und Bilder mit nur einem Gerät.

Bei Tech­nik gilt oft: Pro­duk­te gibt es in den unter­schied­lichs­ten Preis­klas­sen. Das gilt gera­de auch bei Dru­ckern, denn hier kannst du schnell meh­re­re hun­dert Euro aus­ge­ben. Doch das muss nicht sein, denn Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­te mit Tin­ten­strahl­druck gibt es schon für zwei­stel­li­ge Beträ­ge. Hier fin­dest du drei aktu­el­le Model­le unter 100 Euro.

Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker: Ein Gerät für meh­re­re Aufgaben

Schon der Name Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker lässt erah­nen, dass die Gerä­te nicht nur Doku­men­te von dei­nem PC oder Mac aus­dru­cken kön­nen. Viel­mehr füh­ren sie gleich drei wich­ti­ge Auf­ga­ben aus: sie dru­cken Doku­men­te und Fotos, scan­nen sel­bi­ge und kopie­ren sie auch. Manch­mal ist auch noch ein Fax­ge­rät ein­ge­baut. Aller­dings stirbt die­se Tech­nik gera­de ohne­hin aus und spielt eine unter­ge­ord­ne­te Rolle.

HP ENVY Pho­to 7134

Das US-Unter­neh­men HP (frü­her Hew­lett-Packard) hat mit dem DeskJet 4120e einen güns­ti­gen Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker im Ange­bot. Das wei­ße Gerät mit sil­ber­ner Appli­ka­ti­on misst 15,9 x 45,4 x 50,4 Zen­ti­me­ter (H x B x T) und wiegt 6,7 Kilo­gramm. Anschlie­ßen lässt sich der Dru­cker per USB an einen Rech­ner. Doch auch WLAN und Blue­tooth für draht­lo­se Ver­bin­dun­gen sind mit an Bord. Der ENVY Pho­to 7134 nimmt so auch Daten von einem Smart­pho­ne oder Tablet ent­ge­gen. Das geschieht ent­we­der direkt über die HP Smart App oder über Apple Air­Print sowie Chro­me OS direkt vom jewei­li­gen Sys­tem. Scan- oder Kopier­auf­trä­ge nimmt der Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker auch über den far­bi­gen Touch­screen ent­ge­gen, der auf 2,65 Zoll die wich­tigs­ten Befeh­le und Infor­ma­tio­nen als selbst­er­klä­ren­de Sym­bo­le anzeigt.

Der schwar­ze Druck­kopf ist mit 704 Düsen, der far­bi­ge mit 2.052 Düsen (je 684 für Magen­ta, Cyan und Gelb) aus­ge­stat­tet. So schafft der HP bis zu 14 Sei­ten pro Minu­te in Schwarz­weiß und bis zu neun Sei­ten pro Minu­te in Far­be. Ein Satz Tin­ten­pa­tro­nen ist im Lie­fer­um­fang mit dabei. Die sind gefüllt für 120 Sei­ten S/W und 120 Sei­ten Far­be. Nach­schub holst du dir ent­we­der selbst oder lässt ihn dir per „Instant Ink“ ein­fach auto­ma­tisch liefern.

Bei Farb­dru­cken beträgt die Druck­auf­lö­sung maxi­mal 4.800 x 1.200 dpi, bei Schwarz­weiß-Dru­cken sind es 1.200 x 1.200 dpi. Der Kopie­rer arbei­tet mit einer ver­rin­ger­ten Auf­lö­sung von 300 x 300 dpi bei S/W und 600 x 600 dpi bei Farb­ko­pien. Der Scan­ner bie­tet eine Auf­lö­sung von maxi­mal 1.200 x 1.200 dpi in Far­be und Schwarz­weiß. Als unter­stütz­te For­ma­te gibt HP 10 x 15 cm, A4, A5, B5, DL, C6, A6 und Brief­um­schlä­ge an. Duplex-Dru­cke sind eben­falls möglich.

Ener­gie­ver­brauch: 0,2 Watt (Aus­ge­schal­tet), 0,9 Watt (Ruhe­mo­dus), 3,6 Watt (Bereit­schafts­mo­dus), 14 Watt (Druck­be­trieb)

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Epson WORKFORCE WF-2880DWF

Preis­lich liegt der Epson WORKFORCE WF-2880DWF gleich­auf mit dem HP, was jedoch nicht für die Grö­ße gilt. Mit 23 x 37,5 x 34,7 Zen­ti­me­tern ist er näm­lich etwas kom­pak­ter gebaut. Auch er lässt sich nicht nur über USB mit Gerä­ten ver­bin­den, son­dern auch draht­los per WLAN. Auf Blue­tooth musst du hier hin­ge­gen ver­zich­ten. Kom­pa­ti­bel mit Apple Air Print ist er den­noch. Außer­dem druckst du Bil­der und Doku­men­te direkt aus der Goog­le-Cloud. Ansons­ten gelingt der Druck über Epson Connect.

Der Druck­kopf für Schwarz ist hier nur mit 400 Düsen, der für Far­be mit 128 Düsen aus­ge­stat­tet. Bei den Geschwin­dig­kei­ten gibt Epson 14 Sei­ten in Schwarz­weiß und 7,5 Sei­ten in Far­be pro Minu­te an. Tin­ten­pa­tro­nen sind auch hier dabei, aller­dings ver­schweigt Epson, wie weit du damit kommst. Auch einen Dienst für auto­ma­ti­schen Patro­nen­nach­schub bie­tet das japa­ni­sche Unter­neh­men nicht an.

Bei der maxi­ma­len Druck­auf­lö­sung kommt der WORKFORCE WF-2880DWF auf 4.800 x 1.200 dpi. Bei Scans sol­len es bis zu 2.400 x 1.200 dpi sein. Ob die Auf­lö­sung bei Kopien gerin­ger ist, lässt sich dem Daten­blatt nicht ent­neh­men. Was dar­in jedoch zu fin­den ist, ist der Hin­weis, dass der Epson Duplex druckt. Bei den For­ma­ten ste­hen A4, A5, A6, B5, C6, DL-Brief­um­schlä­ge, 9 x 13, 10 x 15 cm und mehr zur Wahl. Ein 2,4 Zoll gro­ßes Farb­dis­play mit Touch­funk­ti­on zeigt Infor­ma­tio­nen und die übli­chen Befeh­le an. 

Ener­gie­ver­brauch: 0,2 Watt (Aus­ge­schal­tet), 1 Watt (Ener­gie­spar­mo­dus), 5,3 Watt (Betriebs­be­reit), 12 Watt (Druck­be­trieb)

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Canon PIXMA TS3451

Auch der Canon PIXMA TS3451 kratzt an der 100-Euro-Mar­ke. Viel güns­ti­ger sind Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker auch kaum zu bekom­men. Mit 14,5 x 43,5 x 32,7 Zen­ti­me­tern ähnelt er in den Abmes­sun­gen dem Modell von HP, ist mit rund vier Kilo­gramm aber rela­tiv leicht. Ähn­lich wie die ande­ren bei­den Dru­cker, ist der PIXMA TS3451 mit WLAN aus­ge­stat­tet. Damit druckt er über Apple Air­Print, den PIXMA Cloud Link und von Android-Geräten.

Anga­ben zum Druck­kopf gibt es nicht, dafür aber zur Geschwin­dig­keit. Der Canon kommt auf 7,7 Sei­ten in Schwarz­weiß und 4 Sei­ten pro Minu­te in Far­be. Damit ist er deut­lich lang­sa­mer als die ande­ren Model­le. Dru­cker­pa­tro­nen lie­fert auch Canon mit – und die haben sogar eine Beson­der­heit. Statt die Far­ben auf Cyan, Blau und Gelb auf­zu­tei­len, steckt das japa­ni­sche Unter­neh­men die Tin­te in eine Patro­ne. Du musst also nur zwei kau­fen und ein­set­zen (Schwarz und Color).

Die Druck­auf­lö­sung beträgt beim PIXMA TS3451, wie beim HP auch, 4.800 x 1.200 dpi. Bei Scans sind es aber nur 1.200 x 600 dpi. Das dürf­te wohl auch das Maxi­mum für Kopien sein. Duplex-Druck gibt es beim Canon nicht. Als For­ma­te sind A4, A5, B5, Let­ter, 13 x 13, 10 x 15 und 13 x 18 cm ange­ge­ben. Ein mono­chro­mes Dis­play zeigt nur die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen an. Dazu gibt es Knöp­fe zur Bedie­nung des Geräts.

Ener­gie­ver­brauch: 0,3 Watt (Aus­ge­schal­tet), 0,8 – 1,3 Watt (Stand­by), 9 Watt (Druck­be­trieb)

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Canon PIXMA TS5353

Noch­mal Canon, noch­mal PIXMA. Wäh­rend der obi­ge TS3450 preis­lich und ent­spre­chend tech­nisch das Mini­mum abdeckt, lie­fert der fast 60 Euro teu­re­re PIXMA TS5353 zusätz­li­che Funk­tio­nen und mehr Bedien­kom­fort. Dar­über hin­aus beweist der Her­stel­ler hier Mut beim Design: Statt im übli­chen Weiß, Grau oder Schwarz erstrahlt der PIXMA TS5353 in auf­fäl­li­gem Grün. Wäh­rend dies eine Geschmacks­fra­ge bleibt, sind die tech­ni­schen Spe­zi­fi­ka­tio­nen ein­deu­tig. In sei­nen Abmes­sun­gen (14,8 x 40,3 x 31,5 cm) nahe­zu iden­tisch zum TS3450, liegt das Gewicht hier bei rund 6,3 Kilo­gramm. Auf­trä­ge emp­fängt er wahl­wei­se über USB-Kabel oder WLAN, Blue­tooth ist auch hier für Canon kei­ne Opti­on. Über die Pix­ma Cloud, Apple Air­Print und Mopria für Android stellt der Her­stel­ler den­noch sicher, dass alle gän­gi­gen Betriebs­sys­te­me unter­stützt wer­den. Bedie­nen lässt sich der Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker auch am Gerät selbst über Tas­ten. Das 1,44 Zoll gro­ße OLED-Dis­play ist nicht berührungsempfindlich.

Über wie vie­le Düsen die zwei FINE-Druck­köp­fe im Ein­zel­nen ver­fü­gen, behält Canon für sich. Dafür errei­chen die­se eine Druck­ge­schwin­dig­keit von 13 Schwarz­weiß-Sei­ten und 6,8 kolo­rier­ten DIN-A4-Sei­ten. Auch beim PIXMA TS5353 kom­men nur zwei Tin­ten­pa­tro­nen zum Ein­satz: eine für Schwarz und eine für Far­be (Magen­ta, Cyan und Gelb). Bei­de Patro­nen schaf­fen laut Her­stel­ler bis zu 180 Sei­ten, bevor die Tin­te auf­ge­braucht ist. Die Auf­lö­sung für Dru­cke beträgt auch hier 4.800 x 1.200 dpi, beim Scan­nen und Kopie­ren schafft die­ses Modell aller­dings 2.400 x 1.200 dpi. Der Canon PIXMA TS5353 druckt auf Wunsch beid­sei­tig (Duplex) und zieht dafür das Papier auto­ma­tisch ein. Als ein­zi­ger Dru­cker in der Lis­te bie­tet das Gerät zwei Papier­e­in­schü­be: eine Kas­set­te vorn und einen ste­hen­den Papier­ein­zug auf der Rück­sei­te. Unter­stütz­te For­ma­te sind: A4, A5, B5, LTR, LGL, 20 x 25 cm, 13 x 18 cm, 10 x 1 5cm, 13 x 13 cm, 8,9 x 8,9 cm, Umschlä­ge (DL, COM10).

Ener­gie­ver­brauch: Ener­gie­ver­brauch: 0,3 Watt (Aus­ge­schal­tet), 0,9 – 1,7 Watt (Stand­by), 19 Watt (Druck­be­trieb)

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Canon PIXMA TR4550

Für rich­ti­ges Büro-Gefühl im Home­of­fice sorgt der Canon PIXMA TR4550. Mit sei­nem auf­lie­gen­den Papier­ein­zug erin­nert er optisch an die typi­schen Groß­raum­ko­pie­rer – nur in klein und hand­lich. Wie die obi­gen Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker ist auch der TR4550 in der Lage zu dru­cken, zu scan­nen und zu kopie­ren. Aller­dings bekommt das Faxen durch ein eige­nes Num­mern­feld zur Ein­ga­be der Ruf­num­mer hier noch­mals mehr Gewichtung.

Der Dru­cker ist 18,9 cm hoch, 43,5 cm breit und 29,5 cm tief. Mit 5,9 Kilo­gramm wiegt er ähn­lich viel wie der TS5353. Canon-typisch druckt auch der TR4550 nur Datei­en, die er per USB oder WLAN erhält. Apple Air­Print, PIXMA Cloud und Android-Unter­stüt­zung sind aber wei­ter­hin vor­han­den. Auch hier dru­cken zwei FINE-Druck­köp­fe mit einer Auf­lö­sung von 4.800 x 1.200 dpi. 8,8 Sei­ten in Schwarz­weiß schaf­fen sie dabei in der Minu­te, bei far­bi­gen Doku­men­ten reicht die Zeit für 4,4 Sei­ten. Nach spä­tes­tens 180 Sei­ten oder 90 Duplex-Dru­cken müs­sen die Patro­nen erneu­ert wer­den. Die Scan- und Kopier­qua­li­tät liegt bei 1.200 x 600 dpi, das Fax über­trägt Doku­men­te in unge­fähr drei Sekun­den (S/W), far­bi­ge Doku­men­te benö­ti­gen eine Minu­te. Der Canon PIXMA TR4550 kommt mit fol­gen­den Papier­for­ma­ten zurecht: A4, A5, B5, LTR, LGL, 13 x 18 cm, 10 x 15 cm, Umschlä­ge (DL, COM10). 

Ener­gie­ver­brauch: Ener­gie­ver­brauch: 0,2 Watt (Aus­ge­schal­tet), 0,9 – 1,6 Watt (Stand­by), 8 Watt (Druck­be­trieb)

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