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Körperpflege

Ver­gleich: Die belieb­tes­ten Infrarotlampen

Mit Infrarotlampen bekommst du sehr direkt angenehme Wärme.

Vie­le emp­fin­den Infra­rot­wär­me beson­ders bei Erkäl­tun­gen als beson­ders wohl­tu­end. Beson­ders, weil die Wär­me bis unter die Haut vor­dringt. Zwar ist der medi­zi­ni­sche Nut­zen der Gerä­te umstrit­ten, der Wohl­fühl-Fak­tor hin­ge­gen abso­lut nicht. Gerä­te gibt es aber sehr vie­le. Da lohnt es sich, einen Blick auf beson­ders gefrag­te Infra­rot­lam­pen zu wer­fen. Hier fin­dest du die aktu­ell belieb­tes­ten Model­le im Vergleich.

Die belieb­tes­ten Infra­rot­lam­pen in der Übersicht

Für unse­ren Ver­gleich der belieb­tes­ten Infra­rot­lam­pen schau­en wir auf die Top­sel­ler aus dem OTTO-Shop. Genau­er auf die drei am meis­ten ver­kauf­ten Pro­duk­te der Kate­go­rie. Außer­dem stel­len wir einen Redak­ti­ons-Tipp vor, den wir auf­grund eige­ner Erfah­rung oder eines beson­ders nied­ri­gen Prei­ses aus­wäh­len. Bevor es in den Ver­gleich und die Beschrei­bung der ein­zel­nen Pro­duk­te im Detail geht, hier eine kur­ze Über­sicht der Produkte:

Tabel­le: Daten der belieb­tes­ten Infrarotlampen

Beu­rer IL 50Sani­tas SIL 16Vital­therm RW 150Beu­rer SIL 06
Bild von einem BEURER Infrarot-Wärmestrahler IL 50.Bild von einer SANITAS Infrarotlampe SIL 16.Bild von einer VITALTHERM Infrarotlampe RW 150.Bild von einer BEURER Infrarotlampe SIL 06.
Leis­tung300 Watt150 Watt150 Watt100 Watt
Betriebs­artNetz­be­triebNetz­be­triebNetz­be­triebNetz­be­trieb
Bestrah­lungs­feld (H x B)30 x 40 cmunbe­kannt40 x 40 cmunbe­kannt
Nei­gung verstellbarJa (stu­fen­los bis 50 Grad)Ja (fünf­stu­fig)Ja (drei­stu­fig)Ja (fünf­stu­fig)
Zeit­schalt­uhrJa (1 bis 15 Minuten)NeinJa (drei Einstellungen)Nein
Fil­ter­schei­beKera­mik-Glasunbe­kanntKunststoff/GlasKera­mik-Glas
Beson­der­hei­tenÜber­hit­zungs­schutz, Lüf­tung, LCD-Displaykei­nekei­nekei­ne
Abmes­sun­gen (H x B x T)28,5 x 27,0 x 19,5 cm5,7 x 22,0 x 14,5 cmunbe­kannt20,5 x 12,2 x 18,0 cm
Gewicht1,50 kg0,60 kg0,60 kg0,33 kg
Ster­ne­be­wer­tung bei OTTO.de4,7 von 54,5 von 5kei­ne3,7 von 5
Preis (UVP)125,99 Euro64,99 Euro59,99 Euro39,99 Euro
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Die belieb­tes­ten Infra­rot­lam­pen: Pro­duk­te im Detail

Top­sel­ler bei OTTO.de: Beu­rer IL 50

Das belieb­tes­te Pro­dukt im Shop von OTTO.de ist eines, das sich vom Rest durch zusätz­li­che Aus­stat­tung und star­ke Funk­tio­na­li­tät abhebt. Vie­le Infra­rot­lam­pen sind sehr ein­fach gebaut und bie­ten kaum Extras, bei der Beu­rer IL 50 ist das anders. Schon die Leis­tung ist beson­ders, denn sie fällt mit 300 Watt sehr hoch aus. Das dürf­te die Lam­pe auch brau­chen, schließ­lich sitzt vor der Lam­pe ein spe­zi­el­ler Fil­ter. Der soll nicht nur das Infra­rot­licht bes­ser ver­tei­len, son­dern bie­tet auch einen UV-Schutz. Damit du die Zeit vor dem Gerät nicht ver­gisst, ist ein Timer ein­ge­baut, der sich von einer bis hin zu 15 Minu­ten ein­stel­len lässt. Das klappt über das inte­grier­te LCD-Dis­play, auf dem auch die Rest­lauf­zeit zu sehen ist.

Die IL 50 von Beu­rer ist als ein­zi­ge Infra­rot­lam­pe in die­sem Ver­gleich stu­fen­los in der Nei­gung ver­stell­bar. Bis zu 50 Grad lässt sich das Gerät nach oben nei­gen. Die Grif­fe an der Sei­te sor­gen dafür, dass das beson­ders kom­for­ta­bel klappt. Und auch an Sicher­heits­funk­tio­nen hat Beu­rer gedacht, denn die Lam­pe schal­tet sich auto­ma­tisch aus, wenn sie zu warm wird. Das dürf­te aber dank der ein­ge­bau­ten Lüf­tung nicht so schnell pas­sie­ren. Auch die haben die ande­ren Lam­pen im Ver­gleich nicht. Ein­zi­ger Nach­teil: Die Beu­rer IL 50 ist auch das teu­ers­te der hier genann­ten Geräte.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Gute Leis­tung
  • Ein­fach verstellbar
  • Prak­ti­sche Timer-Funktion
  • Gute Ver­ar­bei­tung

Con­tra

  • Lüf­ter deut­lich hörbar
  • Rela­tiv hoher Preis
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Platz 2 bei OTTO.de: Sani­tas SIL 16

Im Ver­gleich zum Modell von Beu­rer, ist die Sani­tas SIL 16 etwas klas­si­scher auf­ge­baut. Die Lam­pe hat einen run­den Lam­pen­schirm – ganz so, wie sich vie­le eine Infra­rot­lam­pe vor­stel­len. Das sorgt in ers­ter Linie dafür, dass das Gerät deut­lich kom­pak­ter und leich­ter ist. Dafür sind Leis­tung und Aus­stat­tung auch etwas gerin­ger. Die Lam­pe schafft 150 Watt, also nur die Hälf­te der Power, die in der Beu­rer steckt. Wirk­lich schlimm dürf­te das aber nicht sein, schließ­lich sitzt vor der Sani­tas SIL 16 kein so auf­wän­di­ges Fil­ter­glas. Ech­te Nach­tei­le sind aber der feh­len­de Timer und somit auch das feh­len­de Dis­play. In der Nei­gung ver­stell­bar ist die Infra­rot­lam­pe aber schon, wenn auch nicht stu­fen­los. Eine Abschalt­au­to­ma­tik suchst du hier ver­geb­lich, genau wie einen Ein-/Aus-Schal­ter.

Suchst du aber eine kom­pak­te und rela­tiv güns­ti­ge Infra­rot­lam­pe, dürf­te die Sani­tas SIL 16 eine gute Wahl sein.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Gute Leis­tung
  • Ein­fach verstellbar
  • Gute Ver­ar­bei­tung
  • Kom­pakt und leicht

Con­tra

  • Feh­len­de Abschaltautomatik
  • Kein Ein-/Aus-Knopf
Pas­send dazu 

Platz 3 bei OTTO.de: Vital­therm RW 150

Es gibt auch Infra­rot­lam­pen in klas­si­schem Design mit etwas mehr Aus­stat­tung. Das zeigt die RW 150 von Vital­therm. Das Gerät bie­tet näm­lich im Ver­gleich zur Sani­tas eine Timer-Funk­ti­on, die sich in drei Stu­fen ein­stel­len lässt: 10, 15 und 20 Minu­ten. Für die Steue­rung hat der Her­stel­ler eine Fern­be­die­nung in das Strom­ka­bel inte­griert. Mit der steu­erst du aber nicht nur den Timer, son­dern auch die Leis­tungs­stu­fe der Lam­pe. Hier gibt es sogar gleich vier Ein­stel­lun­gen – ein prak­ti­scher Vor­teil zu allen ande­ren Gerä­ten im Ver­gleich. Vol­le Power bedeu­tet bei der Vital­therm RW 150, wie der Name schon ver­mu­ten lässt, 150 Watt. Das ist ordent­lich für eine Lam­pe ohne auf­wän­di­ges Fil­ter­glas davor.

Und an die Sicher­heit hat der Her­stel­ler auch gedacht: Eine Abschalt­au­to­ma­tik sorgt dafür, dass du das Gerät nicht ver­gisst und es sich in der Fol­ge nicht über­hitzt. Damit ist die Vital­therm RW 150 ein sehr gut aus­ge­stat­te­tes Gerät in kom­pak­tem Design.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Gute Leis­tung
  • Leis­tungs­steue­rung per Fernbedienung
  • Ein­fach verstellbar
  • Gute Ver­ar­bei­tung
  • Inte­grier­ter Timer

Con­tra

  • Kein auf­wän­di­ges Filterglas
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Unser Redak­ti­ons-Tipp: Beu­rer SIL 06

Manch­mal reicht auch ein beson­ders güns­ti­ges Pro­dukt. Gera­de dann, wenn du auf Extras kei­nen gro­ßen Wert legst. Geht es dir ein­fach nur um Infra­rot­wär­me, könn­te die Beu­rer SIL 06 etwas für dich sein. Das Gerät ist bei OTTO.de eben­falls sehr beliebt, was vor allem am sehr güns­ti­gen Preis lie­gen dürf­te. Wirk­lich viel steckt in der Lam­pe näm­lich nicht. Die Leis­tung ist mit 100 Watt die gerings­te im Ver­gleich. Ein Timer fehlt genau­so, wie ein Ein-/Aus-Schal­ter oder gar eine Abschalt­au­to­ma­tik. Prak­tisch ist aber, dass Beu­rer ein Schutz­git­ter bei­legt, damit du nicht ein­fach auf die hei­ße Lam­pe fas­sen kannst. Wenn dir das reicht, ist die Beu­rer SIL 06 sicher eine gute Wahl.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Aus­rei­chen­de Leistung
  • Ein­fach verstellbar
  • Schutz­git­ter mitgeliefert
  • Sehr güns­tig

Con­tra

  • Kei­ne Timer-Funktion
  • Feh­len­der Ein-/Aus-Schal­ter
  • Kei­ne Abschaltautomatik
Pas­send dazu 

Kauf­be­ra­tung: Auf was du bei Infra­rot­lam­pen ach­ten solltest

Wer in den Win­ter­mo­na­ten auf wohl­tu­en­de Wär­me setzt oder gezielt Mus­keln und Gelen­ke ent­span­nen möch­te, stößt schnell auf Infra­rot­lam­pen. Die­se Gerä­te sind seit Jahr­zehn­ten bewährt und nach wie vor gefragt – nicht nur im medi­zi­ni­schen Umfeld, son­dern auch im pri­va­ten Gebrauch. Gera­de Tisch-Infra­rot­lam­pen mit klas­si­schem Leucht­mit­tel (also mit Glüh- oder Halo­gen­strah­lern statt LED-Tech­nik) über­zeu­gen durch ihre unkom­pli­zier­te Anwen­dung, natür­li­che Wär­me­wir­kung und ver­gleichs­wei­se mode­ra­te Anschaffungskosten.
Im Fol­gen­den erklä­ren wir dir, wor­auf es beim Kauf sol­cher Lam­pen ankommt, wel­che Unter­schie­de es gibt und wie du das pas­sen­de Modell für den eige­nen Bedarf findest.

Funk­ti­ons­wei­se und Wirkung

Eine Infra­rot­lam­pe erzeugt Wär­me­strah­lung im nicht sicht­ba­ren Bereich des Licht­spek­trums, genau­er gesagt im Infra­rot-A- bis Infra­rot-B-Bereich. Die­se Strah­len drin­gen unter­schied­lich tief in die Haut ein, je nach Wel­len­län­ge und Inten­si­tät. Die meis­ten han­dels­üb­li­chen Infra­rot­lam­pen für den Haus­ge­brauch arbei­ten mit IR-A-Strah­lung, also mit kurz­wel­li­gem Infra­rot­licht. Die­se Art der Strah­lung sorgt für eine tie­fen­wirk­sa­me Erwär­mung des Gewebes.
Der Wär­me wird nach­ge­sagt, die Durch­blu­tung anzu­re­gen, Ver­span­nun­gen zu lösen, Schmer­zen zu lin­dern und die Hei­lung bei Erkäl­tun­gen oder Mus­kel­ver­let­zun­gen unter­stüt­zen. Typi­sche Anwen­dungs­ge­bie­te sind Nacken- oder Rücken­schmer­zen, Mus­kel­ka­ter, Nasen­ne­ben­höh­len­ent­zün­dun­gen oder all­ge­mei­nes Käl­te­ge­fühl in der kal­ten Jahreszeit.
Im Gegen­satz zu Heiz­strah­lern, die gan­ze Räu­me erwär­men, ent­fal­tet eine Infra­rot­lam­pe ihre Wir­kung gezielt auf einem bestimm­ten Bereich des Kör­pers. Dadurch ist sie ener­gie­ef­fi­zi­ent und schont die Haut, solan­ge sie rich­tig ein­ge­setzt wird.

Die klas­si­sche Bauform

Tisch-Infra­rot­lam­pen sind kom­pak­te Gerä­te, die sich pro­blem­los auf einem Tisch, Schreib­tisch oder Nacht­käst­chen plat­zie­ren las­sen. Sie bestehen im Wesent­li­chen aus drei Kom­po­nen­ten: dem Gehäu­se, dem Reflek­tor und dem Infrarot-Leuchtmittel.
Meist han­delt es sich um eine Glüh­lam­pe mit 150 bis 300 Watt Leis­tung, deren Rot­glas die Wär­me­strah­lung nach vor­ne bün­delt. Dahin­ter befin­det sich ein Reflek­tor aus Metall, der die Strah­lung fokus­siert. Das Gehäu­se ist hit­ze­be­stän­dig, oft­mals aus Metall oder hoch­wer­ti­gem Kunst­stoff gefer­tigt, und gewähr­leis­tet einen siche­ren Stand.
Vie­le Model­le bie­ten die Mög­lich­keit, den Lam­pen­kopf zu nei­gen, um die Strahl­rich­tung indi­vi­du­ell anzu­pas­sen. Bei hoch­wer­ti­gen Gerä­ten ist die­ser Mecha­nis­mus stu­fen­los ein­stell­bar und sitzt fest genug, um nicht unge­wollt zu verrutschen.

Leis­tung und Wirkungsintensität

Eines der wich­tigs­ten Kri­te­ri­en beim Kauf einer Infra­rot­lam­pe ist die Leis­tung. Klas­si­sche Model­le bewe­gen sich typi­scher­wei­se im Bereich von 100 bis 300 Watt.
  • 100 bis 150 Watt: Die­se Vari­an­ten eig­nen sich für emp­find­li­che Haut oder Anwen­dun­gen im Gesichtsbereich.
  • 200 bis 300 Watt: Sie bie­ten eine deut­lich stär­ke­re Wär­me­wir­kung und sind bei grö­ße­ren Flä­chen wie Rücken, Nacken oder Schul­tern sinnvoll.
Für den pri­va­ten All­tags­ge­brauch hat sich die 150- bis 200-Watt-Klas­se als aus­ge­wo­ge­ner Mit­tel­weg bewährt. Sie sorgt für eine ange­neh­me Tie­fen­wär­me, ohne die Haut zu stark zu beanspruchen.
Ein wei­te­rer Punkt ist die Wär­me­ver­tei­lung. Gute Lam­pen erwär­men den Ziel­be­reich gleich­mä­ßig und ver­mei­den punk­tu­el­le Über­hit­zung. Bil­lig­mo­del­le besit­zen oft ungleich­mä­ßi­ge Reflek­to­ren oder min­der­wer­ti­ge Leucht­mit­tel, die zu unan­ge­neh­men Hot­spots füh­ren können.

Sicher­heit und Handhabung

Da Infra­rot­lam­pen mit hoher Tem­pe­ra­tur arbei­ten, spielt die Sicher­heit eine gro­ße Rol­le. Ach­te beim Kauf auf einen sta­bi­len und rutsch­fes­ten Stand. Gera­de kom­pak­te Tisch­ge­rä­te kön­nen leicht umkip­pen, wenn sie auf unebe­nen Ober­flä­chen ste­hen oder aus Ver­se­hen berührt werden.
Wich­tig ist auch ein Über­hit­zungs­schutz: Eini­ge Model­le schal­ten sich auto­ma­tisch ab, falls die Lam­pe zu heiß wird oder zu lan­ge in Betrieb ist. Ande­re besit­zen einen ein­ge­bau­ten Timer, über den sich die Dau­er der Sit­zung (z. B. 10, 15 oder 20 Minu­ten) bequem ein­stel­len lässt – ein prak­ti­sches Extra, beson­ders für regel­mä­ßi­ge Anwendungen.
Ein schwenk­ba­rer Lam­pen­kopf erleich­tert die prä­zi­se Aus­rich­tung. Ach­te dar­auf, dass der Nei­gungs­me­cha­nis­mus robust ist und auch nach häu­fi­gem Gebrauch sei­ne Sta­bi­li­tät behält. Man­che Model­le bie­ten zudem einen abnehm­ba­ren Fil­ter oder eine Schutz­glas­schei­be, die das Leucht­mit­tel vor Staub schützt und zudem für gleich­mä­ßi­ge­re Wär­me sorgt.

Anwen­dungs­dau­er und Abstand

Für den Haus­ge­brauch gel­ten ein­fa­che Regeln: Meist wird die Lam­pe in einem Abstand von etwa 30 bis 50 Zen­ti­me­tern auf die zu behan­deln­de Kör­per­stel­le gerich­tet. Eine Sit­zung dau­ert in der Regel 10 bis 20 Minuten.
Bei erst­ma­li­ger Anwen­dung soll­test du mit kür­ze­ren Sit­zun­gen begin­nen und gege­be­nen­falls die Haut­re­ak­ti­on beob­ach­ten. Die Inten­si­tät hängt stark von der Ent­fer­nung ab – je näher die Lam­pe, des­to stär­ker die Wär­me. Des­halb ist eine ver­stell­ba­re Lam­pen­po­si­ti­on hilf­reich, um den Abstand fle­xi­bel zu halten.
Wäh­rend der Nut­zung soll­test du die Augen immer geschlos­sen hal­ten oder mit geeig­ne­ter Schutz­bril­le bedeckt sein, da Infra­rot­strah­len die Augen rei­zen kön­nen. Nach der Anwen­dung emp­fiehlt es sich, die erwärm­te Stel­le kurz ruhen zu las­sen, um die durch­wär­men­de Wir­kung opti­mal auszuschöpfen.

Kom­fort­funk­tio­nen und Zusatzmerkmale

Bei der Wahl eines pas­sen­den Modells lohnt sich der Blick auf Zusatz­funk­tio­nen, die den Kom­fort im All­tag erhö­hen kön­nen. Timer, auto­ma­ti­sche Abschal­tung oder Tra­ge­grif­fe sind klei­ne, aber sehr prak­ti­sche Details.
Eini­ge Her­stel­ler stat­ten ihre Lam­pen mit digi­ta­ler Steue­rung aus. Damit las­sen sich dann bei­spiels­wei­se Zeit, Inten­si­tät und manch­mal sogar Wär­me­stu­fen ein­stel­len. Wer das nicht braucht, fährt meist mit einer klas­si­schen Vari­an­te güns­ti­ger – weni­ger Elek­tro­nik bedeu­tet oft auch weni­ger poten­zi­el­le Fehlerquellen.
Auch die Küh­lung ist ein Qua­li­täts­merk­mal: Bei hoch­wer­ti­gen Model­len bleibt das Gehäu­se trotz län­ge­rem Betrieb ange­nehm kühl, was nicht nur mehr Sicher­heit, son­dern auch mehr Lang­le­big­keit verspricht.

War­tung und Haltbarkeit

Klas­si­sche Infra­rot­lam­pen sind ver­gleichs­wei­se war­tungs­arm. Das ein­zi­ge Ver­schleiß­teil ist das Leucht­mit­tel selbst. Je nach Nut­zungs­häu­fig­keit hält eine Infra­rot­lam­pe zwi­schen 300 und 1.000 Betriebs­stun­den, bevor sie ersetzt wer­den muss. Ersatz­lam­pen sind meist pro­blem­los erhält­lich – vor allem, wenn das Gerät von einem bekann­ten Her­stel­ler stammt.
Beim Aus­tausch ist Vor­sicht gebo­ten: Die Glüh­bir­ne soll­te erst gewech­selt wer­den, wenn sie voll­stän­dig abge­kühlt ist. Zudem ist es rat­sam, sie mit einem Tuch anzu­fas­sen, um Fett­spu­ren zu ver­mei­den, die die Lebens­dau­er ver­kür­zen könnten.
Staub­ab­la­ge­run­gen im Reflek­tor oder am Gehäu­se las­sen sich mit einem wei­chen Tuch ent­fer­nen. Auf che­mi­sche Rei­ni­gungs­mit­tel soll­test du ver­zich­ten, damit das Mate­ri­al nicht ange­grif­fen wird.

Preis und Markenübersicht

Gute Infra­rot­lam­pen mit klas­si­schem Leucht­mit­tel gibt es bereits ab etwa 30 Euro. Im Bereich von 50 bis 100 Euro fin­den sich Model­le mit höhe­rer Leis­tung, sta­bi­le­rem Gehäu­se und zusätz­li­chen Komfortfunktionen.
Bekann­te Her­stel­ler in die­sem Seg­ment sind etwa Beu­rer, Phil­ips, Sani­tas, Efbe-Schott oder Medi­s­a­na. Wäh­rend Phil­ips frü­her einer der füh­ren­den Anbie­ter klas­si­scher Wär­me­lam­pen war, haben vie­le Model­le inzwi­schen den Markt ver­las­sen, wes­halb sich bei ande­ren Mar­ken oft ähn­li­che Qua­li­täts­ni­veaus finden.
Mar­ken­mo­del­le punk­ten in der Regel durch bes­se­re Mate­ri­al­qua­li­tät, gleich­mä­ßi­ge Wär­me­ent­wick­lung und eine län­ge­re Ersatz­teil­ver­füg­bar­keit. Bil­lig­mo­del­le aus No-Name-Pro­duk­ti­on kön­nen im Ein­zel­fall funk­tio­nie­ren, sind aber häu­fig weni­ger robust und manch­mal unprä­zi­se verarbeitet.

Vor- und Nach­tei­le von Infrarotlampen

Vor­tei­le von Infrarotlampen

  • Geziel­te Wär­me­wir­kung: Infra­rot­lam­pen erwär­men gezielt den bestrahl­ten Kör­per­be­reich und nicht den gesam­ten Raum.
  • Tie­fe­res Ein­drin­gen als klas­si­sche Wär­me: Die Strah­lung kann im Ver­gleich zu Wärm­fla­sche oder Heiz­kis­sen teil­wei­se tie­fe­re Gewe­be­schich­ten erreichen.
  • Lin­de­rung von Mus­kel- und Gelenk­be­schwer­den: Die Wär­me kann Ver­span­nun­gen lösen und Schmer­zen in Mus­keln und Gelen­ken reduzieren.
  • Unter­stüt­zung bei Erkäl­tungs­be­schwer­den: Bei Erkäl­tun­gen oder Neben­höh­len­pro­ble­men kann die Wär­me sub­jek­tiv als wohl­tu­end emp­fun­den wer­den und die Durch­blu­tung fördern.
  • Schnel­le Ein­satz­be­reit­schaft: Infra­rot­lam­pen sind meist in weni­gen Minu­ten auf­ge­heizt und sofort anwendungsbereit.
  • Ein­fa­che Hand­ha­bung: Die Bedie­nung ist in der Regel unkom­pli­ziert und besteht oft nur aus Ein- und Aus­schal­ten sowie der Wahl des Abstands.
  • Rela­tiv kos­ten­güns­tig: Klas­si­sche Rot­licht-/In­fra­rot­lam­pen sind schon im unte­ren bis mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Preis­be­reich erhältlich.
  • Trans­por­ta­bel und platz­spa­rend: Vie­le Gerä­te sind kom­pakt gebaut und las­sen sich leicht in ver­schie­de­nen Räu­men nutzen.
  • Kei­ne UV-Strah­lung: Die ein­ge­setz­te Infra­rot­strah­lung ent­hält kei­ne schäd­li­che UV-Komponente.
  • Meist gut ver­träg­lich: Bei sach­ge­mä­ßer Anwen­dung gel­ten Infra­rot­lam­pen für vie­le Men­schen als rela­tiv sicher.

Nach­tei­le von Infrarotlampen

  • Risi­ko von Ver­bren­nun­gen: Bei zu gerin­gem Abstand oder zu lan­ger Bestrah­lung kann es zu Haut­ver­bren­nun­gen kommen.
  • Belas­tung für die Augen: Unge­schütz­ter Blick in die Lam­pe oder zu star­ke Bestrah­lung kann die Augen rei­zen oder schädigen.
  • Aus­trock­nung der Haut: Län­ge­re oder häu­fi­ge Anwen­dun­gen kön­nen Haut und Schleim­häu­te austrocknen.
  • Nur sym­ptom­ori­en­tier­te Wir­kung: Die Wär­me lin­dert in vie­len Fäl­len Beschwer­den, behebt aber nicht unbe­dingt die Ursa­che des Problems.
  • Begrenz­te Tie­fen­wir­kung: Im Ver­gleich zu noch spe­zia­li­sier­te­ren The­ra­pie­ge­rä­ten reicht die Wir­kung vor allem in ober­fläch­li­che bis mitt­le­re Gewebeschichten.
  • Mög­li­che Ver­schlech­te­rung bei aku­ten Ent­zün­dun­gen: Bei fri­schen Ver­let­zun­gen oder aku­ten Ent­zün­dun­gen kann zusätz­li­che Wär­me die Beschwer­den verstärken.
  • Nicht für alle Per­so­nen geeig­net: Men­schen mit bestimm­ten Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, Haut­er­kran­kun­gen oder in der Schwan­ger­schaft soll­ten vor der Nut­zung ärzt­li­chen Rat einholen.
  • Gefahr der Über­nut­zung: Weil die Wär­me ange­nehm ist, besteht die Ver­su­chung, zu lan­ge oder zu häu­fig zu bestrahlen.
  • Qua­li­täts­un­ter­schie­de bei Gerä­ten: Güns­ti­ge Model­le kön­nen ungleich­mä­ßig strah­len, weni­ger sicher sein oder schnel­ler verschleißen.
  • Ein­ge­schränk­te Ein­satz­be­rei­che: Für umfang­rei­che The­ra­pie­zie­le (z. B. groß­flä­chi­ge Haut­be­hand­lun­gen oder geziel­te Pho­to­bio­mo­du­la­ti­on) sind ande­re Licht­the­ra­pie­ge­rä­te bes­ser geeignet.

Alter­na­ti­ven zu den belieb­tes­ten Infrarotlampen

Hier fin­dest du ein paar wei­te­re Model­le, die es zwar nicht in die Bes­ten­lis­te geschafft haben, aber poten­zi­el­le Alter­na­ti­ven sind:

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FAQ: Häu­fi­ge Fra­gen und Ant­wor­ten zu Infrarotlampen

Infra­rot­lam­pen erzeu­gen Wär­me­strah­lung, die in die obe­ren Gewe­be­schich­ten ein­dringt, die Durch­blu­tung anregt und so Mus­keln und Gelen­ke erwär­men kann. Die Wär­me wird meist als ange­nehm emp­fun­den und kann Ver­span­nun­gen lösen und Schmer­zen lin­dern, etwa im Nacken‑, Rücken- oder Schulterbereich.

Typi­sche Ein­satz­ge­bie­te sind Mus­kel­ver­span­nun­gen, Gelenk­be­schwer­den, chro­ni­sche Schmer­zen, Mus­kel­ka­ter und unter­stüt­zend bei Erkäl­tungs- und Neben­höh­len­be­schwer­den. Die Wär­me ersetzt zwar kei­ne medi­zi­ni­sche Behand­lung, kann aber in Abstim­mung mit ärzt­li­chem Rat eine sinn­vol­le Ergän­zung zur Lin­de­rung von Beschwer­den sein.

Vie­le Emp­feh­lun­gen lie­gen bei etwa 10 bis 20 Minu­ten pro Sit­zung, je nach Abstand und per­sön­li­chem Wär­me­emp­fin­den. Sinn­voll ist es, mit kür­ze­ren Zei­ten von etwa 5 bis 10 Minu­ten zu star­ten und nur zu ver­län­gern, wenn die Haut gut reagiert und die Wär­me ange­nehm bleibt.

Häu­fig genannt wer­den etwa 3 bis 5 Anwen­dun­gen pro Woche, bei aku­ten Beschwer­den even­tu­ell zeit­wei­se auch häu­fi­ger. Wich­tig ist, auf die Reak­ti­on von Haut und Kreis­lauf zu ach­ten und bei Rötun­gen, Schmer­zen oder Unwohl­sein die Häu­fig­keit zu redu­zie­ren oder eine Pau­se einzulegen.

Üblich sind Abstän­de zwi­schen etwa 30 und 50 Zen­ti­me­tern zur behan­del­ten Kör­per­stel­le, damit die Wär­me inten­siv, aber nicht bren­nend wirkt. Wer sehr emp­find­li­che Haut hat, soll­te eher mit grö­ße­rem Abstand begin­nen und nur so nah her­an­ge­hen, wie es sich noch ange­nehm und nicht zu heiß anfühlt.

Bei sach­ge­mä­ßer Anwen­dung gel­ten Infra­rot-Wär­me­lam­pen für vie­le Men­schen als gut ver­träg­lich und sicher. Risi­ken ent­ste­hen vor allem durch fal­sche Nut­zung, etwa zu lan­ge Bestrah­lung, zu gerin­gen Abstand oder das Feh­len eines Schut­zes für die Augen.

Der direk­te Blick in das Licht der Lam­pe soll­te ver­mie­den wer­den, weil die inten­si­ve Strah­lung die Augen rei­zen oder schä­di­gen kann. Wäh­rend der Anwen­dung ist es rat­sam, die Augen geschlos­sen zu hal­ten oder eine geeig­ne­te Schutz­bril­le zu tra­gen, ins­be­son­de­re bei Bestrah­lung im Gesichtsbereich.

Ein täg­li­cher Gebrauch ist nicht grund­sätz­lich ver­bo­ten, wird aber meist nur für begrenz­te Zeit­räu­me und in Abstim­mung mit der indi­vi­du­el­len Situa­ti­on emp­foh­len. Vie­le Fach­quel­len raten dazu, eher mit eini­gen Anwen­dun­gen pro Woche zu star­ten und die Häu­fig­keit nur bei guter Ver­träg­lich­keit zu steigern.

Vor­sicht ist unter ande­rem bei Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, schwer­wie­gen­den Haut­er­kran­kun­gen, Fie­ber, aku­ten Ent­zün­dun­gen oder in der Schwan­ger­schaft gebo­ten. In sol­chen Fäl­len ist es sinn­voll, vor der Nut­zung ärzt­li­chen Rat ein­zu­ho­len, um mög­li­che Risi­ken abzuklären.

Die Wär­me kann bei Schnup­fen und Neben­höh­len­pro­ble­men als wohl­tu­end emp­fun­den wer­den, weil sie die Durch­blu­tung anregt und Schleim­häu­te lockern kann. Sie ersetzt aber kei­ne ärzt­li­che Dia­gno­se und kei­ne medi­ka­men­tö­se Behand­lung, son­dern dient eher als ergän­zen­de Maß­nah­me zur Lin­de­rung von Beschwerden.

Klas­si­sche Rot­licht- bzw. Infra­rot­lam­pen arbei­ten vor allem über Wär­me, die tief ins Gewe­be ein­dringt und Mus­keln ent­spannt. Moder­ne LED-Licht­the­ra­pie zielt stär­ker auf bio­lo­gi­sche Effek­te bestimm­ter Wel­len­län­gen ab und erzeugt oft weni­ger Wär­me, dafür aber eher pho­to­bio­lo­gi­sche Rei­ze in der Haut.

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