Viele empfinden Infrarotwärme besonders bei Erkältungen als besonders wohltuend. Besonders, weil die Wärme bis unter die Haut vordringt. Zwar ist der medizinische Nutzen der Geräte umstritten, der Wohlfühl-Faktor hingegen absolut nicht. Geräte gibt es aber sehr viele. Da lohnt es sich, einen Blick auf besonders gefragte Infrarotlampen zu werfen. Hier findest du die aktuell beliebtesten Modelle im Vergleich.
Das erfahrt ihr gleich
- Die beliebtesten Infrarotlampen in der Übersicht
- Tabelle: Daten der beliebtesten Infrarotlampen
- Die beliebtesten Infrarotlampen: Produkte im Detail
- Topseller bei OTTO.de: Beurer IL 50
- Platz 2 bei OTTO.de: Sanitas SIL 16
- Platz 3 bei OTTO.de: Vitaltherm RW 150
- Unser Redaktions-Tipp: Beurer SIL 06
- Kaufberatung: Auf was du bei Infrarotlampen achten solltest
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu Infrarotlampen
Für unseren Vergleich der beliebtesten Infrarotlampen schauen wir auf die Topseller aus dem OTTO-Shop. Genauer auf die drei am meisten verkauften Produkte der Kategorie. Außerdem stellen wir einen Redaktions-Tipp vor, den wir aufgrund eigener Erfahrung oder eines besonders niedrigen Preises auswählen. Bevor es in den Vergleich und die Beschreibung der einzelnen Produkte im Detail geht, hier eine kurze Übersicht der Produkte:
- Topseller bei OTTO.de: Beurer IL 50
- Platz 2 bei OTTO.de: Sanitas SIL 16
- Platz 3 bei OTTO.de: Vitaltherm RW 150
- Unser Preis-Tipp: Beurer SIL 06
| Beurer IL 50 | Sanitas SIL 16 | Vitaltherm RW 150 | Beurer SIL 06 | |
|---|---|---|---|---|
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| Leistung | 300 Watt | 150 Watt | 150 Watt | 100 Watt |
| Betriebsart | Netzbetrieb | Netzbetrieb | Netzbetrieb | Netzbetrieb |
| Bestrahlungsfeld (H x B) | 30 x 40 cm | unbekannt | 40 x 40 cm | unbekannt |
| Neigung verstellbar | Ja (stufenlos bis 50 Grad) | Ja (fünfstufig) | Ja (dreistufig) | Ja (fünfstufig) |
| Zeitschaltuhr | Ja (1 bis 15 Minuten) | Nein | Ja (drei Einstellungen) | Nein |
| Filterscheibe | Keramik-Glas | unbekannt | Kunststoff/Glas | Keramik-Glas |
| Besonderheiten | Überhitzungsschutz, Lüftung, LCD-Display | keine | keine | keine |
| Abmessungen (H x B x T) | 28,5 x 27,0 x 19,5 cm | 5,7 x 22,0 x 14,5 cm | unbekannt | 20,5 x 12,2 x 18,0 cm |
| Gewicht | 1,50 kg | 0,60 kg | 0,60 kg | 0,33 kg |
| Sternebewertung bei OTTO.de | 4,7 von 5 | 4,5 von 5 | keine | 3,7 von 5 |
| Preis (UVP) | 125,99 Euro | 64,99 Euro | 59,99 Euro | 39,99 Euro |
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Das beliebteste Produkt im Shop von OTTO.de ist eines, das sich vom Rest durch zusätzliche Ausstattung und starke Funktionalität abhebt. Viele Infrarotlampen sind sehr einfach gebaut und bieten kaum Extras, bei der Beurer IL 50 ist das anders. Schon die Leistung ist besonders, denn sie fällt mit 300 Watt sehr hoch aus. Das dürfte die Lampe auch brauchen, schließlich sitzt vor der Lampe ein spezieller Filter. Der soll nicht nur das Infrarotlicht besser verteilen, sondern bietet auch einen UV-Schutz. Damit du die Zeit vor dem Gerät nicht vergisst, ist ein Timer eingebaut, der sich von einer bis hin zu 15 Minuten einstellen lässt. Das klappt über das integrierte LCD-Display, auf dem auch die Restlaufzeit zu sehen ist.
Die IL 50 von Beurer ist als einzige Infrarotlampe in diesem Vergleich stufenlos in der Neigung verstellbar. Bis zu 50 Grad lässt sich das Gerät nach oben neigen. Die Griffe an der Seite sorgen dafür, dass das besonders komfortabel klappt. Und auch an Sicherheitsfunktionen hat Beurer gedacht, denn die Lampe schaltet sich automatisch aus, wenn sie zu warm wird. Das dürfte aber dank der eingebauten Lüftung nicht so schnell passieren. Auch die haben die anderen Lampen im Vergleich nicht. Einziger Nachteil: Die Beurer IL 50 ist auch das teuerste der hier genannten Geräte.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Gute Leistung
- Einfach verstellbar
- Praktische Timer-Funktion
- Gute Verarbeitung
Contra
- Lüfter deutlich hörbar
- Relativ hoher Preis
Im Vergleich zum Modell von Beurer, ist die Sanitas SIL 16 etwas klassischer aufgebaut. Die Lampe hat einen runden Lampenschirm – ganz so, wie sich viele eine Infrarotlampe vorstellen. Das sorgt in erster Linie dafür, dass das Gerät deutlich kompakter und leichter ist. Dafür sind Leistung und Ausstattung auch etwas geringer. Die Lampe schafft 150 Watt, also nur die Hälfte der Power, die in der Beurer steckt. Wirklich schlimm dürfte das aber nicht sein, schließlich sitzt vor der Sanitas SIL 16 kein so aufwändiges Filterglas. Echte Nachteile sind aber der fehlende Timer und somit auch das fehlende Display. In der Neigung verstellbar ist die Infrarotlampe aber schon, wenn auch nicht stufenlos. Eine Abschaltautomatik suchst du hier vergeblich, genau wie einen Ein-/Aus-Schalter.
Suchst du aber eine kompakte und relativ günstige Infrarotlampe, dürfte die Sanitas SIL 16 eine gute Wahl sein.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Gute Leistung
- Einfach verstellbar
- Gute Verarbeitung
- Kompakt und leicht
Contra
- Fehlende Abschaltautomatik
- Kein Ein-/Aus-Knopf
Es gibt auch Infrarotlampen in klassischem Design mit etwas mehr Ausstattung. Das zeigt die RW 150 von Vitaltherm. Das Gerät bietet nämlich im Vergleich zur Sanitas eine Timer-Funktion, die sich in drei Stufen einstellen lässt: 10, 15 und 20 Minuten. Für die Steuerung hat der Hersteller eine Fernbedienung in das Stromkabel integriert. Mit der steuerst du aber nicht nur den Timer, sondern auch die Leistungsstufe der Lampe. Hier gibt es sogar gleich vier Einstellungen – ein praktischer Vorteil zu allen anderen Geräten im Vergleich. Volle Power bedeutet bei der Vitaltherm RW 150, wie der Name schon vermuten lässt, 150 Watt. Das ist ordentlich für eine Lampe ohne aufwändiges Filterglas davor.
Und an die Sicherheit hat der Hersteller auch gedacht: Eine Abschaltautomatik sorgt dafür, dass du das Gerät nicht vergisst und es sich in der Folge nicht überhitzt. Damit ist die Vitaltherm RW 150 ein sehr gut ausgestattetes Gerät in kompaktem Design.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Gute Leistung
- Leistungssteuerung per Fernbedienung
- Einfach verstellbar
- Gute Verarbeitung
- Integrierter Timer
Contra
- Kein aufwändiges Filterglas
Manchmal reicht auch ein besonders günstiges Produkt. Gerade dann, wenn du auf Extras keinen großen Wert legst. Geht es dir einfach nur um Infrarotwärme, könnte die Beurer SIL 06 etwas für dich sein. Das Gerät ist bei OTTO.de ebenfalls sehr beliebt, was vor allem am sehr günstigen Preis liegen dürfte. Wirklich viel steckt in der Lampe nämlich nicht. Die Leistung ist mit 100 Watt die geringste im Vergleich. Ein Timer fehlt genauso, wie ein Ein-/Aus-Schalter oder gar eine Abschaltautomatik. Praktisch ist aber, dass Beurer ein Schutzgitter beilegt, damit du nicht einfach auf die heiße Lampe fassen kannst. Wenn dir das reicht, ist die Beurer SIL 06 sicher eine gute Wahl.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Ausreichende Leistung
- Einfach verstellbar
- Schutzgitter mitgeliefert
- Sehr günstig
Contra
- Keine Timer-Funktion
- Fehlender Ein-/Aus-Schalter
- Keine Abschaltautomatik
Funktionsweise und Wirkung
Die klassische Bauform
Leistung und Wirkungsintensität
- 100 bis 150 Watt: Diese Varianten eignen sich für empfindliche Haut oder Anwendungen im Gesichtsbereich.
- 200 bis 300 Watt: Sie bieten eine deutlich stärkere Wärmewirkung und sind bei größeren Flächen wie Rücken, Nacken oder Schultern sinnvoll.
Sicherheit und Handhabung
Anwendungsdauer und Abstand
Komfortfunktionen und Zusatzmerkmale
Wartung und Haltbarkeit
Preis und Markenübersicht
Vorteile von Infrarotlampen
- Gezielte Wärmewirkung: Infrarotlampen erwärmen gezielt den bestrahlten Körperbereich und nicht den gesamten Raum.
- Tieferes Eindringen als klassische Wärme: Die Strahlung kann im Vergleich zu Wärmflasche oder Heizkissen teilweise tiefere Gewebeschichten erreichen.
- Linderung von Muskel- und Gelenkbeschwerden: Die Wärme kann Verspannungen lösen und Schmerzen in Muskeln und Gelenken reduzieren.
- Unterstützung bei Erkältungsbeschwerden: Bei Erkältungen oder Nebenhöhlenproblemen kann die Wärme subjektiv als wohltuend empfunden werden und die Durchblutung fördern.
- Schnelle Einsatzbereitschaft: Infrarotlampen sind meist in wenigen Minuten aufgeheizt und sofort anwendungsbereit.
- Einfache Handhabung: Die Bedienung ist in der Regel unkompliziert und besteht oft nur aus Ein- und Ausschalten sowie der Wahl des Abstands.
- Relativ kostengünstig: Klassische Rotlicht-/Infrarotlampen sind schon im unteren bis mittleren zweistelligen Preisbereich erhältlich.
- Transportabel und platzsparend: Viele Geräte sind kompakt gebaut und lassen sich leicht in verschiedenen Räumen nutzen.
- Keine UV-Strahlung: Die eingesetzte Infrarotstrahlung enthält keine schädliche UV-Komponente.
- Meist gut verträglich: Bei sachgemäßer Anwendung gelten Infrarotlampen für viele Menschen als relativ sicher.
Nachteile von Infrarotlampen
- Risiko von Verbrennungen: Bei zu geringem Abstand oder zu langer Bestrahlung kann es zu Hautverbrennungen kommen.
- Belastung für die Augen: Ungeschützter Blick in die Lampe oder zu starke Bestrahlung kann die Augen reizen oder schädigen.
- Austrocknung der Haut: Längere oder häufige Anwendungen können Haut und Schleimhäute austrocknen.
- Nur symptomorientierte Wirkung: Die Wärme lindert in vielen Fällen Beschwerden, behebt aber nicht unbedingt die Ursache des Problems.
- Begrenzte Tiefenwirkung: Im Vergleich zu noch spezialisierteren Therapiegeräten reicht die Wirkung vor allem in oberflächliche bis mittlere Gewebeschichten.
- Mögliche Verschlechterung bei akuten Entzündungen: Bei frischen Verletzungen oder akuten Entzündungen kann zusätzliche Wärme die Beschwerden verstärken.
- Nicht für alle Personen geeignet: Menschen mit bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hauterkrankungen oder in der Schwangerschaft sollten vor der Nutzung ärztlichen Rat einholen.
- Gefahr der Übernutzung: Weil die Wärme angenehm ist, besteht die Versuchung, zu lange oder zu häufig zu bestrahlen.
- Qualitätsunterschiede bei Geräten: Günstige Modelle können ungleichmäßig strahlen, weniger sicher sein oder schneller verschleißen.
- Eingeschränkte Einsatzbereiche: Für umfangreiche Therapieziele (z. B. großflächige Hautbehandlungen oder gezielte Photobiomodulation) sind andere Lichttherapiegeräte besser geeignet.
Infrarotlampen erzeugen Wärmestrahlung, die in die oberen Gewebeschichten eindringt, die Durchblutung anregt und so Muskeln und Gelenke erwärmen kann. Die Wärme wird meist als angenehm empfunden und kann Verspannungen lösen und Schmerzen lindern, etwa im Nacken‑, Rücken- oder Schulterbereich.
Typische Einsatzgebiete sind Muskelverspannungen, Gelenkbeschwerden, chronische Schmerzen, Muskelkater und unterstützend bei Erkältungs- und Nebenhöhlenbeschwerden. Die Wärme ersetzt zwar keine medizinische Behandlung, kann aber in Abstimmung mit ärztlichem Rat eine sinnvolle Ergänzung zur Linderung von Beschwerden sein.
Viele Empfehlungen liegen bei etwa 10 bis 20 Minuten pro Sitzung, je nach Abstand und persönlichem Wärmeempfinden. Sinnvoll ist es, mit kürzeren Zeiten von etwa 5 bis 10 Minuten zu starten und nur zu verlängern, wenn die Haut gut reagiert und die Wärme angenehm bleibt.
Häufig genannt werden etwa 3 bis 5 Anwendungen pro Woche, bei akuten Beschwerden eventuell zeitweise auch häufiger. Wichtig ist, auf die Reaktion von Haut und Kreislauf zu achten und bei Rötungen, Schmerzen oder Unwohlsein die Häufigkeit zu reduzieren oder eine Pause einzulegen.
Üblich sind Abstände zwischen etwa 30 und 50 Zentimetern zur behandelten Körperstelle, damit die Wärme intensiv, aber nicht brennend wirkt. Wer sehr empfindliche Haut hat, sollte eher mit größerem Abstand beginnen und nur so nah herangehen, wie es sich noch angenehm und nicht zu heiß anfühlt.
Bei sachgemäßer Anwendung gelten Infrarot-Wärmelampen für viele Menschen als gut verträglich und sicher. Risiken entstehen vor allem durch falsche Nutzung, etwa zu lange Bestrahlung, zu geringen Abstand oder das Fehlen eines Schutzes für die Augen.
Der direkte Blick in das Licht der Lampe sollte vermieden werden, weil die intensive Strahlung die Augen reizen oder schädigen kann. Während der Anwendung ist es ratsam, die Augen geschlossen zu halten oder eine geeignete Schutzbrille zu tragen, insbesondere bei Bestrahlung im Gesichtsbereich.
Ein täglicher Gebrauch ist nicht grundsätzlich verboten, wird aber meist nur für begrenzte Zeiträume und in Abstimmung mit der individuellen Situation empfohlen. Viele Fachquellen raten dazu, eher mit einigen Anwendungen pro Woche zu starten und die Häufigkeit nur bei guter Verträglichkeit zu steigern.
Vorsicht ist unter anderem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schwerwiegenden Hauterkrankungen, Fieber, akuten Entzündungen oder in der Schwangerschaft geboten. In solchen Fällen ist es sinnvoll, vor der Nutzung ärztlichen Rat einzuholen, um mögliche Risiken abzuklären.
Die Wärme kann bei Schnupfen und Nebenhöhlenproblemen als wohltuend empfunden werden, weil sie die Durchblutung anregt und Schleimhäute lockern kann. Sie ersetzt aber keine ärztliche Diagnose und keine medikamentöse Behandlung, sondern dient eher als ergänzende Maßnahme zur Linderung von Beschwerden.
Klassische Rotlicht- bzw. Infrarotlampen arbeiten vor allem über Wärme, die tief ins Gewebe eindringt und Muskeln entspannt. Moderne LED-Lichttherapie zielt stärker auf biologische Effekte bestimmter Wellenlängen ab und erzeugt oft weniger Wärme, dafür aber eher photobiologische Reize in der Haut.
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