Induktionskochfelder erhitzen Töpfe und Pfannen schnell und lassen sich besonders präzise regulieren. Dabei unterscheiden sich die Modelle nicht nur bei Größe und Anzahl der Kochzonen, sondern auch bei Leistung, Bedienung und Ausstattung. Einige Kochfelder konzentrieren sich auf die grundlegenden Funktionen, während andere mit Flexzonen für großes Kochgeschirr, PowerBoost, Warmhaltefunktionen oder praktischen Timer-Funktionen ausgestattet sind. Auch bei der Oberfläche und beim Einbau gibt es Unterschiede, die bei der Auswahl eine Rolle spielen können. Welches Induktionskochfeld zu dir passt, hängt deshalb vor allem davon ab, wie du kochst, welches Kochgeschirr du verwendest und welche Funktionen dir im Alltag wichtig sind. In unserem Vergleich stellen wir dir verschiedene Modelle vor und zeigen, was sie jeweils auszeichnet und wo mögliche Schwächen liegen.
Das erfahrt ihr gleich
- Die beliebtesten Induktionskochfelder in der Übersicht
- Tabelle: Daten der beliebtesten Induktionskochfeldern
- Die beliebtesten Induktionskochfelder: Produkte im Detail
- Topseller bei OTTO.de: KKT Kolbe IH85900RL
- Platz 2 bei OTTO.de: Gorenje GI 6432 BSCE
- Platz 3 bei OTTO.de: Hanseatic Induktions-Kochfeld HHI64BAF
- Unser Redaktions-Tipp: KB Elements ELK112AS
- Kaufberatung: Auf was du bei Induktionskochfeldern achten solltest
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu Induktionskochfeldern
Für unseren Vergleich der beliebtesten Induktionskochfelder schauen wir auf die Topseller aus dem OTTO-Shop. Genauer auf die drei am meisten verkauften Produkte der Kategorie. Außerdem stellen wir einen Redaktions-Tipp vor, den wir aufgrund eigener Erfahrung, eines besonders niedrigen Preises oder toller Features auswählen. Bevor es in den Vergleich und die Beschreibung der einzelnen Produkte im Detail geht, hier eine kurze Übersicht der Produkte:
- Topseller bei OTTO.de: KKT Kolbe Induktions-Kochfeld IH85900RL
- Platz 2 bei OTTO.de: Gorenje Flex-Induktions-Kochfeld GI 6432 BSCE
- Platz 3 bei OTTO.de: Hanseatic Induktions-Kochfeld HHI64BAF
- Unser Redaktions-Tipp: KB ELEMENTS Induktions-Kochfeld ELK112AS
| KKT Kolbe IH85900RL | Gorenje GI 6432 BSCE | Hanseatic HHI64BAF | KB Elements ELK112AS | |
|---|---|---|---|---|
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| Kochzonen | 4 | 4 | 4 | 4 |
| Flexzone | Nein | Ja, 1 | Nein | Ja, 1 |
| Leistungsstufen | 9 | 9 | 9 | 9 |
| PowerBoost | - | Ja | Ja | Ja |
| Warmhaltefunktion | - | - | - | Ja |
| Timer | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Topferkennung | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Kindersicherung | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Bedienung | Sensor-Touch | Slider-Touch | Touch-Control | Touch-Control |
| Oberfläche | Glaskeramik | Glaskeramik | SCHOTT CERAN® | AntiScratch-Mikrokristallglas |
| Rahmen | Rahmenlos | Flächenbündig | Aluminiumrahmen | Rahmenlos |
| Maße (BxHxT) | 59x5,8x52 cm | 59x5,3x52 cm | 59x6,2x52 cm | 59x5,5x52 cm |
| Anschlussleistung | 7 kW | 7,4 kW | 7,2 kW | 3,5 kW |
| Anschluss | Ohne Stecker, Elektrofachkraft erforderlich | 400-V-Starkstromanschluss | 400-V-Starkstromanschluss | EU-Stecker |
| Besonderheit | 99-Minuten-Timer | AreaFlex für große Töpfe und Bräter | 3 Jahre Herstellergarantie | AntiScratch-Oberfläche + Warmhaltefunktion |
| Preis (UVP) | 179,99 Euro | 619,00 Euro | 459,99 Euro | 299,00 Euro |
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Das KKT Kolbe IH85900RL ist ein rahmenloses Induktionskochfeld mit einer Breite von 59 Zentimetern und vier Kochzonen. Zwei davon haben einen Durchmesser von 18 Zentimetern und bringen jeweils bis zu 2.000 Watt Leistung, während die beiden kleineren Zonen mit 16 Zentimetern Durchmesser jeweils 1.500 Watt leisten. Insgesamt stehen neun Leistungsstufen zur Verfügung, sodass sich die Hitze beim Kochen recht genau anpassen lässt.
Bedient wird das Kochfeld über Touch-Sensortasten. Praktisch sind die integrierte Topferkennung, die Tastensperre und der Timer, mit dem sich einzelne Kochzonen zeitgesteuert abschalten lassen. Die glatte Glaskeramik-Oberfläche kommt ohne Rahmen aus und lässt sich dadurch unkompliziert reinigen.
In den Nutzer*innenbewertungen kommt das Kochfeld insgesamt gut an. Einige bemerken allerdings ein hörbares Lüftergeräusch während des Betriebs. Auch bei kleinen Töpfen kann das für Induktion typische getaktete Erhitzen wahrnehmbar sein. Für den vergleichsweise günstigen Preis bietet das IH85900RL dennoch eine solide Ausstattung für den täglichen Gebrauch.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Schnelles Aufheizen
- Einfache Touch-Bedienung
- Praktischer Timer für die Kochzonen
- Topferkennung und Tastensperre
- Glatte, leicht zu reinigende Oberfläche
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Contra
- Lüftergeräusch teilweise deutlich hörbar
- Getaktete Leistungsabgabe auf niedrigen Stufen
- Touch-Bedienung reagiert gelegentlich verzögert
Das Gorenje GI 6432 BSCE bringt vier Induktionskochzonen und eine praktische AreaFlex-Funktion mit. Dabei lassen sich zwei Kochzonen zu einer größeren Fläche verbinden. Das ist besonders dann ideal, wenn ein Bräter, eine große Pfanne oder anderes längliches Kochgeschirr zum Einsatz kommt. Die beiden vorderen und die linke hintere Kochzone bieten jeweils bis zu 3.300 Watt mit PowerBoost, die kleinere rechte hintere Zone kommt auf bis zu 2.000 Watt.
Auch bei den Funktionen geht das Gorenje-Modell über das KKT KOLBE IH85900RL hinaus. Neben PowerBoost gibt es eine Stop-&-Go-Funktion, einen separaten Timer für jede Kochzone und PowerShift. Damit lassen sich die Einstellungen eines Topfes beim Verschieben auf eine andere Zone übernehmen. Die Bedienung erfolgt über Slider-Touch-Felder und kann anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein. Einige Nutzer*innen empfinden die Touch-Steuerung zudem als recht empfindlich.
Mit seinem flächenbündigen Design fügt sich das Kochfeld unauffällig in die Arbeitsplatte ein. Wer häufig mit großen Töpfen oder Brätern kocht, bekommt gegenüber dem KKT KOLBE vor allem durch die Flexzone einen praktischen Mehrwert.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Sehr schnelles Aufheizen
- Praktische AreaFlex-Funktion für große Töpfe und Bräter
- Viele praktische Funktionen wie PowerBoost und Stop & Go
- Einfache Reinigung
Contra
- Slider-Touch-Bedienung anfangs etwas gewöhnungsbedürftig
- Touch-Felder reagieren teilweise sehr empfindlich
- Kindersicherung kann etwas umständlich zu bedienen sein
Das Hanseatic HHI64BAF ist ein 59 Zentimeter breites Induktionskochfeld mit vier Kochzonen und neun Leistungsstufen. Die Kochflächen haben Durchmesser von 16, 18 und 21 Zentimetern, sodass sich unterschiedlich große Töpfe und Pfannen darauf platzieren lassen. Eine Booster-Funktion sorgt bei Bedarf für zusätzliche Leistung, während Topferkennung, Timer und Kindersicherung die Ausstattung ergänzen.
Im Vergleich zum KKT KOLBE IH85900RL und zum Gorenje GI 6432 BSCE bleibt das Hanseatic-Modell eher klassisch: Eine flexible Kochzone wie beim Gorenje gibt es nicht, dafür bietet das HHI64BAF eine etwas größere 21-Zentimeter-Kochzone. Die Bedienung erfolgt über Touch-Control, die Glaskeramik-Oberfläche ist mit einem Aluminiumrahmen eingefasst.
Die Nutzer*innenbewertungen fallen überwiegend positiv aus und loben vor allem die einfache Handhabung und das schnelle Aufheizen. Allerdings gibt es auch Kritik: Einzelne Nutzer*innen empfinden die Kochzonen als zu eng angeordnet, sodass größere Töpfe gleichzeitig nur eingeschränkt Platz finden.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Schnelles Aufheizen
- Einfache Bedienung
- Praktische Booster-Funktion
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Contra
- Kochzonen liegen für größere Töpfe teilweise ungünstig beieinander
Das KB Elements ELK112AS bringt vier Induktionskochzonen und eine praktische Flexzone mit. Damit lassen sich zwei Kochbereiche miteinander verbinden, was besonders dann praktisch ist, wenn ein großer Bräter oder längliches Kochgeschirr auf dem Kochfeld steht. Mit neun Leistungsstufen und PowerBoost lässt sich die Hitze flexibel anpassen. Eine Warmhaltefunktion mit drei Temperaturstufen zwischen 45 und 65 °C gehört ebenfalls zur Ausstattung.
Besonders interessant ist die AntiScratch-Oberfläche aus Mikrokristallglas. Sie soll widerstandsfähiger gegen Kratzer sein und macht das Kochfeld damit interessant für den täglichen Einsatz. Timer, Kindersicherung, Restwärmeanzeige und Abschaltautomatik sind ebenfalls an Bord. Im Gegensatz zum Gorenje-Modell wird das KB Elements per EU-Stecker angeschlossen, was die Installation unkomplizierter machen kann.
Ein kleiner Nachteil: Mit 3.500 Watt Gesamtleistung kann das Kochfeld nicht alle Zonen gleichzeitig mit voller Leistung betreiben. Trotzdem überzeugt das ELK112AS mit einer gelungenen Kombination aus Flexzone, praktischen Zusatzfunktionen und robuster Oberfläche. Im Vergleich bietet es damit das rundeste Gesamtpaket und verbindet eine umfangreiche Ausstattung mit einer unkomplizierten Handhabung zu einem fairen Preis.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Praktische Flexzone
- Kratzfeste AntiScratch-Oberfläche
- Warmhaltefunktion
- Einfache Installation per EU-Stecker
- Umfangreiche Ausstattung
Contra
- Begrenzte Gesamtleistung von 3.500 Watt
- Alle Zonen nicht gleichzeitig mit voller Leistung nutzbar
Induktionskochfelder unterscheiden sich nicht nur bei Größe und Design. Auch bei Kochzonen, Leistung und Bedienung gibt es deutliche Unterschiede. Welche Ausstattung sinnvoll ist, hängt deshalb vor allem davon ab, wie und für wie viele Personen du normalerweise kochst. Auf die folgenden Punkte solltest du deshalb beim Kauf achten.
Vier Kochzonen gehören bei klassischen Induktionskochfeldern zum Standard. Entscheidend ist aber, wie groß die einzelnen Zonen ausfallen und wie sie angeordnet sind. Kleine Zonen eignen sich beispielsweise für Töpfe und Pfannen mit geringem Durchmesser, während größere Kochflächen auch entsprechend großes Kochgeschirr aufnehmen. Achte außerdem darauf, ob mehrere große Töpfe gleichzeitig Platz finden.
Wenn du häufig mit Brätern, Grillplatten oder großen Pfannen kochst, kann eine Flexzone praktisch sein. Dabei lassen sich meist zwei benachbarte Kochzonen zu einer größeren Fläche verbinden. Das Kochfeld erkennt das Kochgeschirr und verteilt die Wärme über den entsprechenden Bereich. So bist du bei der Wahl des Kochgeschirrs weniger an die Form und Größe einzelner Kochzonen gebunden.
Die Leistung eines Induktionskochfelds beeinflusst, wie schnell Töpfe und Pfannen erhitzt werden können. Eine PowerBoost-Funktion stellt einzelnen Kochzonen kurzfristig zusätzliche Leistung zur Verfügung, beispielsweise, wenn Wasser besonders schnell zum Kochen gebracht werden soll. Beachte dabei die Gesamtleistung des Kochfelds: Je nach Modell kann die verfügbare Leistung zwischen mehreren Kochzonen verteilt werden.
Die meisten Induktionskochfelder werden über Touch- oder Slider-Bedienfelder gesteuert. Während sich einzelne Modelle über Plus- und Minustasten einstellen lassen, kannst du bei Slider-Steuerungen die gewünschte Leistungsstufe direkt auswählen. Wichtig ist, dass die Bedienelemente gut erreichbar sind und auch mit feuchten oder verschmutzten Fingern möglichst zuverlässig reagieren.
Ein Timer kann im Kochalltag hilfreich sein, wenn du beispielsweise Nudeln, Reis oder Gemüse nicht ständig im Blick behalten möchtest. Je nach Modell lassen sich einzelne Kochzonen separat timen. Praktisch können außerdem Funktionen wie eine Warmhaltefunktion, Stop & Go oder eine automatische Abschaltung sein. Welche Extras du tatsächlich brauchst, hängt davon ab, wie häufig und vielseitig du kochst.
Induktionskochfelder bringen bereits konstruktionsbedingt einige Sicherheitsvorteile mit: Die Kochfläche selbst wird nicht direkt erhitzt, sondern vor allem durch die Wärme des darauf stehenden Kochgeschirrs. Trotzdem solltest du auf zusätzliche Sicherheitsfunktionen achten. Dazu gehören beispielsweise eine Kindersicherung, eine Restwärmeanzeige, eine automatische Abschaltung und eine Topferkennung. Letztere verhindert, dass eine Kochzone ohne geeignetes Kochgeschirr dauerhaft aktiviert bleibt.
Vor dem Kauf solltest du unbedingt prüfen, ob die Maße des Kochfelds zu deiner Arbeitsplatte passen. Neben der sichtbaren Breite sind vor allem die Einbaumaße und die erforderliche Ausschnittgröße relevant. Auch die Einbautiefe kann eine Rolle spielen, wenn unter der Arbeitsplatte beispielsweise ein Backofen oder Schubladen sitzen. Bei einem autarken Kochfeld ist außerdem der vorgesehene Stromanschluss wichtig.
Die glatte Glaskeramik lässt sich bei Induktionskochfeldern grundsätzlich unkompliziert reinigen. Eingebrannte Rückstände entstehen zudem seltener, weil sich die Kochfläche selbst nicht so stark erhitzt wie bei herkömmlichen Kochfeldern. Einige Modelle verfügen über besonders kratzfeste Oberflächen. Trotzdem solltest du beim Reinigen auf geeignete Tücher und Reinigungsmittel achten und grobe Verschmutzungen nicht mit scharfen Gegenständen entfernen.
Vorteile von Induktionskochfeldern
- Schnelles Erhitzen: Induktion bringt Töpfe und Pfannen besonders schnell auf Temperatur. Mit PowerBoost lässt sich dieser Effekt bei geeigneten Kochzonen noch verstärken.
- Präzise Temperatursteuerung: Die Leistung lässt sich direkt über das Bedienfeld regulieren und reagiert schnell auf Änderungen.
- Leicht zu reinigen: Die glatte Oberfläche besitzt keine erhabenen Heizelemente und lässt sich deshalb einfach abwischen.
- Mehr Sicherheit: Die Kochfläche wird nicht direkt beheizt. Viele Modelle verfügen zusätzlich über Topferkennung, Kindersicherung und automatische Abschaltung.
- Effiziente Nutzung: Die Wärme wird beim Induktionskochen direkt im geeigneten Kochgeschirr erzeugt, wodurch weniger Energie über die Umgebung verloren geht.
Nachteile von Induktionskochfeldern
- Geeignetes Kochgeschirr erforderlich: Für Induktion brauchst du magnetisches Kochgeschirr. Ob vorhandene Töpfe und Pfannen geeignet sind, lässt sich meist mit einem Magneten überprüfen.
- Teilweise hörbare Betriebsgeräusche: Je nach Kochgeschirr und Leistungsstufe können ein Summen, Brummen oder Klickgeräusche entstehen. Auch der Lüfter mancher Geräte ist während des Betriebs hörbar.
- Höhere Anschaffungskosten: Hochwertige Induktionskochfelder können teurer sein als einfache Glaskeramikmodelle.
- Eingewöhnung bei der Bedienung: Touch- und Slider-Steuerungen reagieren anders als klassische Drehregler und sind je nach Modell unterschiedlich intuitiv.
- Leistung wird teilweise verteilt: Werden mehrere Kochzonen gleichzeitig genutzt, kann die maximale Leistung einzelner Zonen begrenzt sein. Das ist insbesondere bei Modellen mit niedriger Gesamtleistung relevant.
Ein Induktionskochfeld erzeugt mithilfe elektromagnetischer Felder Wärme direkt im Boden des passenden Kochgeschirrs. Dadurch wird der Topf oder die Pfanne schnell heiß, während die Kochfläche selbst deutlich weniger Wärme entwickelt als bei klassischen Kochfeldern.
Für ein Induktionskochfeld benötigst du Kochgeschirr mit einem magnetischen Boden. Ob ein Topf oder eine Pfanne geeignet ist, lässt sich meist ganz einfach mit einem Magneten testen: Bleibt er am Boden haften, kannst du das Kochgeschirr in der Regel für Induktion verwenden.
Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Induktionskochfelder erhitzen Kochgeschirr besonders schnell und ermöglichen eine präzise Leistungsregulierung. Dafür benötigst du geeignetes Kochgeschirr und musst je nach Modell mit höheren Anschaffungskosten rechnen.
Der Stromverbrauch hängt unter anderem von der Leistung des Kochfelds, der gewählten Leistungsstufe und der Kochdauer ab. Induktionskochfelder gelten als besonders effizient, weil die Wärme direkt im Kochgeschirr entsteht. Nach Angaben der Verbraucherzentrale können sie im Vergleich zu klassischen Gussplatten bis zu 40 Prozent weniger Strom benötigen.
PowerBoost erhöht die Leistung einer Kochzone für kurze Zeit. Dadurch kannst du beispielsweise größere Mengen Wasser schneller erhitzen. Wie stark die Funktion arbeitet und wie lange sie verfügbar ist, hängt vom jeweiligen Modell ab. Bei manchen Kochfeldern wird die verfügbare Leistung zwischen benachbarten Kochzonen verteilt.
Eine Flexzone verbindet zwei oder mehr Kochzonen zu einer größeren Fläche. Dadurch kannst du auch längliches oder besonders großes Kochgeschirr wie Bräter und Grillplatten verwenden. Je nach Modell erkennt das Kochfeld dabei automatisch die Position und Größe des Kochgeschirrs.
Für die regelmäßige Reinigung reicht normalerweise ein weiches Tuch und ein geeignetes Reinigungsmittel für Glaskeramik. Eingebrannte Rückstände kannst du vorsichtig mit einem Glasschaber entfernen. Scheuernde Reinigungsmittel und raue Schwämme solltest du vermeiden, damit die Oberfläche nicht beschädigt wird.
Leise Summ‑, Brumm- oder Klickgeräusche können beim Induktionskochen auftreten. Sie entstehen unter anderem durch die elektromagnetische Arbeitsweise und können je nach Kochgeschirr, Leistungsstufe und Modell unterschiedlich stark wahrnehmbar sein. Auch ein integrierter Lüfter kann während des Betriebs Geräusche verursachen.
Die Kochfläche selbst wird bei Induktion nicht direkt erhitzt. Sie kann sich allerdings durch die Wärme des darauf stehenden Topfes oder der Pfanne erwärmen. Deshalb solltest du auch ein Induktionskochfeld erst berühren, wenn die entsprechende Restwärmeanzeige erloschen ist.
Wie lange ein Induktionskochfeld zuverlässig funktioniert, hängt unter anderem von Qualität, Nutzung und Pflege ab. Eine pauschale Lebensdauer lässt sich deshalb nicht angeben. Regelmäßige Reinigung, geeignetes Kochgeschirr und eine fachgerechte Installation können dazu beitragen, das Gerät langfristig in gutem Zustand zu halten.
Vor dem Kauf solltest du die Maße des vorhandenen Arbeitsplattenausschnitts mit den Einbaumaßen des Kochfelds vergleichen. Auch der Anschluss ist wichtig: Je nach Modell kann eine fachgerechte Installation durch eine Elektrofachkraft erforderlich sein. Bei Unsicherheit solltest du den Einbau nicht selbst vornehmen.
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