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Spe­zi­el­le Han­dys: 5 Smart­pho­nes abseits des Mainstreams

Das CAT S62 Pro bietet eine Wärmebildkamera, mit der sich thermische Details zwischen -20 und +400 Grad Celsius erkennen lassen.

Geht es um Smart­pho­nes, den­ken vie­le Men­schen sofort an die Gala­xy-S-Rei­he von Sam­sung und die iPho­nes von Apple. Kein Wun­der, zie­hen die doch mit gro­ßen Prä­sen­ta­tio­nen und Wer­be­kam­pa­gnen die Auf­merk­sam­keit auf sich. Doch der Markt ist rie­sig und die Aus­wahl an Gerä­ten breit gefä­chert. Im Fol­gen­den fin­dest du fünf Smart­pho­nes, von denen du viel­leicht noch nie gehört hast, die aber mit ganz eige­nen Beson­der­hei­ten glänzen.

Das Wider­stands­fä­hi­ge: CAT S62 Pro

Viel­leicht ist dir der Name „Cater­pil­lar“ als Mar­ke ein Begriff. Das Unter­neh­men stammt aus den USA und stellt Bau­ma­schi­nen her. Deren Mar­ken­zei­chen sind die Far­ben Gelb und Schwarz. Die Maschi­nen gel­ten außer­dem als sehr wider­stands­fä­hig. Unter der Abkür­zung „CAT“ gibt es des­halb auch Smart­pho­nes, die genau das sein sol­len. Die stellt Cater­pil­lar aller­dings nicht selbst her, son­dern lizen­ziert den Namen nur an die bri­ti­sche Fir­ma Bul­litt. 

Mit dem CAT S62 Pro bau­te die ein sehr unge­wöhn­li­ches Smart­pho­ne. Das sieht im ers­ten Moment etwas alt aus, weil es oben und unten vom Dis­play recht dicke Rän­der hat. Aller­dings ist das Absicht, denn das Gehäu­se ist nicht nur nach IP68 gegen Staub und Was­ser geschützt, son­dern hält auch Stür­ze aus bis zu 1,8 Metern Höhe aus. 

Auch auf der Rück­sei­te zeigt sich eine Beson­der­heit: die Kame­ra. Hin­ter einer nor­ma­len Weit­win­kel-Lin­se steckt ein Sen­sor mit 12 Mega­pi­xeln. Hin­ter der zwei­ten Lin­se ver­birgt sich eine FLIR-Wär­me­bild­ka­me­ra. Sonst steckt nor­ma­le Smart­pho­ne-Tech­nik im S62 Pro. Das Dis­play mit einer Grö­ße von 5,7 Zoll (14,48 cm) löst in Full-HD+ (2.160 x 1.080 Pixel) auf. Als Chip­satz ist ein Snap­dra­gon 660 von Qual­comm mit sechs Ker­nen und einer Tak­tung bis 2 Giga­hertz (GHz) an Bord. Der Arbeits­spei­cher beträgt 6 Giga­byte (GB), der inter­ne Spei­cher kommt auf 128 GB und lässt sich per microSD-Kar­te erwei­tern. 

Auf 5G musst du beim CAT S62 Pro ver­zich­ten. Der Akku fällt mit 4.000 Mil­li­am­pere­stun­den (mAh) durch­schnitt­lich groß aus. Das Smart­pho­ne gibt es nur in Schwarz. 

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Die Nach­hal­ti­gen: Fair­pho­ne 3+ & Fair­pho­ne 4

Beim nie­der­län­di­schen Unter­neh­men Fair­pho­ne und den dazu­ge­hö­ri­gen Model­len Fair­pho­ne 3, 3+ und 4 geht es um ein etwas ande­res Prin­zip. Hier steht näm­lich in ers­ter Linie die fai­re Pro­duk­ti­on im Vor­der­grund. Das bedeu­tet, dass die Tei­le und Mate­ria­li­en in dem Gerät aus Unter­neh­men und Minen stam­men, die auf Men­schen­rech­te ach­ten. Doch damit nicht genug, denn Fair­pho­ne setzt sich auch für ver­stärk­tes Recy­cling und eine ein­fa­che Repa­rier­bar­keit ein. 

Letz­te­res äußert sich durch ein ein­fach zu öff­nen­des Gehäu­se und gut erreich­ba­re Ein­zel­tei­le. Das not­wen­di­ge Werk­zeug lie­fert das Unter­neh­men direkt mit. Hat bei­spiels­wei­se die Lin­se der Kame­ra einen Sprung, kaufst du ein­fach das Modul nach und wech­selst es. So las­sen sich auch wei­te­re Tei­le wie der Akku und mehr aus­tau­schen. Das macht das Fair­pho­ne nach­hal­ti­ger als vie­le ande­re Gerä­te auf dem Markt. 

Tech­nisch erwar­tet dich bei dem Fair­pho­ne 3+ ein 5,65 Zoll (14,35 cm) gro­ßes Dis­play mit Full-HD+-Auflösung (2.160 x 1.080 Pixel). Für aus­rei­chend Leis­tung sorgt ein Qual­comm Snap­dra­gon 632 mit acht Ker­nen und bis zu 1,8 GHz Tak­tung. Dazu gibt es 4 GB Arbeits­spei­cher und 64 GB inter­nen Spei­cher. Letz­te­rer lässt sich per microSD-Kar­te erwei­tern. Die Weit­win­kel-Kame­ra ist mit einem 48-Mega­pi­xel-Sen­sor aus­ge­stat­tet. 5G gibt es auch hier nicht. Der Akku fällt mit 3.040 mAh klei­ner aus als im CAT-Smart­pho­ne. Auch das Fair­pho­ne 3+ ist nur in Schwarz erhält­lich. 

Das neu­es­te Gerät aus dem Hau­se Fair­pho­ne ent­hält laut Her­stel­ler noch mehr recy­cel­te Kunst­stof­fe und Mine­ra­li­en als sein Vor­gän­ger. Auch tech­nisch trumpft das Fair­pho­ne 4 ordent­lich auf. Unter dem 6,3 Zoll (16 cm) gro­ßen Full-HD+-Display liegt ein Qual­comm Snap­dra­gon 750 G mit acht Ker­nen und 2,2 GHz Maxi­mal­tak­tung. Auf der Rück­sei­te fin­dest du nun zwei 48-Mega­pi­xel-Kame­ras mit Ultra-Weit­win­kel­ob­jek­tiv und Makro-Fokus. Das Fair­pho­ne 4 emp­fängt außer­dem 5G-Fre­quen­zen. Bei der Farb­wahl kannst du dich zwi­schen Grau und Grün entscheiden.

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Das Leicht­ge­wicht: Car­bon Mobi­le Car­bon 1 MK II

Moder­ne Smart­pho­nes sind voll­ge­stopft mit smar­ter Tech­nik und hoch­wer­ti­gen Mate­ria­li­en. Bei einem aktu­el­len iPho­ne 13 Pro sind das etwa Glas und Edel­stahl, wodurch das Apple-Smart­pho­ne auf ein Gewicht von über 200 Gramm kommt. Ist dir das zu schwer und du suchst etwas Leich­te­res in ähn­li­cher Grö­ße, dann ist viel­leicht das Car­bon 1 MK II von Car­bon Mobi­le einen Blick wert. Das deut­sche Unter­neh­men hat es sich zum Ziel gesetzt, ein mög­lichst leich­tes Han­dy zu ent­wi­ckeln.  

Und tat­säch­lich bringt das Smart­pho­ne nur 125 Gramm auf die Waa­ge. Das erreich­te das Team mit dem groß­zü­gi­gen Ein­satz von Koh­len­stoff­fa­ser, auch „Car­bon“ genannt. Das Mate­ri­al ist aber nicht nur leicht, son­dern ver­leiht dem Car­bon 1 MK II auch einen sport­li­chen Look. 

Im Gerät steckt ein 6,01 Zoll (15,3 cm) gro­ßes AMO­LED-Dis­play mit erwei­ter­tem Full-HD (2.160 x 1.080 Pixel). Die Rechen­ar­beit über­nimmt ein Media­Tek P90 mit acht Ker­nen und bis zu 2,2 GHz. Dem ste­hen 8 GB Arbeits­spei­cher zur Sei­te. Der inter­ne Spei­cher fällt mit 256 GB durch­aus üppig aus. Die Dual-Kame­ra auf der Rück­sei­te nimmt Weit­win­kel-Fotos mit 16 Mega­pi­xeln auf. 5G fehlt auch hier. Der Akku ist mit 3.000 mAh nicht beson­ders groß. Als ein­zi­ge Far­be steht Schwarz bereit. 

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Das Spiel­freu­di­ge: Asus ROG Pho­ne 5

Gaming beschränkt sich lan­ge schon nicht mehr auf PCs und Kon­so­len. Auch auf den Smart­pho­nes sind Spie­le ange­kom­men – und glän­zen nicht sel­ten mit gro­ßem Umfang und erstaun­lich guter Gra­fik. Das ist auch Asus bewusst, wes­halb sie ihre Mar­ke „Repu­blic of Gamers“ (ROG) auch hier nut­zen. Das ROG Pho­ne 5 der tai­wa­ni­schen Fir­ma ist ent­spre­chend voll auf Gamer aus­ge­rich­tet. Das zeigt sich nicht nur beim Design, das ROG-typisch sti­li­siert ist.  

Das Dis­play misst sat­te 6,78 Zoll (17,2 cm) und löst in erwei­ter­tem Full-HD (2.448 x 1.080 Pixel) auf. Mit 144 Hertz ist die Bild­wie­der­hol­ra­te sehr hoch, was sich gera­de bei schnel­len Shoo­tern wie „Call of Duty: Mobi­le“ aus­zahlt. Dank AMO­LED-Tech­nik kannst du kräf­ti­ge Far­ben und Kon­tras­te erwar­ten. Die Reak­ti­ons­zeit gibt Asus mit 1 Mil­li­se­kun­de an, was eben­falls bei Games hilf­reich ist. 

Der Qual­comm Snap­dra­gon 888 mit acht Ker­nen und einer Tak­tung von maxi­mal 2,84 GHz hat viel Power für alle Spie­le. Der Arbeits­spei­cher mit 12 GB und der inter­ne Spei­cher mit 256 GB fal­len hoch aus. Die Drei­fach-Kame­ra besteht aus einer 64-MP-Weit­win­kel‑, einer zusätz­li­chen 13-MP-Weit­win­kel- und einer Makro­ka­me­ra. Sehr gut: Das Asus ROG Pho­ne 5 funkt im 5G-Netz. Erhält­lich ist es in Schwarz und Weiß. 

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Das Klapp­ba­re: Sam­sung Gala­xy Z Fold3

Sam­sung ist zwar beson­ders für sei­ne Gala­xy-S-Rei­he bekannt, treibt aller­dings auch die Inno­va­tio­nen im Bereich der Smart­pho­nes vor­an. Das geschieht bei der süd­ko­rea­ni­schen Mar­ke im Rah­men der Z‑Reihe. Deren Flagg­schiff ist das Z Fold3, wel­ches noch recht frisch auf dem Markt ist. Dabei han­delt es sich im Prin­zip um zwei Gerä­te in einem, denn das Fold3 ist ein Smart­pho­ne und ein Tablet glei­cher­ma­ßen. 

Wie das funk­tio­niert? Über einen Klapp­me­cha­nis­mus, der in der Mit­te eines 7,6 Zoll (19,19 cm) gro­ßen AMO­LED-Dis­plays ange­bracht ist. Das löst in QXGA+-Auflösung (2.280 x 1.768 Pixeln) auf und besitzt eine Bild­wie­der­hol­ra­te von 120 Hertz. Klappst du das Gerät zusam­men, lässt es sich über das 6,2‑Zoll-Display (15,82 cm) nut­zen, das in erwei­ter­tem HD (2.268 x 832 Pixel) auf­löst. 

Der Acht­kern-Pro­zes­sor Snap­dra­gon 888 von Qual­comm im Fold­able tak­tet mit bis zu 2,84 GHz und bekommt 12 GB Arbeits­spei­cher zur Sei­te gestellt. Beim inter­nen Spei­cher hast du die Wahl zwi­schen 256 und 512 GB. Die Drei­fach-Kame­ra hat Lin­sen für Weitwinkel‑, Ultra-Weit­win­kel- und Tele­fo­tos mit jeweils einem 12-Mega­pi­xel-Sen­sor. Das Gala­xy Z Fold3 ist 5G-fähig und mit einem 4.400-mAh-Akku aus­ge­stat­tet. Erhält­lich ist es in Schwarz, Grün und Sil­ber. 

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