Spei­sen noch­mals erwär­men oder Gefro­re­nes auf­tau­en – bis­her hast du in Sachen Mikro­wel­le wohl nur an die­se Funk­tio­nen gedacht. Aber es gibt auch Gerä­te, die weit­aus mehr kön­nen. Mikro­wel­len mit Inver­ter­tech­no­lo­gie zum Bei­spiel. UPDATED erklärt dir, was es damit auf sich hat, und wor­in die Vor­tei­le der moder­nen Tech­nik lie­gen.

Mikro­wel­le mit Inver­ter­tech­no­lo­gie als Herd-Ersatz?

Kochen mit der Mikro­wel­le – geht das? Mit der Inver­ter­tech­no­lo­gie prin­zi­pi­ell ja. Durch den spe­zi­el­len Auf­bau der Mikro­wel­le wer­den vie­le Spei­sen sogar zar­ter und gesün­der zube­rei­tet als in der Pfan­ne oder im Topf. Mit Dampf­topf-Ein­sät­zen für die Mikro­wel­le kannst du auch Bei­la­gen wie Reis und Nudeln pro­blem­los garen.

Grund­sätz­lich ist ein Herd natür­lich viel­sei­ti­ger – zum Bei­spiel kön­nen auf ihm meh­re­re Spei­sen gleich­zei­tig zube­rei­tet wer­den. Die Mikro­wel­le hat dage­gen nur einen Gar­raum. Aller­dings kann eine Mikro­wel­le mit Inver­ter­tech­no­lo­gie durch­aus eine Ergän­zung oder sinn­vol­le Über­brü­ckungs­mög­lich­keit sein, falls nur ein klei­ner Herd vor­han­den ist.

Was ist die Inver­ter­tech­nik bei Mikro­wel­len?

Grund­sätz­lich ist Mikro­wel­len-Fast-Food nicht gera­de als Gour­met­spei­se bekannt. Und auch das Erwär­men von selbst­ge­koch­ten Gerich­ten in der Mikro­wel­le führt oft zu laschem Gemü­se oder tro­cke­nem Fleisch. Genau hier setzt die Inver­ter­tech­no­lo­gie an. Sie sorgt für einen opti­ma­len Leis­tungs­pe­gel, den sie lang­fris­tig erhal­ten kann. Der Ener­gie­fluss im Gar­raum wird so ange­passt, dass er die Struk­tur der Lebens­mit­tel best­mög­lich erhält und die Spei­sen gleich­mä­ßig erwärmt.

Das liegt an dem spe­zi­el­len Bau einer Inver­ter-Mikro­wel­le. Grund­sätz­lich wer­den Mikro­wel­len mit einem Magne­tron ver­baut. Die­ser Leis­tungs­kern sen­det elek­tro­ma­gne­ti­sche Wel­len im Hoch­fre­quenz­be­reich aus. Die Wel­len set­zen die Was­ser­mo­le­kü­le in Bewe­gung, die sich in jedem Lebens­mit­tel befin­den. Dadurch, dass sich die Mole­kü­le anein­an­der rei­ben und gegen­ein­an­der­sto­ßen, ent­steht Rei­bungs­en­er­gie in Form von Wär­me. Als Fol­ge erwär­men sich die Spei­sen in der Mikro­wel­le.

Mikro­wel­len sind im Gar­raum mit Reflek­to­ren ver­se­hen. Wie ein Spie­gel das Licht reflek­tiert, wer­fen die­se Reflek­to­ren die elek­tro­ma­gne­ti­schen Wel­len wie­der in den Gar­raum zurück. Wo sich vie­le Wel­len kreu­zen, ent­ste­hen soge­nann­te Hot­spots. Befin­den sich sol­che Hot­spots in einem Lebens­mit­tel, wer­den die ent­spre­chen­den Berei­che stär­ker erhitzt als ande­re. Zudem drin­gen die Mikro­wel­len nur weni­ge Zen­ti­me­ter ins Essen ein. Die Fol­ge: Innen bleibt es kalt, außen dampft es bereits.

Mikro­wel­len mit Inver­ter­funk­ti­on wer­den mit einem spe­zi­el­len Schalt­netz­teil gebaut. Dadurch kannst du die Leis­tung der Mikro­wel­le indi­vi­du­ell wäh­len, je nach Spei­se und Zuta­ten. Die Ener­gie wird kon­ti­nu­ier­lich abge­ge­ben, Über­hit­zun­gen ein­zel­ner Stel­len bei gleich­zei­ti­gem Kalt­blei­ben ande­rer wer­den so ver­mie­den. Hot­spots ent­ste­hen erst gar nicht.

Ein­fach gesagt: Her­kömm­li­che Mikro­wel­len ken­nen nur “Aus” und “vol­le Hit­ze”, Inver­ter-Model­le dage­gen decken ver­schie­de­ne Hit­ze­s­tu­fen ab und kön­nen eine Tem­pe­ra­tur kon­stant bei­be­hal­ten. Das schont die Lebens­mit­tel, sorgt für gleich­mä­ßi­ges Erwär­men und spart oben­drein auch noch Ener­gie.

Wel­che Vor­tei­le bie­tet die Inver­ter­tech­no­lo­gie?

Das Kon­zept der Mikro­wel­len mit Inver­ter­tech­no­lo­gie klingt ein­leuch­tend. Aber wel­che Vor­tei­le bringt das Gan­ze in der Pra­xis? Tat­säch­lich so eini­ge:

  • Ener­gie spa­ren: Eine kon­ti­nu­ier­li­che Wär­me­ab­ga­be ver­braucht weni­ger Ener­gie als ein stän­di­ges von null auf hun­dert und wie­der zurück auf null. Das macht sich beim Strom­ver­brauch – und damit im Geld­beu­tel – auf Dau­er bemerk­bar.
  • Scho­nen­de Zube­rei­tung: Beson­ders emp­find­li­che Lebens­mit­tel wie Fisch, Gemü­se und eini­ge Fleisch­sor­ten wer­den in der Mikro­wel­le mit Inver­ter­tech­nik wesent­lich scho­nen­der gegart, als in der Pfan­ne oder im Topf. So bleibt die Struk­tur der Spei­sen erhal­ten – und zahl­rei­che Nähr­stof­fe eben­falls.
  • Stress­frei­es Kochen: Wäh­rend das Zube­rei­ten von Spei­sen am Herd meist per­ma­nen­te Anwe­sen­heit erfor­dert, kannst du der Inver­ter-Mikro­wel­le die­sen Job allein über­las­sen. Ein­fach das Essen vor­be­rei­ten, die rich­ti­ge Leis­tung ein­stel­len und war­ten, bis alles fer­tig ist.
  • Umfas­sen­des Garen: Ver­schie­dens­te Lebens­mit­tel und Spei­sen zube­rei­ten, Scho­ko­la­de schmel­zen, Fisch zart garen – mit einer nor­ma­len Mikro­wel­le undenk­bar. Wer ein Gerät will, das mehr als nur Erwär­men und Auf­tau­en kann, ist mit einem Inver­ter-Modell genau rich­tig bestellt.

Mikro­wel­le mit Inver­ter­tech­nik: Der Vor­rei­ter

Pana­so­nic gilt mit sei­nen Inver­ter-Mikro­wel­len als der Vor­rei­ter auf die­sem Gebiet. Mit den Gerä­ten, die Zeit, Ener­gie und Kos­ten für den Ver­brau­cher spa­ren, aber das Maxi­mum an Fri­sche und Nähr­stof­fen bei den Lebens­mit­teln erhal­ten, ver­folgt der Her­stel­ler die Prin­zi­pi­en der japa­ni­schen Küche. Die setzt auf beson­ders auf scho­nen­de Ver­ar­bei­tung der Lebens­mit­tel und sieht dabei trotz­dem kei­ne gro­ßen zeit­li­chen Auf­wän­de vor.

Ver­schie­de­ne Leis­tungs­stu­fen sind das Geheim­re­zept

Die Inver­ter-Mikro­wel­le NN-SD27HSGTG von Pana­so­nic etwa ver­fügt über sechs ver­schie­de­ne Leis­tungs­stu­fen, die eine stark indi­vi­dua­li­sier­te Zube­rei­tung ver­schie­dens­ter Spei­sen erlau­ben. Dabei wird vor allem in nied­ri­ge­ren Stu­fen beson­ders scho­nend mit den Lebens­mit­teln umge­gan­gen.

Emp­find­li­che Lebens­mit­tel wie Fisch oder Brok­ko­li pro­fi­tie­ren davon genau­so wie dein Essens­er­leb­nis. Wich­ti­ge Vit­ami­ne, Nähr­stof­fe und Zell­struk­tu­ren blei­ben erhal­ten, die beim her­kömm­li­chen Bra­ten oder Kochen durch die hohen Tem­pe­ra­tu­ren von Öl und Was­ser zer­stört wer­den.

Pas­send dazu

Kon­stan­te Wär­me­ab­ga­be ist ener­gie­spa­rend

Durch die kon­stan­te Wär­me­ab­ga­be der Inver­ter-Mikro­wel­le von Pana­so­nic wer­den Lebens­mit­tel und Spei­sen gleich­mä­ßi­ger auf­ge­taut oder erwärmt. Der Her­stel­ler gibt an, dass das Gerät Spei­sen 30 Pro­zent schnel­ler auf­taut, oder erwärmt, als her­kömm­li­che Mikro­wel­len.

Die per­ma­nen­te Wär­me­er­zeu­gung ist sogar ener­gie­spa­rend. Bei einer nor­ma­len Mikro­wel­le schwankt die Hit­ze­pro­duk­ti­on nur zwi­schen Extre­men: gar kei­ne Hit­ze oder vol­le Power. Um immer wie­der von Null auf Hun­dert hoch­zu­fah­ren, ver­braucht die Mikro­wel­le mehr Ener­gie, als das Inver­terge­rät, das sich auf eine Tem­pe­ra­tur ein­pe­gelt und die­se ohne gro­ßen Ener­gie­auf­wand hält. So sparst du Strom – und letz­ten Endes auch Geld.

Kom­pak­tes Gerät, aber gro­ßer Gar­raum

Inver­ter-Mikro­wel­len sind in der Regel klei­ner als her­kömm­li­che Mikro­wel­len. Das liegt vor allem am gerin­ge­ren Umfang des spe­zi­el­len Magne­trons mit inte­grier­tem Schalt­netz­teil, das ver­baut wird. Das Gehäu­se fin­det daher auch in engen Küchen Platz. Die Inver­ter-Mikro­wel­le von Pana­so­nic zum Bei­spiel misst ledig­lich 27,9 x 48,8 x 39,5 Zen­ti­me­ter – selbst, wenn du nur wenig Stau­raum hast, das Gerät passt sicher noch irgend­wo hin. Zumal du dir durch die Mikro­wel­le wei­te­re Gerä­te spa­ren kannst, etwa Dampf­ga­rer oder Schnell­koch­topf.

Denn: Bei Bedarf kannst du dir ein­fach einen Koch- und Dampf­gar­topf für die Mikro­wel­le besor­gen. So kannst du mit ein wenig Was­ser und dem Mikro­wel­len­ge­schirr zusätz­li­che Klein­ge­rä­te und viel­leicht sogar alte Koch­töp­fe in Ren­te schi­cken. Du kannst dank der kon­stan­ten Wär­me­ab­ga­be der Inver­ter-Mikro­wel­le näm­lich pro­blem­los alle Spei­sen garen las­sen – und ver­brauchst sogar weni­ger Ener­gie als mit einem her­kömm­li­chen Herd.

Übri­gens: Durch die platz­spa­ren­de Kon­struk­ti­on des Modells ver­fügst du über 23 Liter Gar­raum – etwa drei Liter mehr als her­kömm­li­che Mikro­wel­len. So haben auch grö­ße­re Pas­ta-Tel­ler pro­blem­los Platz im Inne­ren.

Kurz­über­sicht: Pro­dukt­de­tails der Pana­so­nic-Mikro­wel­le

  • Inver­ter-Mikro­wel­le mit 1.000 W
  • Sechs Leis­tungs­stu­fen
  • 23 Liter Gar­raum
  • Zehn Gewichts­au­to­ma­tik­pro­gram­me
  • Leicht zu rei­ni­gen­de Beschich­tung (innen und außen)
  • 230 V Span­nung
  • Gerä­te­ge­wicht: 9,5 kg

Inver­ter­tech­no­lo­gie für eine bewuss­te und moder­ne Ernäh­rung

Sie ist kom­pakt, zeit- und ener­gie­spa­rend und schont dabei die Lebens­mit­tel: Eine Mikro­wel­le mit Inver­ter­tech­nik leis­tet dir Hil­fe­stel­lung, wenn du viel arbei­test, wenig Zeit hast, aber dich den­noch gesund ernäh­ren willst. Mit einer Inver­ter-Mikro­wel­le kannst du Lebens­mit­tel schnell garen und Spei­sen vit­ami­ner­hal­tend zube­rei­ten. Dei­ne Strom­rech­nung wird zusätz­lich weni­ger belas­tet als durch einen regu­lä­ren Elek­tro­herd, sofern du die­sen öfters kalt lässt – und dein Essen bleibt gesün­der, kna­cki­ger und zar­ter.

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