Dei­ne Kat­ze liebt es, einer Spiel­an­gel hin­ter­her­zu­ja­gen oder das Licht eines Laser­poin­ters zu ver­fol­gen? Spie­le­ri­sche Kat­zen-Apps funk­tio­nie­ren genau nach die­sem Prin­zip und sor­gen bei dei­ner Fell­na­se für Abwechs­lung und Spaß. UPDATED stellt dir fünf wit­zi­ge Anwen­dun­gen vor.

“Cat Snaps”: Sel­fie vom Stu­ben­ti­ger

Ver­mut­lich hast du reich­lich Fotos von dei­ner Kat­ze auf dem Smart­pho­ne – aber sind auch Sel­fies dabei? Mit der kos­ten­lo­sen “Cat Snaps”-App für iOS kann dei­ne Samt­pfo­te sich selbst foto­gra­fie­ren:

  • Die Anwen­dung ist Spiel- und Foto-App in einem: Wäh­rend dei­ne Kat­ze auf dem Tablet bun­te Punk­te ver­folgt, schießt sie bei jeder Bild­schirm-Berüh­rung ein Foto von sich.
  • Über In-App-Käu­fe (rund 90 Cent) kön­nen wei­te­re Beu­te­tie­re wie Mäu­se oder Insek­ten hin­zu­ge­fügt wer­den.
  • In einer Gale­rie kannst du die Sel­fies der Kat­zen-App spei­chern und ver­wal­ten.
  • Über Social Media-Kanä­le wie Face­book hast du die Mög­lich­keit, Schnapp­schüs­se dei­nes Lieb­lings mit dei­nen Freun­den zu tei­len.

“Game for Cats”: Mäu­se jagen auf dem Tablet

Egal ob Haus­kat­ze oder Frei­gän­ger, jede Kat­ze jagt ger­ne Mäu­se. Mit “Game for Cats” gibst du dei­nem Stu­ben­ti­ger die Mög­lich­keit, sei­nen Jagd­trieb auf dem Tablet aus­zu­le­ben. Die kos­ten­pflich­ti­ge App für iOS und Android funk­tio­niert fol­gen­der­ma­ßen:

  • In der Gra­tis-Ver­si­on bewegt sich ein Laser­poin­ter über den Bild­schirm dei­nes Smart­pho­nes oder Tablets und will von dei­ner Kat­ze gejagt wer­den.
  • Über In-App-Käu­fe (jeweils 2,15 Euro) hast du die Mög­lich­keit, dei­ne Kat­ze auch Mäu­se und Schmet­ter­lin­ge jagen zu las­sen.
  • Die Objek­te bewe­gen sich schnell über das Dis­play und schla­gen dabei unbe­re­chen­ba­re Haken, sodass dei­ne Kat­ze von dem Spiel beson­ders lan­ge gefes­selt wird, ver­spre­chen die Her­stel­ler.

Übri­gens: Falls dei­ne Kat­ze bei der vir­tu­el­len Mäu­se­jagd wild umher­springt und Haa­re ver­liert, erfährst du im Rat­ge­ber Kat­zen­haa­re ent­fer­nen – Tipps und Tricks gegen Tier­haa­re, was du dage­gen machen kannst.

“Paw Me”: Wett­streit mit ande­ren Kat­zen

Für Kat­zen, die ohne Art­ge­nos­sen leben, dürf­te “Paw Me” inter­es­sant sein. Die kos­ten­lo­se Anwen­dung für iOS und Android ver­bin­det dei­nen Stu­ben­ti­ger mit ande­ren Haus­tie­ren:

  • Bei “Paw Me” jagt dei­ne Kat­ze vir­tu­el­len Mäu­sen, Federn oder Vögeln auf dem Dis­play hin­ter­her. Ver­schie­de­ne Hin­ter­grün­de und Sound­ef­fek­te sor­gen dabei für viel Abwechs­lung.
  • Die App ver­netzt dei­ne Kat­ze auf Wunsch mit ande­ren tie­ri­schen Spie­lern und ermög­licht so einen Wett­streit mit ande­ren Fell­na­sen.
  • Wei­te­re Modi wie Kat­ze vs. Mensch oder Mensch vs. Mensch ver­spre­chen zusätz­li­che Unter­hal­tung.

Kat­zen­spiel­zeug fern­ab der Tech­nik

Kat­zen­spiel­zeug kommt auch trotz Apps nicht aus der Mode. Fol­gen­de Klas­si­ker hal­ten dei­ne Samt­pfo­te ganz ohne Tech­nik auf Trab:

  • Mit einem Soft­ball kann dei­ne Kat­ze drib­beln, ihn rol­len las­sen und ihm hin­ter­her­ja­gen. Und wenn er mal unter das Bett rollt, ist sie gut damit beschäf­tigt, ihn wie­der her­vor­zu­ho­len.
  • Auch Natur­ma­te­ria­li­en wie Tan­nen­zap­fen wecken die Auf­merk­sam­keit dei­nes Haus­tiers.
  • Ein belieb­ter Gegen­stand ist eine Spiel­an­gel, mit der du dei­ne Kat­ze necken kannst. Wedel mit der Angel vor ihr hin und her und ani­mie­re sie zum Sprin­gen und Lau­fen.
  • Zur Beschäf­ti­gung eig­nen sich auch Haus­halts­ge­gen­stän­de wie Haar­gum­mis. Schnip­pe sie auf dem Boden vor dir her und schau zu, wie dei­ne Kat­ze sie ver­folgt.
  • Ein Kratz­baum soll­te in kei­ner Woh­nung feh­len. Auf ihm kann dein Stu­ben­ti­ger her­um­klet­tern, spie­len und sich aus­ru­hen.

 

“Human to Cat Trans­la­tor”: Über­set­zer bringt Auf­merk­sam­keit

Hast du auch manch­mal das Gefühl, dei­ne Kat­ze ver­steht dich nicht und weiß nicht, was du von ihr willst? Wie ein­fach wäre es, wenn du ihre Spra­che spre­chen könn­test. Der kos­ten­lo­se “Human to Cat Trans­la­tor” für Android und iOS macht es mög­lich:

  • Mit der App kannst du Befeh­le wie “Komm her” in “Kat­zen­spra­che” über­set­zen las­sen. Sprich dafür die Bot­schaft an dei­ne Kat­ze in dein Smart­pho­ne oder Han­dy und der “Human to Cat Trans­la­tor” ver­wan­delt dei­ne Wor­te in “Miau”-Laute.
  • Grund­la­ge des Über­set­zers ist eine Audio­ana­ly­se dei­ner Stim­me, die dei­nen Befehl erkennt und der Kat­ze ver­ständ­lich machen soll. Die­se Ana­ly­se funk­tio­niert in allen Spra­chen – bis auf Swa­hi­li.
  • Die Anwen­dung gibt Stim­men von ins­ge­samt 25 Kat­zen wie­der.
  • Durch die “Miau”-Laute soll dei­ne Fell­na­se auf dich und dei­ne Bot­schaft auf­merk­sam wer­den. Die App ver­weist aller­dings dar­auf, dass eine ech­te Über­set­zung nicht mög­lich ist und der “Human to Cat Trans­la­tor” in ers­ter Linie der Unter­hal­tung dient.

Mit GPS-Tracking den gelieb­ten Vier­bei­ner wie­der­fin­den

Eine der größ­ten Ängs­te von Besit­zern von Hun­den und frei­lau­fen­den Kat­zen ist das Ver­schwin­den des gelieb­ten Haus­tiers. Mit einem GPS-Tra­cker gehö­ren sol­che Sor­gen der Ver­gan­gen­heit an.

Ein beson­ders zuver­läs­si­ges und aus­ge­klü­gel­tes Tracking-Sys­tem bie­tet der öster­rei­chi­sche Her­stel­ler Trac­ti­ve an. Die Hard­ware ist in Form eines für Kat­zen opti­mier­ten Hals­bands und eines Anhän­gers für das Hun­de­hals­band erhält­lich und kos­tet knapp 50 €. Zusätz­lich ist ein Abon­ne­ment für die Ermitt­lung und Spei­che­rung der GPS-Daten erfor­der­lich, das auf knapp 4 € pro Monat kommt.

Mit die­sem Sys­tem siehst du auf einer Umge­bungs­kar­te eines Smart­pho­nes oder Tablets nicht nur den aktu­el­len Auf­ent­halts­ort dei­nes Haus­tiers, son­dern auch des­sen Bewe­gungs­mus­ter – so kannst du nicht nur ein ent­lau­fe­nes Tier im Not­fall wie­der­fin­den, son­dern auch des­sen täg­li­che Rou­ten begut­ach­ten. Per Geo-Fen­cing errich­test du einen vir­tu­el­len Zaun um das Revier dei­nes Tiers her­um – sobald die­ser Bereich ver­las­sen wird, erhältst du eine Warn­mel­dung auf dei­nem Mobil­ge­rät.

“Cat Fishing 2”: Fische fan­gen mit dem Smart­pho­ne

Inter­es­siert sich dei­ne Kat­ze für Fische? Dann könn­te ihr “Cat Fishing 2” gefal­len. Die Gra­tis-App für Android und iOS ent­hält fol­gen­de Fea­tures:

  • Mit “Cat Fishing 2” jagt dein Haus­tier vir­tu­el­le Fische über den Bild­schirm dei­nes Tablets oder Smart­pho­nes.
  • Je schnel­ler und erfolg­rei­cher dei­ne Kat­ze nach den sich bewe­gen­den Fischen angelt, des­to schwie­ri­ger kannst du das Spiel für sie gestal­ten. Ins­ge­samt ste­hen drei Levels zur Ver­fü­gung. In der drit­ten Stu­fe wol­len gleich drei Fische auf ein­mal gefan­gen wer­den.
  • Sobald dei­ne Kat­ze das Dis­play län­ger als 30 Sekun­den nicht berührt, erzeugt die App “Miau”-Geräusche, die die Auf­merk­sam­keit dei­nes Haus­tie­res wie­der auf das Spiel len­ken sol­len.
  • Über Face­book hast du die Mög­lich­keit, die Erfol­ge dei­ner Kat­ze direkt dei­nen Freun­den mit­zu­tei­len.

Übri­gens: Wenn auch du dein Tablet zur Ablen­kung und zum Zeit­ver­treib nut­zen möch­test, fin­dest du im Rat­ge­ber 10 Spie­le gegen Lan­ge­wei­le die rich­ti­gen Mini-Games.

Abwechs­lung und Spaß mit Kat­zen-Apps

Kat­zen-Apps erset­zen nicht die täg­li­che Spiel­zeit, in der du mit dei­nem Haus­tier durch die Woh­nung jagst und dei­ne Kat­ze mit Bäl­len und Spiel­an­geln beschäf­tigst. Die Anwen­dun­gen bie­ten dei­nem Stu­ben­ti­ger aber eine will­kom­me­ne Abwechs­lung und haben dank ver­schie­de­ner Beu­te­tie­re, Hin­ter­grün­de und Zusatz­ef­fek­te einen hohen Unter­hal­tungs­wert.

Je nach App hast du die Mög­lich­keit, die Erfol­ge dei­ner Kat­ze in den sozia­len Netz­wer­ken mit ande­ren zu tei­len oder selbst gegen dein Haus­tier bei der Jagd nach Mäu­sen anzu­tre­ten. Eine Sel­fie-Anwen­dung sowie ein Über­set­zungs-Tool bie­ten wei­te­re char­man­te Mög­lich­kei­ten, dei­ne Kat­ze mit der vir­tu­el­len Welt bekannt zu machen.

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