Sie haben sich Goog­le Card­board für Ihr iPho­ne zuge­legt und suchen nach pas­sen­den VR-Apps? Dann haben wir im Fol­gen­den eini­ge Anwen­dun­gen für Sie parat, mit denen Sie in die drit­te Dimen­si­on abtau­chen kön­nen.

Fil­me

“Star Wars: Jak­ku Spy”: Wie­der­se­hen mit BB‑8

Mit der offi­zi­el­len “Star Wars”-App tre­ten Sie in die Fuß­stap­fen von “Force Awakens”-Heldin Rey. So ist ein spe­zi­el­ler VR-Modus namens “Jak­ku Spy” ent­hal­ten, der Sie auf den namens­ge­ben­den Wüs­ten­pla­ne­ten führt. Gemein­sam mit dem Droi­den BB‑8 besu­chen Sie Sze­nen aus Epi­so­de 7, etwa Finns abge­stürz­ten Tie-Figh­ter, wobei Sie sämt­li­che Sze­ne­ri­en in 360°-Rundumsicht mit Ihrem iPho­ne und Card­board begut­ach­ten kön­nen. Ein Blick ins Inne­re des Mill­en­ni­um Fal­con ist eben­falls ent­hal­ten.

Die App ist gra­tis und steht im App Store zum Down­load bereit.

“You­Tube”: Rund­um-Vide­os erle­ben

Die offi­zi­el­le App zu Goo­g­les Video­por­tal kommt eben­falls mit einem VR-Modus daher. So las­sen sich ent­spre­chend auf­ge­nom­me­ne Vide­os in einer 360°-Ansicht anse­hen, in der Sie sich nach Belie­ben umschau­en kön­nen. Doch auch nor­ma­le Inhal­te pro­fi­tie­ren von Card­board und las­sen sich auf einer vir­tu­el­len Kino­lein­wand betrach­ten.

Soll­ten Sie “You­Tube” nicht schon instal­liert haben, dann bekom­men Sie die App kos­ten­los in App­les App Store.

“Wit­hin”: Video-App mit aus­ge­such­ten Inhal­ten

“Wit­hin” hieß frü­her ein­mal “VRSE”, das Kon­zept hat sich aber nicht ver­än­dert: Die App bie­tet zahl­rei­che, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge VR-Vide­os unter­schied­li­cher Gen­res – von Musik­vi­deo bis Doku­men­ta­ti­on. Da ist etwa die “Mr. Robot Vir­tu­al Rea­li­ty Expe­ri­ence”, in der Sie einen 3D-Aus­flug in die Welt der gleich­na­mi­gen Sci­ence-Fic­tion-Serie unter­neh­men.

Das Ange­bot ist nicht nur viel­fäl­tig, son­dern auch kos­ten­los: Ein Down­load aus dem App Store lohnt sich.

Vir­tu­al Rea­li­ty mit dem iPho­ne: Goog­le Card­board funk­tio­niert auch mit Apple-Gerä­ten

Ein biss­chen Pap­pe, zwei Lin­sen, Magne­ten und Klett-Strei­fen – aus mehr besteht Goo­g­les Bud­get-VR-Bril­le Card­board nicht. Das Gestell fasst dabei sowohl Andro­id- als auch iOS-Smart­pho­nes, wes­halb iPho­ne-Besit­zer beherzt zugrei­fen dür­fen. Wer etwas mehr Kom­fort sucht, wird bei ande­ren Anbie­tern fün­dig. So ist bei­spiels­wei­se die Zeiss VR One eben­falls mit iPho­nes kom­pa­ti­bel, benö­tigt dafür aber eine pas­sen­de Scha­le, damit das Apple-Gerät in den Ein­schub passt. Kurz­um: Auch wenn Apple selbst noch kein VR-Head­set anbie­tet, steht einem Aus­flug in vir­tu­el­le Wel­ten mit dem iPho­ne nichts im Wege.

Spie­le

“InCell VR”: Renn­spiel im Mikro­kos­mos

Die Rei­se ins Ich: Statt zum Nür­burg­ring und Co. füh­ren Sie die Renn­stre­cken von “InCell VR” ins Inne­re einer mensch­li­chen Zel­le. Dabei rasen Sie von Orga­nel­le zu Orga­nel­le bzw. Check­point zu Check­point, um die Zel­le vor bösen Viren zu schüt­zen. Die Ren­nen selbst fin­den auf röh­ren­för­mi­gen Gebil­den statt, wobei es gilt, Pro­te­ine ein­zu­sam­meln und Hin­der­nis­sen aus­zu­wei­chen.

“InCell VR” steht gra­tis im App Store zum Down­load bereit und kann auch ohne VR-Bril­le genos­sen wer­den.

“VR Rol­ler Coas­ter”: Vir­tu­el­le Jahr­markt-Attrak­ti­on

“VR Rol­ler Coas­ter” ist weni­ger ein Spiel als viel­mehr ein vir­tu­el­les Fahr­ge­schäft: Leh­nen Sie sich zurück und genie­ßen Sie die Fahrt durch eine gigan­ti­sche Ach­ter­bahn inmit­ten einer Hoch­haus­schlucht, wäh­rend ein Zep­pe­lin über der Anla­ge sei­ne Bah­nen zieht. Der Vor­teil von VR: Umschau­en, ohne Gefahr zu lau­fen, eine Genick­star­re zu bekom­men.

Wer beim blo­ßen Gedan­ken an Loo­pings und plötz­li­che Gefäl­le nicht schon wei­che Knie bekommt, kann sich die App kos­ten­los aus dem App Store her­un­ter­la­den.

“Frac­tal Com­bat X (FCX)”: Luft­ge­fech­te im Jet

In “Frac­tal Com­bat X” set­zen Sie sich hin­ter den Steu­er­knüp­pel eines futu­ris­ti­schen Kampf­jets und neh­men an Luft­ge­fech­ten auf frem­den Pla­ne­ten teil, um außer­ir­di­sche Angrei­fer zu bekämp­fen. Im Sto­ry-Modus gilt es, Dut­zen­de Mis­sio­nen zu absol­vie­ren, pro Tag kommt eine Dai­ly-Mis­si­on hin­zu. Zwi­schen den Ein­sät­zen dür­fen Sie Ihren Flie­ger mit ver­dien­ten Credits auf­rüs­ten und ihm etwa eine dicke­re Pan­ze­rung ver­pas­sen oder schlag­kräf­ti­ge­re Waf­fen­sys­te­me ein­bau­en. Alter­na­tiv stel­len Sie sich gleich ein ganz neu­es Flug­ge­rät in den Han­gar.

“Frac­tal Com­bat X” lässt sich gra­tis aus dem App Store her­un­ter­la­den, In-App-Käu­fe sind jedoch ent­hal­ten.

“End Space VR”: Schlacht im All

Anders als “Frac­tal Com­bat X” schickt Sie “End Space VR” in inter­ga­lak­ti­sche Gefech­te ins All. Mit Ihrem klei­nen Raum­jä­ger neh­men Sie es mit zahl­rei­chen Geg­ner­wel­len auf, dar­un­ter auch grö­ße­re Schif­fe, bei denen es zunächst bestimm­te Sys­te­me aus­zu­schal­ten gilt. Zusätz­li­che Gefahr lau­ert in Form von Aste­roi­den­fel­dern, die unvor­sich­ti­gen Kampf­pi­lo­ten ein frü­hes Able­ben besche­ren. Soll­te ein­mal kei­ne VR-Bril­le zur Hand sein, lässt sich “End Space VR” auch ganz nor­mal auf dem iPho­ne-Dis­play spie­len.

Für weni­ge Euro ist “End Space VR” im App Store erhält­lich.

All­ge­mei­ne VR-Apps

“Card­board”: Die VR-App von Goog­le

Goog­le bie­tet sei­ne offi­zi­el­le VR-App für Card­board-Head­sets auch in App­les App Store an, wobei die Inhal­te auch mit Bril­len von ande­ren Anbie­tern kom­pa­ti­bel sind. Die App selbst ent­hält eine Rei­he an unter­schied­li­chen VR-Inhal­ten. “Stadt­tour” etwa führt Sie durch aus­ge­such­te Metro­po­len rund um den Glo­bus, bei­spiels­wei­se Paris, wo Sie sich am Fuße des Eif­fel­turms umschau­en kön­nen.

“Kalei­do­skop” wie­der­um gene­riert psy­che­de­li­sche Farb­spie­le, wäh­rend “Rei­se in die Ark­tis” eine vir­tu­el­le Ent­span­nungs­the­ra­pie ist, in der Sie unter ande­rem einen Küs­ten­trip mit Möwen durch mini­ma­lis­ti­sche Poly­gon-Gra­fik unter­neh­men.

“Aus­stel­lung” erlaubt es Ihnen, Muse­ums­ex­po­na­te in 3D daheim auf dem Sofa zu begut­ach­ten. “Card­board” bie­tet ins­ge­samt ein brei­tes Ange­bot an Inhal­ten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürf­te.

Aus­pro­bie­ren kos­tet nichts: Die App ist gra­tis im App Store erhält­lich.

“Goog­le Street View”: Stadt­spa­zier­gang mit dem Smart­pho­ne

Die “Goog­le Street View”-App erlaubt es auch iOS-Nut­zern, per iPho­ne und Card­board vir­tu­el­le Aus­flü­ge durch die Stra­ßen­net­ze von Städ­ten auf der gan­zen Welt zu unter­neh­men. Selbst die Kanä­le von Vene­dig las­sen sich dabei besu­chen, genau­so wie das Becken des Ama­zo­nas. Tip­pen Sie in der App ein­fach auf das Card­board-Icon, um die VR-Ansicht zu akti­vie­ren und 360°-Panoramen anzu­schau­en.

“Vir­tu­al Rea­li­ty Moon”: VR-Ticket zum Mond

Ein klei­ner Schritt für Neil Arm­strong, ein gro­ßer Schritt für die Mensch­heit: Mit “Vir­tu­al Rea­li­ty Moon” tre­ten Sie in die Fuß­stap­fen des Welt­raum­pio­niers und unter­neh­men einen vir­tu­el­len Mond­spa­zier­gang, vor­bei an Ber­gen und Kra­tern, um unge­stört die Land­schaft zu genie­ßen.

Wer Abwechs­lung von Ali­ens oder Action sucht, lädt sich die kos­ten­lo­se App aus dem App Store her­un­ter.

VR geht auch ohne offi­zi­el­le Apple-Unter­stüt­zung

Auch wenn Apple kein eige­nes VR-Head­set für iPho­nes anbie­tet, müs­sen Sie nicht auf Aus­flü­ge in die vir­tu­el­le Welt ver­zich­ten – Dritt­an­bie­ter-Hard­ware macht’s mög­lich. Das wis­sen auch die Ent­wick­ler und so fin­den sich im App Store zahl­rei­che Apps unter­schied­li­cher Kate­go­ri­en, aus denen Sie aus­wäh­len kön­nen – sei­en es Fil­me, Spie­le oder Edu­tain­ment –, um die vir­tu­el­le Rea­li­tät zu ent­de­cken.

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