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Mind­map erstel­len in Word: So geht‘s

Ob allein oder im Team: Mindmaps sind großartige Helfer, um an komplexen Projekten zu arbeiten

Du hast ein Pro­jekt in Arbeit, doch es fällt dir schwer, den Über­blick zu behal­ten. Außer­dem suchst du nach Ideen, wie du das The­ma mög­lichst umfas­send abde­cken und gut prä­sen­tie­ren könn­test. Die per­fek­te Aus­gangs­la­ge für den Ein­satz einer in Word erstell­ten Mind­map. Sie bie­tet dir alles, was du für die­ses Sta­di­um dei­ner Arbeit brauchst: Struk­tur, Über­sicht und Krea­ti­vi­tät. UPDATED zeigt, wel­che Vor­tei­le Mind­maps haben und wie du sie in Word schnell und ein­fach Schritt für Schritt erstellst.

Hin­ter­grund: Was ist eine Mindmap?

Eine Mind­map (wört­lich „Gedan­ken­kar­te“) ist ein Hilfs­mit­tel, mit dem du ein The­ma oder Pro­jekt erschlie­ßen, pla­nen und dar­stel­len kannst. Es han­delt sich um eine gra­fi­sche Metho­de, die den Zusam­men­hang ver­schie­de­ner Begrif­fe, Pro­zes­se oder Abläu­fe optisch darstellt.

Mind­maps sind gut nach­voll­zieh­bar auf­ge­baut – Sach­ver­hal­te prä­gen sich deut­lich ein und wer­den im Gedächt­nis leicht abge­spei­chert. Dabei wird sofort klar, was das Wich­tigs­te des jewei­li­gen Inhalts ist – über­flüs­si­ge sprach­li­che Beschrei­bun­gen ent­fal­len, das Wesent­li­che tritt hervor.

Wofür kann ich Mind­maps nutzen?

Gedan­ken­skiz­zen sind äußerst fle­xi­bel bezüg­lich The­ma und Ein­satz­ge­biet. Mind­maps kannst du unter ande­rem in die­sen Berei­chen einsetzen:

  • Pro­jek­te planen
  • Ver­an­stal­tun­gen organisieren
  • Meetings/Besprechungen pla­nen und dokumentieren
  • Vor­trag pla­nen und strukturieren
  • Seminar/Kurs pla­nen
  • Noti­zen strukturieren
  • Pro­jekt­be­zo­ge­ne oder all­ge­mei­ne Zeitplanung
  • Storys/Figuren ent­wi­ckeln

Wel­che Vor­tei­le bie­ten Mindmaps?

Eine Mind­map ver­eint je nach Ein­satz­be­reich vie­le Vor­tei­le. Die Band­brei­te der Plus­punk­te ist dabei rie­sig – Mind­maps spie­len ihre Stär­ken auf völ­lig unter­schied­li­chen Gebie­ten und für ganz unter­schied­li­che Zwe­cke aus.

Zu den Vor­tei­len von Mind­maps gehören:

  • Guter Über­blick auch bei kom­ple­xen Zusammenhängen
  • Hohe Ein­präg­sam­keit durch gra­fi­sche Darstellung
  • Fle­xi­bel für Ergän­zun­gen oder Erweiterungen
  • För­de­rung von Kreativität
  • Ver­deut­li­chung bestehen­der oder neu­er Zusammenhänge
  • Ver­knüp­fen ver­schie­de­ner Aspekte
  • Fle­xi­bel ein­setz­bar in ver­schie­dens­ten Bereichen

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Mind­map erstel­len in Word: Schritt für Schritt

Micro­softs Text­ver­ar­bei­tung eig­net sich beson­ders gut zur ein­fa­chen Erstel­lung von Mind­maps, da du vor­ge­fer­tig­te For­men und Lini­en ein­set­zen kannst. In unse­rem Bei­spiel erstel­len wir eine Mind­map zur Pla­nung eines Events und nut­zen dabei die Word-Ver­si­on 1812. In die­sen Schrit­ten gehst du vor:

  1. Öff­ne ein lee­res Doku­ment in Word.
  2. Kli­cke oben im Men­ü­band auf Ein­fü­gen.
  3. Kli­cke in der Grup­pe Illus­tra­tio­nen auf den klei­nen Pfeil unter For­men. Ein Kon­text­me­nü öff­net sich.
  4. Kli­cke unter Stan­dard­for­men auf das Oval.
  5. Kli­cke in dei­nem Doku­ment an die Stel­le, an der der zen­tra­le Begriff dei­ner Mind­map plat­ziert wer­den soll. Ein blau aus­ge­füll­ter Kreis erscheint.
  6. Kli­cke auf einen der Punk­te, die den Kreis ein­rah­men, hal­te die lin­ke Maus­tas­te gedrückt und bewe­ge den Cur­sor, um ein Oval zu formen.
  7. Kli­cke auf das Oval. Ein Pfeil­kreuz erscheint. Hal­te die lin­ke Maus­tas­te gedrückt, um die Form inner­halb des Doku­ments nach Wunsch zu verschieben.
  8. Ist die Form mar­kiert, zeigt also einen Rah­men, kannst du jeder­zeit Text ein­tip­pen. In unse­rem Bei­spiel Event­pla­nung.
  9. Mar­kie­re die Schrift mit gedrück­ter lin­ker Maus­tas­te und for­ma­tie­re sie nach dei­nen Wün­schen. Wir wäh­len im Men­ü­band unter Start in der Grup­pe Schrift­art die For­ma­tie­rung Fett, den Schrift­grad 12 und die Schrift­far­be Schwarz.
  10. Um die Far­be des Ovals zu ändern, füh­re einen Rechtsklick auf die Form aus. Ein Kon­text­me­nü öff­net sich. Kli­cke auf Fül­lung.
  11. Kli­cke auf das Qua­drat mit der Far­be dei­ner Wahl.
  12. Wir wol­len rechts oben ein wei­te­res Feld mit der Bezeich­nung Ter­min ein­fü­gen. Wäh­le dafür dies­mal eine recht­ecki­ge Form und fol­ge erneut den Anwei­sun­gen ab Schritt 2. Wie­der­ho­le das Gan­ze für die Fel­der Loca­ti­on und Per­so­nen. Unser Doku­ment sieht nun so aus:
  13. Um Ver­bin­dungs­li­ni­en zwi­schen den For­men ein­zu­fü­gen, kli­cke oben im Men­ü­band erneut auf Ein­fü­gen, dann in der Grup­pe Illus­tra­tio­nen auf den Pfeil unter For­men. Wir wäh­len den Pfeil unter Lini­en.
  14. Kli­cke nun im Doku­ment an die Stel­le, an der der Pfeil ein­ge­fügt wer­den soll. Ver­schie­be sei­nen Anfangs- und End­punkt an die gewünsch­te Posi­ti­on, indem du den jewei­li­gen Punkt anklickst und die lin­ke Maus­tas­te gedrückt hältst. In unse­rem Bei­spiel zeigt der Pfeil von Event­pla­nung auf Ter­min.
  15. Um die Far­be des Pfeils zu ändern, kli­cke oben unter For­mat in der Grup­pe For­men­ar­ten auf die gewünsch­te For­ma­tie­rung. In unse­rem Bei­spiel Schwarz.

Tra­ge wei­te­re For­men, Beschrif­tun­gen und Ver­bin­dungs­li­ni­en in dei­ner Mind­map ein, indem du die ent­spre­chen­den Schrit­te wie­der­holst. Auch in unse­rem Bei­spiel fügen wir auf die­se Wei­se wei­te­re Ele­men­te hin­zu. Das End­ergeb­nis unse­rer Mind­map sieht so aus:

Tipp­samm­lung: So gelin­gen gute Mindmaps

Wenn du eini­ge Hin­wei­se bei der Erstel­lung einer Mind­map beher­zigst, kannst du dein Schau­bild opti­mal gestal­ten. Die­se Tipps hel­fen dir, eine gelun­ge­ne Mind­map anzufertigen:

  • Was genau ist dei­ne zen­tra­le Idee? Plat­zie­re sie in der Mit­te des Dokuments.
  • Über­le­ge dir sämt­li­che Aspek­te, die zu dei­ner zen­tra­len Idee pas­sen und plat­zie­re sie um die­se herum.
  • Ver­mei­de lan­ge Sät­ze und ver­su­che mög­lichst viel mit Schlag­wor­ten und zen­tra­len Begrif­fen zu arbeiten.
  • Den­ke über die jewei­li­gen Ver­bin­dun­gen zwi­schen der Idee und den asso­zi­ier­ten Aspek­ten nach. Mache sie deut­lich über For­men, Schrift und Ver­bin­dungs­li­ni­en. Dabei kannst du ganz nach Bedarf ver­schie­de­ne Far­ben, For­men, Sym­bo­le, Schrift­ar­ten, Bil­der oder gra­fi­sche Ele­men­te nutzen.
  • Las­se zwi­schen den unter­schied­li­chen Aspek­ten viel Platz. Je inten­si­ver du dich mit dem The­ma beschäf­tigst, des­to mehr wird dei­ne Mind­map wach­sen, zusätz­li­che Äste erhal­ten und sich immer wei­ter verzweigen.
  • Begin­ne zunächst mit frei­em Brain­stor­ming, wenn du nach Aspek­ten suchst, die zu dei­ner Grund­idee oder wei­te­ren Ideen pas­sen. Erst mit der Zeit, wenn du immer mehr ins Detail gehst, soll­test du stär­ker glie­dern und hierarchisieren.
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Mind­map erstel­len in Word: Leicht umzu­set­zen und äußerst hilfreich

Mind­maps sind ein hilf­rei­ches Instru­ment, um kom­ple­xe Zusam­men­hän­ge dar­zu­stel­len, Inhal­te bes­ser zu ver­ste­hen oder Ideen krea­tiv zu durch­drin­gen. Erstellst du eine Mind­map in Word, erhältst du beson­ders sau­be­re Ergeb­nis­se. Sie lie­fern je nach Ein­satz­ge­biet einen her­vor­ra­gen­den Überblick.

Auch bei der Ideen­fin­dung und krea­ti­ven Annä­he­rung an ein The­ma bie­tet Micro­softs Text­ver­ar­bei­tung alles, um schnell, unkom­pli­ziert und über­sicht­lich Ergeb­nis­se zu erzie­len. Die­se wer­den dir in vie­ler­lei Hin­sicht weiterhelfen.

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