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Haushalt

Bügel­eisen-Tem­pe­ra­tur: So heiß soll­test du Wäsche bügeln

Die richtige Temperatur ist beim Bügeln wichtig. Die korrekte Einstellung ist aber nicht immer sofort ersichtlich.

An dei­nem Bügel­eisen kannst du unter­schied­li­che Stu­fen ein­stel­len. Eine kon­kre­te Tem­pe­ra­tur geben aber nur die wenigs­ten Gerä­te an. Auch das Bügel­sym­bol in den Tex­ti­li­en ist nicht immer auf­schluss­reich. Hier erfährst du, wel­che Tem­pe­ra­tu­ren ein Bügel­eisen erreicht, was die Stu­fen bedeu­ten und wie heiß du bestimm­te Stof­fe bügeln soll­test, damit sie nicht nur glatt, son­dern auch lan­ge schön sind.

Bügel­eisen-Tem­pe­ra­tur: Zunächst auf die Anga­ben am Stoff achten

Hast du Wäsche zum Bügeln, musst du unbe­dingt auf das Bügel­sym­bol in jedem Klei­dungs­stück ach­ten. Das gibt vor, auf wel­cher Stu­fe und somit mit wel­cher Tem­pe­ra­tur du dei­ne Klei­dung bügeln soll­test. Hältst du dich nicht dar­an, kannst du die Stof­fe oder Details wie Auf­dru­cke und Pail­let­ten beschä­di­gen. Das Grund­sym­bol ist immer ein Bügel­eisen. Dar­in sind Punk­te dar­ge­stellt. Sie ver­ra­ten bereits die rich­ti­ge Temperatur:

  • Bügel­eisen mit einem Punkt:Hier­bei han­delt es sich um nied­ri­ge Tem­pe­ra­tu­ren. Weil es um Bügel­eisen geht, sind die­se aber den­noch ver­gleichs­wei­se hoch. Der Bereich liegt in der Regel zwi­schen 80 und 105 Grad Cel­si­us (°C). Dampf soll­te hier nicht zum Ein­satz kommen.
  • Bügel­eisen mit zwei Punk­ten:Sind zwei Punk­te abge­bil­det, lässt sich die Wäsche im mitt­le­ren Tem­pe­ra­tur­be­reich bügeln. Die­ser deckt in etwa 110 bis 165 Grad ab. Hier kannst du bereits Dampf verwenden.
  • Bügel­eisen mit zwei Punk­ten:Vol­le Power kannst du bei drei Punk­ten auf dem Bügel­sym­bol geben. In die­sem Fall beträgt die Tem­pe­ra­tur meist zwi­schen 170 und 220 Grad. Dampf ist hier beim Bügeln sehr hilfreich.

Vor­sicht: Zusätz­lich zu die­sen Sym­bo­len gibt es auch noch eines mit einem durch­ge­stri­che­nen Bügel­eisen. Fin­dest du das in einem Klei­dungs­stück, soll­test du es gar nicht bügeln. Hier­bei han­delt es sich um emp­find­li­che Stof­fe oder um Wäsche mit Details, die sonst Scha­den neh­men könnten.

Tem­pe­ra­tur am Bügel­eisen ein­stel­len: Meist ein­fa­cher als gedacht

Die Anga­ben zur genau­en Tem­pe­ra­tur kennst du jetzt. Aller­dings las­sen die sich nur in den sel­tens­ten Fäl­len auch so am Bügel­eisen ein­stel­len. Das liegt dar­an, dass die Her­stel­ler bei den Gerä­ten ganz gut mit­ge­dacht haben. Hast du etwa ein Bügel­eisen mit einer Schei­be ober­halb des Was­ser­tanks, fin­dest du dort meist eine auf­stei­gen­de Ska­la. An bestimm­ten Stel­len davon sind Punk­te zu sehen: einer, zwei und drei. Die­se ent­spre­chen den Punk­ten auf dem Bügel­sym­bol in dei­nen Textilien.:

  • Ist dort also ein Bügel­eisen mit einem Punkt zu sehen, drehst du das Rad maxi­mal bis zum ers­ten Punkt.
  • Bei zwei Punk­ten maxi­mal bis zum zwei­ten Punkt,
  • und bei drei Punk­ten bis zum drit­ten Punkt.

So hast du stets den idea­len Tem­pe­ra­tur-Bereich für dei­ne Klei­dungs­stü­cke ein­ge­stellt. Hast du ein Dampf­bü­gel­eisen, musst du den Dampf oft gar nicht selbst ein­stel­len. Nied­ri­ge Tem­pe­ra­tu­ren rei­chen in der Regel nicht, um die­sen zu erzeu­gen. Erst ab Ende der zwei­ten Stu­fe bis hin zur drit­ten Stu­fe ent­wi­ckelt das Gerät Dampf. Hier ist der Ein­satz dann auch in Ord­nung und sogar meist gut.

Tem­pe­ra­tur ein­stel­len: Die rich­ti­ge Hit­ze für dei­nen Stoff

Hast du Stoff in einem Laden gekauft und die Pfle­ge­hin­wei­se nicht oder die Zet­tel­chen mit den Sym­bo­len aus dei­ner Klei­dung ent­fernt? In die­sem Fall ist es zunächst schwie­rig, die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur beim Bügeln ein­zu­stel­len. Zum Glück las­sen sich die Stof­fe grob bestimm­ten Berei­chen zuteilen:

  • 80 bis 105 Grad (Stufe1): Che­mie­fa­sern wie Nylon, Ace­tat, Poly­acryl und Poly­amid. Außer­dem Klei­dung mit Aufdrucken.
  • 110 bis 165 Grad (Stu­fe 2):Natur- und Che­mie­fa­sern wie Wol­le, Sei­de, Poly­es­ter und Viskose.
  • 170 bis 220 Grad (Stu­fe 3):Natur­fa­sern wie Baum­wol­le und Leinen.

Sind meh­re­re Fasern in einem Stoff ver­mischt, dann wäh­le die Tem­pe­ra­tur immer mög­lichst nied­rig. Hast du also bei­spiels­wei­se ein T‑Shirt aus Baum­wol­le, in dem zu einem gewis­sen Teil auch Poly­es­ter zum Ein­satz kommt, dann wäh­le lie­ber die mitt­le­re Stu­fe. Ist dar­auf ein Druck oder ande­res Detail ange­bracht, büg­le bes­ser auf der nied­rigs­ten Stufe.

Stoff­er­ken­nung: Das Bügel­eisen regu­liert die Tem­pe­ra­tur selbst

Man­che moder­nen Dampf­bü­gel­eisen und Bügel­sta­tio­nen kom­men auch ohne das manu­el­le Ein­stel­len der Tem­pe­ra­tur aus. Sie stel­len sich auto­ma­tisch auf den Stoff ein. Beson­ders Phil­ips ist in die­sem Bereich mit sei­ner „Opti­mal TEMP“-Technologie stark ver­tre­ten. Dabei regu­liert das Sys­tem auch den Aus­stoß von Dampf, um die Stof­fe mög­lichst scho­nend zu glät­ten. Eine Aus­wahl an Gerä­ten mit ent­spre­chen­der Tech­nik fin­dest du hier:

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Bügel­eisen-Tem­pe­ra­tur: Leicht die rich­ti­ge Hit­ze finden

Das Ein­stel­len der pas­sen­den Tem­pe­ra­tur am Bügel­eisen ist nicht kom­pli­ziert, bei man­chen Gerä­ten ist es sogar gar nicht not­wen­dig. Grund­sätz­lich soll­test du dich aber an die Vor­ga­ben der Her­stel­ler hal­ten, die du am Bügel­sym­bol in dei­ner Klei­dung erkennst. Hast du das nicht zur Hand, erkennst du die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur am Mate­ri­al. Beson­de­re Vor­sicht ist stets bei Auf­dru­cken gebo­ten. Auch hier gibt es einen ein­fa­chen Trick: Büg­le die Kla­mot­ten auf links. So bekommt der Auf­druck kei­ne direk­te Hit­ze ab und bleibt dir län­ger erhalten.

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