© 2021 Getty Images
Netzwerk

Inter­net-Stick: So kommst du unter­wegs ins Netz

Mit einem Internet-Stick bleibst du auch auf Reisen vernetzt.

Nicht erst in Zei­ten von Home­of­fice ist es attrak­tiv, unter­wegs Zugang zum Inter­net zu haben. Auch auf Rei­sen oder im Urlaub ist das von Vor­teil. Wäh­rend in Smart­pho­nes die SIM-Kar­te für das Ein­wäh­len in ein Netz zustän­dig ist, fehlt ein ent­spre­chen­der Ein­schub bei Lap­tops und ande­ren Mobil­ge­rä­ten oft. Eine Lösung hier­für ist ein Inter­net-Stick. Mit dem surfst du immer und über­all – ohne kom­pli­zier­te Ein­rich­tung. Was genau die Gerä­te leis­ten und wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt, liest du hier.

Inter­net-Stick: Vor­tei­le und Nach­tei­le der Geräte

Bevor du dich mit den Surf-Sticks aus­ein­an­der­setzt, soll­test du zunächst klä­ren, ob sie über­haupt für dich geeig­net sind. Dazu lohnt es sich, die Mög­lich­kei­ten etwas genau­er unter die Lupe zu neh­men. Grund­sätz­lich gibt es näm­lich zwei Alter­na­ti­ven dazu: dein Smart­pho­ne als Hot­spot oder einen LTE- bezie­hungs­wei­se 5G-Rou­ter. Kei­ner der Zugän­ge ist beson­ders schlecht oder hebt sich posi­tiv vom Rest ab. Des­halb ein kur­zer Ver­gleich der wich­tigs­ten Vortei­le und Nachteile.

Vor­tei­le

Inter­net-StickSmart­pho­neLTE-Rou­ter
klein und leicht immer mit dabei leis­tungs­star­kes Modem 
kei­ne Schwan­kun­gen durch Steck­ver­bin­dung (USB)nutzt dei­nen bestehen­den Mobilfunkvertrag ver­bin­det meh­re­re Gerä­te mit dem Internet 
güns­tig in der Anschaffung oft schon 5G-fähig Mög­lich­keit einer Kabel­ver­bin­dung per LAN 
oft schon 5G-fähig 

Nach­tei­le

Inter­net-StickSmart­pho­neLTE-Rou­ter
ver­bin­det nur ein Gerät mit dem Internet kabel­lo­se Reich­wei­te sehr begrenzt nicht immer mit Akku ausgestattet 
kei­ne kabel­lo­se Ver­bin­dung möglich meist teu­er in der Anschaffung teu­er in der Anschaffung 
noch kei­ne 5G-Modelle hoher Akku­ver­brauch im Hotspot-Modus benö­tigt sepa­ra­ten Tarif zum Surfen 
benö­tigt sepa­ra­ten Tarif zum Surfen 
maxi­ma­le Geschwin­dig­keit nicht sehr hoch 

Surf-Stick: Was in den Gerä­ten steckt

Mit einem Inter­net-Stick kommst du also dann gut ins Inter­net, wenn du ein Gerät mit einem USB-Anschluss besitzt (wie einen Lap­top) und weder zu viel aus­ge­ben noch den Akku dei­nes Smart­pho­nes über­be­an­spru­chen möch­test. Dafür nut­zen die Gerä­te ein LTE/4G-Modem. Das dient als Schnitt­stel­le zum Aus­tausch von Daten­pa­ke­ten mit dem Inter­net. Ein eben sol­ches Modem steckt sonst in dei­nem Rou­ter oder Smart­pho­ne. Damit das Ein­wäh­len in das mobi­le Inter­net funk­tio­niert, braucht es noch eine SIM-Kar­te. Sie kommt in den Ein­schub, den die Inter­net-Sticks besit­zen. Man­che Gerä­te haben außer­dem noch einen Steck­platz für microSD-Kar­ten inte­griert. So sind sie zusätz­lich als klas­si­scher USB-Stick nutzbar.

Sticks: Aktu­el­le Model­le und ihre Features

Die Inter­net-Sticks zum mobi­len Sur­fen sind etwas aus der Mode gekom­men. Ent­spre­chend stockt auch der Fort­schritt in die­sem Bereich. Model­le mit 5G gibt bis­her noch nicht. Du bist also auf LTE/4G beschränkt. Auch die Aus­wahl an guten Model­len ist nicht mehr son­der­lich groß. Beson­ders aktiv ist das chi­ne­si­sche Unter­neh­men Hua­wei, das gleich meh­re­re Sticks im Ange­bot hat. Die unter­schei­den sich aber nur im Detail. So bie­ten sie alle Daten­über­tra­gungs­ra­ten im Down­load bis 150 MBit/s über LTE Cat.4. Beim E8372 ist ein Steck­platz für eine microSDHC- und microSD-Kar­te mit an Bord. Der E3372 kommt mit den schnel­le­ren microSD-Kar­ten nicht klar, bie­tet dafür aber einen Anschluss für eine Anten­ne. Die sorgt für bes­se­ren Emp­fang. Bei D‑Link gibt es eben­falls noch einen Stick, der ähn­li­ches bie­tet, aller­dings auf schnel­le microSDHD-Kar­ten und einen Anschluss für eine Anten­ne ver­zich­tet. 

Pas­send dazu 

Bezah­lung: Pre­paid-Tarif oder Vertrag

Um an eine SIM-Kar­te für den Stick zu kom­men, gibt es zwei Mög­lich­kei­ten: ent­we­der du holst dir ein Pre­paid-Ange­bot, oder du schließt einen Ver­trag ab. Bei der Pre­paid-Metho­de bezahlst du, wie der Name schon andeu­tet, erst einen gewis­sen Betrag ein und kannst dafür dann einen für dich pas­sen­den Tarif nut­zen. Geht das Gut­ha­ben zu Nei­ge, soll­test du aller­dings früh­zei­tig wie­der auf­la­den, damit du den Zugang zum Inter­net nicht ver­lierst. Der Vor­teil von Pre­paid-Kar­ten ist, dass du unge­bun­den bist und monat­lich zwi­schen Tari­fen wech­seln kannst. 

Ent­schei­dest du dich für einen Ver­trag, dann bist du meist län­ger gebun­den, musst dich aber in der Zeit um nichts küm­mern. Das Geld geht monat­lich von dei­nem Kon­to ab, und der pas­sen­de Daten­ta­rif bleibt preis­lich auf glei­chem Niveau. Wech­seln ist hier dafür etwas schwe­rer. Wich­tig ist, dass du einen rei­nen Daten­ta­rif wählst. Tele­fo­nie brauchst du bei einem Surf-Stick-Tarif natür­lich nicht. 

Tari­fe: So sieht es bei den Anbie­tern aktu­ell aus

Wie bereits erwähnt, soll­test du für einen Surf-Stick nach rei­nen Daten­ta­ri­fen Aus­schau hal­ten. So zahlst du nicht unnö­tig mehr für den Mobil­funk, den du ja nicht brauchst. Bei der Suche nach dem pas­sen­den Ver­trag oder Pre­paid-Tarif spie­len die Netz­ab­de­ckung, die maxi­ma­le Geschwin­dig­keit und natür­lich die Kos­ten eine gro­ße Rol­le. Du möch­test schließ­lich mög­lichst über­all gutes Inter­net haben und die vol­len 150 MBit/s aus­rei­zen, die ein Inter­net-Stick bie­tet. 

Was die Prei­se angeht, ist eine all­ge­mei­ne Über­sicht schwie­rig. Sie schwan­ken von Anbie­ter zu Anbie­ter ohne­hin stark. Außer­dem gibt es immer wie­der Anpas­sun­gen und Ange­bo­te. Wür­den wir dir hier also die aktu­el­len Tari­fe auf­lis­ten, könn­ten die in einer Woche schon wie­der ver­al­tet sein. Schaue also bes­ser tages­ak­tu­ell bei Tele­kom, Voda­fone, O2, deren Sub­un­ter­neh­men Cong­star & Co. sowie bei netz­un­ab­hän­gi­gen Anbie­tern wie Mobil­com-Debi­tel vor­bei. Manch­mal haben die sogar beson­de­re Tari­fe mit Surf-Stick zu bie­ten. 

Inter­net-Stick: Aus der Mode, aber noch immer eine Alternative 

In Zei­ten, in denen Smart­pho­nes einen WLAN-Hot­spot ein­rich­ten kön­nen und es bereits mobi­le Hot­spots mit 5G gibt, sind Surf-Sticks nicht mehr so sehr gefragt. Ihre Daseins­be­rech­ti­gung haben sie den­noch. Mit ihnen kommst du schnell und ein­fach ins LTE-Netz, ohne zuvor einen teu­ren Rou­ter kau­fen zu müs­sen. Auch den Akku dei­nes Smart­pho­nes musst du so nicht über­be­las­ten. Reicht dir die LTE-Geschwin­dig­keit und hast du einen Lap­top oder ein Tablet, dann ist ein sol­ches Gerät samt Tarif viel­leicht die rich­ti­ge Wahl für dich.

Disclaimer Die OTTO (GmbH & Co KG) übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität, Vollständigkeit, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der auf updated.de zur Verfügung gestellten Informationen und Empfehlungen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die offiziellen Herstellervorgaben vorrangig vor allen anderen Informationen und Empfehlungen zu beachten sind und nur diese eine sichere und ordnungsgemäße Nutzung der jeweiligen Kaufgegenstände gewährleisten können.

Time to share:  Falls dir dieser Artikel gefallen hat, freuen wir uns!