© 2026 UPDATED
Mobile Geräte

Not­hing Head­pho­ne (a): Star­ke Kopf­hö­rer für einen guten Preis

Die neuen Headphone (a) von Nothing bleiben weiterhin dem eckigen Design treu.

Not­hing bleibt sich treu – und über­rascht trotz­dem. Mit den Not­hing Head­pho­ne (a) bringt der Her­stel­ler erst­mals OverEarKopf­hö­rer in der (a)Serie, die als güns­ti­ge­re Bud­get-Serie bekannt ist, an den Start. Trans­pa­ren­tes Design, star­ke Akku­lauf­zeit, adap­ti­ves ANC und jede Men­ge smar­te Fea­tures: Für den mode­ra­ten Preis wirk­lich ernst­zu­neh­men­de OverEarHead­pho­nes für All­tag, Rei­sen und lan­ge Hör­ses­si­ons.  

Design & Tra­ge­kom­fort: Typisch Not­hing – und über­ra­schend bequem

Wie bei den Smart­phones, gibt auch bei den Head­pho­ne (a) das trans­pa­ren­te Gehäu­se Ein­bli­cke in die mecha­ni­schen Ele­men­te. Aller­dings sind die Ohr­mu­scheln nicht ganz so trans­pa­rent, wie das Design ein­mal war. Das ecki­ge Design hebt die Kopf­hö­rer deut­lich von klas­si­schen Over‑Ear‑Designs ab, spricht aller­dings auch dafür, dass sie Liebhaber*innen-Stücke sind. Statt wie den Head­pho­ne (1) in metal­li­schem Weiß und Schwarz, kommt die-Bud­get-Vari­an­te zusätz­lich in den Far­ben Rosa und Gelb, was ein biss­chen mehr Abwechs­lung in die sonst sehr farb­lo­se Not­hing-Welt bringt. Aller­dings auch nur punk­tu­ell, denn die Far­be betrifft nur den mit­ti­gen äuße­ren Teil der Ohr­mu­scheln. 

Not­hing setzt dies­mal auf fle­xi­ble Stahl­bü­gel, robus­te Schar­nie­re und einen ver­stärk­ten Schie­be­me­cha­nis­mus. Das sorgt für lang­le­bi­ge Sta­bi­li­tät, ohne unnö­tig Gewicht auf­zu­bau­en. Mit 310 Gramm blei­ben die Head­pho­ne (a) damit abso­lut im Rah­men für Over‑Ear‑Modelle.  

Beim Tra­ge­kom­fort punk­tet Not­hing mit einem wei­chen Kopf­bü­gel auf Flüs­sig­si­li­kon­ba­sis und wei­chen Memory‑Foam‑Ohrpolstern. Prak­tisch: Die Ohr­pols­ter sind so dimen­sio­niert, dass sie auch mit Pier­cings ange­nehm sit­zen. Im Pra­xis­test konn­te ich die Kopf­hö­rer so ohne Pro­ble­me einen gan­zen Arbeits­tag tra­gen. Im Ver­gleich zu ande­ren Head­pho­nes auf dem Markt wirk­lich ein gro­ßer Plus­punkt für mich. 

Klang: Vie­le Details und soli­der Druck

Im Inne­ren arbei­ten 40‑mm‑Treiber mit titan­be­schich­te­ter Mem­bran. Die sor­gen für rela­tiv kla­re Höhen, soli­de Mit­ten und spür­ba­ren Bass. Not­hing erreicht hier wirk­lich eine soli­de Leis­tung mit brei­tem Dyna­mik­um­fang und einer guten Emp­find­lich­keit. Ins­ge­samt sind die Kopf­hö­rer vor allem wirk­lich laut – bis zu 110 dB sind mög­lich. Auf dem Markt gibt es natür­lich noch bes­ser qua­li­fi­zier­te Kopf­hö­rer für wirk­lich audio­phi­le Nutzer*innen, aber für den Preis hat Not­hing hier ein wirk­lich gutes Bud­get-Modell geschaffen. 

Und wer nicht zufrie­den mit der Stan­dard-Kali­brie­rung ist, kann über die Not­hing X App wei­te­re Anpas­sun­gen vor­neh­men. Hier las­sen sich ein per­so­na­li­sier­tes EQ-Pro­fil sowie die Equa­li­zer indi­vi­du­ell ein­stel­len. Zwar nicht ganz so umfang­reich, wie bei den Head­pho­ne (1), aber immer­hin in ver­schie­de­nen vor­ein­ge­stell­ten Pro­fi­len und auch kom­plett per­so­na­li­siert für ein­zel­ne Tie­fen, Mit­ten und Höhen. Auch die Tas­ten­be­le­gung und due räum­li­chen Audio-Modi und Spa­ti­al Audio-Pre­sets las­sen sich hier ein­stel­len.  

Zusätz­lich gibt es auch das AI‑gestützte Dyna­mic Bass Enhance­ment. Das erkennt tie­fe Fre­quen­zen in Echt­zeit und ver­stärkt sie gezielt, ohne den Klang zu ver­zer­ren. Grund­sätz­lich eine gute Opti­on für Men­schen, die auf Bass ste­hen. Aller­dings nicht mit ganz so viel Wumms, wie ich das von ande­ren Kopf­hö­rern ken­ne.   

Acti­ve Noi­se Can­cel­ling & Trans­pa­renz: Ruhe auf Knopfdruck

Not­hing setzt bei den Head­pho­ne (a) auf adap­ti­ves Acti­ve Noi­se Can­cel­ling, das Umge­bungs­ge­räu­sche mit bis zu 40 dB redu­ziert. Mög­lich machen das vier Mikro­fo­ne, davon zwei pro Sei­te für hybri­des ANC. Stö­ren­de Geräu­sche wer­den so deut­lich lei­ser. Läuft kei­ne Musik oder wäh­rend Gesprä­chen sind 40 dB Redu­zie­rung aller­dings nicht das bes­te ANC auf dem Markt und Geräu­sche von außen kom­men den­noch durch – wenn auch gedämpf­ter.   

Wenn du dei­ne Umge­bung kom­plett wahr­neh­men willst, schal­test du ein­fach in den Trans­pa­renz­mo­dus. Stim­men und Umge­bungs­ge­räu­sche wer­den in Echt­zeit durch­ge­las­sen, ohne dass du die Kopf­hö­rer abneh­men musst. Prak­tisch für Durch­sa­gen, kur­ze Gesprä­che oder den Stra­ßen­ver­kehr.  

Tele­fo­nie­ren & Sprach­qua­li­tät: Klar ver­ständ­lich, auch unterwegs

Für Tele­fo­na­te nutzt Not­hing eine KIgestütz­te ClearVoiceTech­no­lo­gie, die auf über 28 Mil­lio­nen rea­len Geräusch­sze­na­ri­en trai­niert wur­de. Drei Mikro­fo­ne fil­tern Wind, Hin­ter­grund­lärm und Echo zuver­läs­sig her­aus. Selbst in vol­lem Café und neben der viel­be­fah­re­nen Stra­ße konn­ten mich mei­ne Gesprächspartner*innen dadurch über­ra­schend klar ver­ste­hen. Defi­ni­tiv ein Plus­punkt für mich. 

Akku & Lauf­zeit: Schnell laden und aus­dau­ernd hören

Als eines der größ­ten High­lights bezeich­net Not­hing die Akku­lauf­zeit. Mit ANC deak­ti­viert sind bis zu 135 Stun­den Wie­der­ga­be mög­lich, mit akti­vier­tem ANC immer noch bis zu 75 Stun­den. Mög­lich machen das zwei inte­grier­te Akku­ker­ne mit ins­ge­samt 1.060 mAh Kapa­zi­tät. Die haben tat­säch­lich auch im Pra­xis­test gut durch­ge­hal­ten.  

Und auch beim Schnell­la­den zeigt sich Not­hing groß­zü­gig: 5 Minu­ten Laden sol­len für bis zu 8 Stun­den Play­back ohne ANC oder 5 Stun­den mit ANC, aus­rei­chend sein. Kom­plett gela­den sind die Head­pho­nes nach rund 2 Stun­den per USB‑C. Im Pra­xis­test lie­ßen sich die Zei­ten in etwa so abbil­den. 

Bedie­nung & Smar­te Fea­tures: mecha­nisch und präzise

Statt Touch‑Gesten, wie bei den meis­ten Kopf­hö­rern ande­rer Her­stel­ler, setzt Not­hing auf mecha­ni­sche Bedien­ele­men­te mit hap­ti­schem Feed­back. Rol­ler, Padd­le und But­ton machen jede Akti­on bewusst spür­bar – von der Laut­stär­ke­re­ge­lung über Track­wech­sel bis hin zur ANC‑Steuerung. Über­ra­schend old-school heut­zu­ta­ge, aber ich bin über­zeugt. Die Steue­rung ist mei­ner Mei­nung nach deut­lich prä­zi­ser als mit Touch und gibt mir genau die Kon­trol­le über Musik, Anru­fe und ande­res, die ich mir von guten Kopf­hö­rern im All­tag wün­sche. 

Dazu kom­men wei­te­re smar­te Extras wie Dual‑Device‑Verbindung, Low‑Latency‑Modus, Goog­le Fast Pair, Micro­soft Swift Pair und sogar eine ChatGPT‑Integration in Ver­bin­dung mit einem Nothing‑Smartphone. 

Prei­se & Verfügbarkeit

Die Not­hing Head­pho­ne (a) star­ten zu einem Preis von 159 Euro. Der Ver­sand beginnt ab dem 13. März 2026. Im Lie­fer­um­fang sind neben den Kopf­hö­rern eine Trans­port­ta­sche, ein USB‑C‑Kabel, ein 3,5‑mm‑Audiokabel sowie eine Kurz­an­lei­tung ent­hal­ten. 

Disclaimer Die OTTO (GmbH & Co KG) übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität, Vollständigkeit, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der auf updated.de zur Verfügung gestellten Informationen und Empfehlungen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die offiziellen Herstellervorgaben vorrangig vor allen anderen Informationen und Empfehlungen zu beachten sind und nur diese eine sichere und ordnungsgemäße Nutzung der jeweiligen Kaufgegenstände gewährleisten können.

Time to share:  Falls dir dieser Artikel gefallen hat, freuen wir uns!