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Smartphones

Xiao­mis por­ta­bler Prin­ter druckt AR-Fotos

Ob Xiaomis AR-Drucker auch nach Europa kommt, ist noch offen.

Beweg­li­ches Gad­get, beweg­te Bil­der: Xiao­mi kün­digt mit dem XPRINT Pocket AR Pho­to Prin­ter einen kom­pak­ten wie güns­ti­gen Dru­cker an, des­sen Bil­der in der dazu­ge­hö­ri­gen App zum Leben erwachen.

Der Clou: Hält man ein damit erstell­tes Foto bei geöff­ne­ter App in die Smart­pho­ne-Kame­ra, sieht der Nut­zer ein kur­zes Video – mit flüs­si­gen 120 Bil­dern pro Sekun­de, wie auf Chi­na-Gad­gets zu lesen ist. Wie es sich für anstän­di­ge Aug­men­ted Rea­li­ty gehört, wird nicht bloß der Clip abge­spielt, son­dern über die Foto­ober­flä­che gelegt, sodass es aus­sieht, als hal­te man ein Video in der Hand. Das Prin­zip ähnelt den Live Pho­tos, die beim Anschau­en eben­falls einen kur­zen Clip abspie­len, aller­dings ohne AR. Damit das AR-Fea­ture funk­tio­niert, ist es ver­mut­lich not­wen­dig, die Fotos mit der dazu­ge­hö­ri­gen App zu schießen.

Klei­ne Andenken für Zwischendurch

Neben die­sem Fea­ture ist vor allem der Preis eines der gro­ßen Ver­kaufs­ar­gu­men­te für Xiao­mis XPRINT Pocket AR Pho­to Prin­ter. 399 Yuan kos­tet der Dru­cker, umge­rech­net rund 50 Euro. Das Gehäu­se ist mit 13,3 x 8,0 x 2,7 cm in etwa so groß wie eine exter­ne Fest­plat­te und passt locker in einen Ruck­sack, zumal der Dru­cker mit 237 Gramm nicht ein­mal so viel wiegt wie eine Dose Cola. Ent­spre­chend kom­pakt fällt auch die Grö­ße der Fotos aus: Mit 54 x 86 mm sind sie wohl eher für Par­tys und Col­la­gen geeig­net denn für die bes­ten Urlaubsfotos.

Markt­start im März geplant

Eine Packung Fil­me kos­tet eben­falls nicht son­der­lich viel: Umge­rech­net wer­den rund 5 Euro für ein 20er-Pack fäl­lig. Maxi­mal las­sen sich dabei zehn unbe­lich­te­te Fotos im Foto Prin­ter unter­brin­gen. Damit der Hard­ware nicht gleich die Pus­te aus­geht, ist ein 650-mAh-Akku inte­griert. Der Markt­start von Xiao­mis XPRINT Pocket AR Pho­to Prin­ter soll am 12. März erfol­gen. Eine offi­zi­el­le Ver­öf­fent­li­chung in Deutsch­land ist offen­bar nicht geplant, sodass Inter­es­sen­ten sich an einen Import­händ­ler ihres Ver­trau­ens wen­den sollten.

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