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Wer­bung 2.0: Snap­chat führt Spon­so­red World Len­ses ein

World Lenses, mit denen über die Hauptkamera die Umgebung verziert werden kann, gibt es schon länger bei Snapchat. Nun können Unternehmen mit Sponsored World Lenses Werbung schalten.

Nach der Ver­öf­fent­li­chung der ers­ten Quar­tals­zah­len läuft es für Snap­chat an der Bör­se nicht mehr so rund. Für Wer­be­kun­den bleibt der Foto-Mes­sen­ger auf­grund sei­ner krea­ti­ven Anzei­gen den­noch wei­ter attrak­tiv. Mut­ter­kon­zern Snap Inc. erwei­tert das Ange­bot nun um drei wei­te­re Wer­be­for­ma­te: Spon­so­red World Len­ses, Lin­sen für bestimm­te Ziel­grup­pen sowie smar­te Geofilter.

Spon­so­red Len­ses ken­nen wir bereits von Snap­chat: Über die Sel­fie-Kame­ra des Smart­pho­nes ver­wan­delt sich das eige­ne Ant­litz in eine Art Wer­be­an­zei­ge. Aller­dings eine der krea­ti­ven Art: ein unter­halt­sa­mer, ein­präg­sa­mer Fil­ter, mit dem man ger­ne her­um­spielt und ihn im bes­ten Fall als Snap an sei­ne Freun­de schickt. Der ein­zi­ge Unter­schied zu den gewöhn­li­chen Snap­chat-Lin­sen: der Name eines Unter­neh­mens oder einer Mar­ke ist als Wer­bung auf dem Bild zu sehen.

Die­se Form von krea­ti­ven Anzei­gen wird sowohl von den Wer­be­kun­den als auch von den Snap­chat-Nut­zern gut ange­nom­men, sodass Snap Inc. nun drei wei­te­re For­ma­te ein­führt, wie Tech­Crunch berich­tet. Am inter­es­san­tes­ten dürf­ten dabei die Spon­so­red World Len­ses sein. World Len­ses, also Lin­sen, die sich mit der Haupt­ka­me­ra nicht nur auf Gesich­ter, son­dern auch auf die Umge­bung anwen­den las­sen, gibt es bereits seit letz­tem Jahr, vor einem Monat kamen außer­dem World Len­ses mit 3D-Effek­ten hin­zu. Die Spon­so­red World Len­ses funk­tio­nie­ren wie die Snap­chat-eige­nen Lin­sen, nur dass der Nut­zer, wenn er sich in der Aug­men­ted Rea­li­ty umschaut, auch den Namen eines Unter­neh­mens oder einer Mar­ke zu sehen bekommt. War­ner Bros. ist der ers­te Wer­be­part­ner, der auf die­se Art und Wei­se eine Anzei­ge für die neue Hol­ly­wood-Roman­ze “Ever­ything Ever­ything” schal­tet. Net­flix mit einer Wer­bung für die Serie “Glow” sowie Dun­kin’ Donuts und der Farb­her­stel­ler Glid­den Paint sol­len folgen.

Wer­be­kun­den kön­nen nun über Snap­chat ihre Ziel­grup­pe bes­ser ansprechen

In Zukunft will Snap Inc. es den Kun­den außer­dem ermög­li­chen, die Lin­sen für eine bestimm­te Ziel­grup­pe zu kau­fen. Bis­lang konn­te das Anzei­gen­for­mat bloß flä­chen­de­ckend erwor­ben wer­den. Mit der neu­en Opti­on kau­fen die Kun­den eine bestimm­te Anzahl von Views ein und kön­nen dabei fest­le­gen, dass die Lin­se einem spe­zi­fi­schen Publi­kum, etwa nach Alter oder Geschlecht gefil­tert, ange­zeigt wird.

Smar­te Geo­fil­ter kom­plet­tie­ren das Ange­bot an neu­en Wer­be­for­ma­ten. Das bedeu­tet: Die Geo­fil­ter bei Snap­chat wer­den cle­ve­rer, sodass Brands dar­über noch spe­zi­fi­scher ihre eige­nen Fil­ter ver­mark­ten kön­nen. Auch hier dient “Ever­ything, Ever­ything” als Bei­spiel. Usern, die zur High School gehen, wird ein Geo­fil­ter zum Film ange­zeigt, wenn sie sich in der Nähe ihrer Schu­le befinden.

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