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“Today In”: Face­book tes­tet loka­len Newsfeed

Was läuft in der Stadt? Ein neuer Facebook-Bereich soll es auf einen Blick zeigen.

Face­book goes local: In einem neu­en spe­zi­el­len Bereich will das Netz­werk künf­tig Nach­rich­ten aus der Nach­bar­schaft des Nut­zers sam­meln. Ers­te Tests unter­nimmt Face­book in sechs ame­ri­ka­ni­schen Städ­ten. CEO Mark Zucker­berg rich­tet den Fokus der­weil auf ver­stärk­te sozia­le Bin­dun­gen über “sei­ne” Plattform.

Was trägt wer bei der Oscar-Ver­lei­hung? Was twit­tert der US-Prä­si­dent? Wo in der Welt tritt die Lieb­lings­band als Nächs­tes auf? Sol­che und ande­re Nach­rich­ten aus allen Tei­len der Erde rau­schen täg­lich durch den Face­book-News­feed. Dabei spielt sich das eigent­li­che Leben der Nut­zer vor der eige­nen Haus­tür ab. Was läuft im Thea­ter mei­ner Stadt? Wel­cher Club hat neu eröff­net? Wie stark ist der Geg­ner des ört­li­chen Fuß­ball­clubs am kom­men­den Wochenende?

Sol­che News sind bis­lang die Domä­ne der loka­len Medi­en, von der klas­si­schen Regio­nal­zei­tung bis zum Stadt­ma­ga­zin. Doch jetzt droht neue Kon­kur­renz: Auch Face­book hat sei­ne Lie­be fürs Loka­le ent­deckt. Und will mit “Today In” einen eige­nen Bereich ein­rich­ten, in dem die The­men aus dem direk­tem Umfeld des Nut­zers zur Gel­tung kom­men: Ver­an­stal­tungs­tipps, Bekannt­ma­chun­gen, regio­na­le Nach­rich­ten und mehr. Das berich­tet Tech­Crunch.

Für einen Test­lauf gibt es “Today In” zunächst für die US-Städ­te New Orleans, Olym­pia, Bil­lings, Binghamton, Peo­ria und Litt­le Rock. Bei Erfolg wird das Fea­ture auf ande­re Städ­te aus­ge­wei­tet, womög­lich irgend­wann auch auf Orte in Deutschland.

Mark Zucker­berg will “wert­vol­le” Facebook-Nutzung

Mit “Today In” rich­tet Face­book den Fokus auf die per­sön­li­che Erleb­nis­welt des Nut­zers. Kein Wun­der, wenn man den neu­es­ten Post von Mark Zucker­berg liest. Der Netz­werk-Grün­der und ‑Chef habe aus dem Nut­zer-Feed­back erkannt, dass die Nach­rich­ten aus der Geschäfts­welt, von Mar­ken und Medi­en die per­sön­li­chen Momen­te in den Hin­ter­grund drän­gen. Doch Face­book sei geschaf­fen wor­den, um Men­schen näher zusam­men zu brin­gen. Des­halb wol­le man sich weni­ger dar­auf kon­zen­trie­ren, wie Nut­zer inter­es­san­ten Inhalt – wie etwa Vide­os – fin­den, son­dern wie sie wert­vol­le sozia­le Bin­dun­gen finden.

Als ers­ten Schritt habe man im News­feed die Nach­rich­ten aus dem per­sön­li­chen Umfeld des Nut­zers gestärkt. Ihm sei bewusst, so Zucker­berg, dass die Zeit, die Nut­zer auf Face­book ver­brin­gen, kür­zer wür­de. Doch dafür wertvoller.

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