Sky und Net­flix wollen kün­ftig gemein­same Sache machen: Wie Sky ankündigt, sollen Kun­den mit der Sky-Q-App bald auf ein erweit­ertes Ange­bot zurück­greifen kön­nen – das dann auch Net­flix bein­hal­tet.

Sky Q soll dem­nach zunächst in Großbri­tan­nien und Irland bere­it­ste­hen, später aber auch in Deutsch­land, Öster­re­ich und Ital­ien ange­boten wer­den, wie das Unternehmen auf sein­er Web­seite ankündigt. Kun­den sollen so naht­losen Zugriff auf Net­flix-exk­lu­sive Serien und Filme erhal­ten, etwa “Stranger Things” oder “Black Mir­ror”, und über die Sky-Q-Such­funk­tion im Ange­bot des ehe­ma­li­gen Konkur­renten stöbern kön­nen. Beste­hen­den Net­flix-Abon­nen­ten sei es möglich, den eige­nen Account für das neue Sky-Ange­bot zu übernehmen.

Netflix-Inhalte mit Werbung?

Viele Fra­gen bleiben vor­erst allerd­ings offen: Wie teuer ein Abo für Sky Q mit Net­flix wird, lässt die Pressemit­teilung uner­wäh­nt. Zudem unter­schei­den sich die bei­den Stream­ing-Por­tale im Detail: Sky schal­tet beispiel­sweise Wer­bung, während Net­flix das eigene Ange­bot frei von Anzeigen hält. Unklar ist, ob Net­flix-Inhalte über Sky Q eben­falls Wer­bung enthal­ten wer­den. Wann der neue Ser­vice genau startet, ist eben­falls noch unbekan­nt.

Netflix plant rund 700 neue Serien

Net­flix selb­st scheint sich unter­dessen ganz auf das eigene Pro­gramm zu konzen­tri­eren. 2018 soll das Unternehmen sage und schreibe rund 700 neue Serien pro­duzieren, wie Vari­ety schreibt. Über acht Mil­liar­den Dol­lar wolle das Unternehmen dafür aus­geben. Das habe Net­flix’ Finanz-Chef David Wells verkün­det. Die von Fans heiß ersehnte dritte Staffel von “Stranger Things” gehört wom­öglich nicht dazu und lässt laut “Hopper”-Darsteller David Har­bour wohl noch bis 2019 auf sich warten.

Sky Q mit Spotify

Net­flix soll übri­gens nicht die einzige Neuerung für Sky Q sein. Neben HDR-Unter­stützung wird laut The Verge noch ein weit­er­er Stream­ing-Dienst inte­gri­ert: Spo­ti­fy. Die Musik­bib­lio­thek soll zunächst in Großbri­tan­nien und Irland zur Ver­fü­gung ste­hen, und zwar ab Früh­jahr 2018. Auch hier bleibt offen, wann der Ser­vice hierzu­lande starten wird und was er kosten soll.