Samsung hat mit dem Samsung Sero den ersten Hochkantfernseher der Welt vorgestellt. Das TV-Gerät soll mobile Inhalte wie Snapchat oder Instagram Stories perfekt in Szene setzen und verfügt über 43 Zoll.

Der gerade vorgestellte Samsung Sero ist als Hochkantfernseher zu nutzen, wie TheVerge berichtet. Ein TV im Hochformat – was auf den ersten Blick als Schnapsidee anmutet, könnte auf den zweiten durchaus Sinn ergeben. Das süd

koreanische Unternehmen hat mit seiner Neuentwicklung vor allem eine Zielgruppe im Fokus: die Millenials.

Hochkantvideos in voller Fernsehergröße

Der 43 Zoll große Fernseher im Hochformat ist für mobile Inhalte optimal geeignet. Wer etwa Hochkantvideos aufnimmt und in Diensten wie Snapchat oder Instagram Stories unterwegs ist, darf künftig dank dem Samsung Sero die gesamte Bildschirmfläche des Fernsehers nutzen.

Zum Glück lässt sich das Modell bei Bedarf auch in die Horizontale drehen. Zu diesem Zweck ist auf der Rückseite ein entsprechendes Gelenk integriert. Der Wechsel von hochkant zu horizontal erfolgt allerdings nicht per Knopfdruck, sondern muss manuell erledigt werden.

4.1-Kanal-Soundsystem und Bixby

Auch der Sound soll stimmen, wenn Millenials ihre neusten Videos und Pics auf dem Samsung Sero ausspielen. Dafür hat der Fernseher ein 4.1-Kanal-Soundsystem mit 60 Watt Gesamtleistung an Bord. Die Steuerung des TV-Geräts kann über Samsungs integrierten Sprachassistenten Bixby erfolgen. Sonstige technische Einzelheiten zum Samsung Sero sind bislang nicht bekannt.

Das Konzept klingt jedenfalls schon mal interessant. Da der Hochkantfernseher je nach Bedarf auch als übliches TV-Gerät in der Horizontalen zu verwenden ist, könnte das Modell nicht nur für die Fans mobiler Inhalte interessant sein. Auch User, die das Gerät zwar durchaus mal für Instagram und Co. nutzen, aber ansonsten eher konventionell auf Netflix oder im TV unterwegs sind, könnten den aufrechten Sonderling ins Herz schließen.

Der Samsung Sero wird zunächst Ende Mai in Südkorea für umgerechnet knapp 1.450 Euro erscheinen. Ob und wann es das Modell nach Europa schaffen wird, ist nicht bekannt.