Frisch­zel­len­kur für die Olym­pus PEN: Mit dem neu­en Ein­stei­ger­mo­dell PEN E‑PL9 brin­gen die Japa­ner ihre Serie kom­pak­ter Sys­tem­ka­me­ras auf den aktu­el­len Stand. Zu den Neu­hei­ten gehört unter ande­rem die Video­auf­zeich­nung in einer Auf­lö­sung von 4K.

Auch beim jüngs­ten Wurf bleibt Olym­pus dem Cre­do sei­ner Pen-Serie treu: Mit 11,7 x 6,8 x 3,9 Zen­ti­me­tern kommt die PEN E‑PL9 trotz einer ver­grö­ßer­ten Griff­leis­te sehr kom­pakt daher. Den­noch ste­cken im Metall­ge­häu­se vie­le moder­ne Fea­tures, die die Kame­ra zum Ein­stei­ger­mo­dell für die Genera­ti­on Insta­gram machen sol­len.

Wer es doch eher mit You­Tube hält, kann mit der PEN E‑PL9 auch Vide­os auf­neh­men. Die Clips besit­zen in 4K-Qua­li­tät maxi­mal 30 Bil­der pro Sekun­de, wäh­rend in HD-Auf­lö­sung 120 Bil­der pro Sekun­de mög­lich sind. Der Bild­sta­bi­li­sa­tor soll auch dann für ruck­el­freie Auf­nah­men sor­gen, wenn das Objek­tiv sei­ner­seits über kei­nen Bild­sta­bi­li­sa­tor ver­fügt.

Bes­se­rer Bild­pro­zes­sor und inte­grier­ter Blitz

Für die Foto­auf­nah­men stellt die Kame­ra eine 16-Mega­pi­xel-Auf­lö­sung zur Ver­fü­gung. Der True­Pic-VIII-Bild­pro­zes­sor ist bereits aus dem Top­mo­dell OM‑D E‑M1 Mark II bekannt, jetzt hält er ein paar Preis­stu­fen tie­fer Ein­zug. Gegen­über dem Vor­gän­ger­mo­dell ver­fügt die PEN E‑PL9 jetzt auch über einen inte­grier­ten Blitz.

Geschraubt hat Olym­pus eben­so an der Bedie­nung, die jetzt sehr viel ein­fa­cher sein soll. Der Auto­ma­tik-Modus mit Motiver­ken­nung, Gesichts­er­ken­nung und optio­na­ler Opti­mie­rung von Haut­tö­nen erlaubt auch uner­fah­re­nen Foto-Freun­den opti­ma­le Auf­nah­men, die sich zudem mit­hil­fe von Fil­tern noch kräf­tig auf­pep­pen las­sen. Das Touch­screen-Dis­play lässt sich um 80 Grad nach oben und sogar um 180 Grad nach unten klap­pen – bes­te Vor­aus­set­zun­gen, um sich für Sel­fies gekonnt in Sze­ne zu set­zen.

Kame­ra und Smart­pho­ne bil­den auf Wunsch eine Ein­heit

Neben WLAN bie­tet die PEN E‑PL9 jetzt auch Blue­tooth. So kann die Kame­ra dau­er­haft mit dem Smart­pho­ne ver­bun­den blei­ben, ohne all­zu viel Akku­leis­tung zu ver­lie­ren – der Weg der Auf­nah­men auf Insta­gram, Face­book und Co. ist da nicht mehr weit. Per App ist außer­dem die Fern­steue­rung der Kame­ra mög­lich.

Die Olym­pus PEN E‑PL9 soll im März in drei Farb­va­ri­an­ten (Schwarz, Silber/Weiß, Silber/Braun) zu einem Preis von rund 550 Euro auf den Markt kom­men.