Smar­te Erwei­te­rung: Nuki bringt ein Key­pad auf den Markt, das in Kom­bi­na­ti­on mit sei­nem Smart Lock dein Zuhau­se schüt­zen soll. Damit ist die haus­ei­ge­ne Sicher­heits­lö­sung ab sofort auch ohne Smart­pho­ne zu nut­zen.

Schon län­ger bie­tet Nuki mit sei­nem Smart Lock eine schlüs­sel­lo­se Lösung für User, die in ihrem Smart-Home-Uni­ver­sum noch kom­for­ta­bler und siche­rer unter­wegs sein wol­len. Nun legt das Unter­neh­men laut Pres­se­mit­tei­lung und Web­sei­te mit einem Key­pad nach. Die­ses soll den Funk­ti­ons­um­fang der Sicher­heits­lö­sung ent­schei­dend erwei­tern.

Zah­len­code statt Smart­pho­ne

Bis­lang war ein Smart­pho­ne unum­gäng­lich, um Nukis Lösung zu nut­zen. Ent­we­der wur­de das Smart Lock per Blue­tooth vom Besit­zer des ent­spre­chen­den Han­dys ent­sperrt. Oder der Besit­zer des Schlos­ses muss­te die Tür aus der Fer­ne frei­schal­ten – wofür zusätz­lich zum intel­li­gen­ten Schloss auch eine Nuki Bridge nötig ist. Mit dem Key­pad kann die Tür nun per Zah­len­code geöff­net wer­den.

Tas­ta­tur ohne Null aus Sicher­heits­grün­den

Ein zwei­ter Blick auf die Tas­ta­tur des Key­pads von Nuki zeigt eine Beson­der­heit: Es ist kei­ne Null zu erken­nen. Kein Zufall oder Pro­duk­ti­ons­feh­ler – die feh­len­de Null bedeu­te laut Anbie­ter mehr Sicher­heit beim Code. Da auch die Eins und Zwei zu Beginn eines Codes nicht ein­zu­ge­ben sind, las­sen sich ein­fa­che Codes wie etwa Geburts­da­ten gar nicht erst ein­stel­len und nut­zen.

Nuki Key­pad: Vor Dieb­stahl geschützt

Die Lang­fin­ger, die es auf das Key­pad an sich abge­se­hen haben, wer­den eben­falls mit einem beson­de­ren Fea­ture abge­schreckt. Der Reset-Code, der für das Gerät zum Zurück­set­zen not­wen­dig ist, muss zum einen vom User selbst fest­ge­setzt wer­den. Zum ande­ren wird er auf Nuki-Ser­vern gespei­chert – kei­ne Chan­ce also, an die Kom­bi­na­ti­on her­an­zu­kom­men.

Das Nuki Key­pad soll im Novem­ber auf den Markt kom­men, kann aber bereits vor­be­stellt wer­den. Das intel­li­gen­te Zah­len­schloss schlägt mit 79 Euro zu Buche.