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Nost­al­gie­alarm: Musik­ge­rä­te im Vintage-Look

Nicht nur per Laptop, auch mit herkömmlichen Kassettendecks soll sich das "Mixxtape" abspielen lassen.

Frü­her war alles bes­ser? Für den Sound von Musik­ge­rä­ten gilt das wohl eher nicht, auch wenn ein­ge­fleisch­te Fans auf das Knis­tern einer Schall­plat­te schwö­ren. In jedem Fall war Musik nicht nur ein Tas­ten­druck. Ihre Trä­ger konn­te man berüh­ren, dre­hen und wen­den und ein­zeln anse­hen. Die­sen Look wol­len zwei Crowd­fun­ding-Pro­jek­te zurück­brin­gen – mit der Tech­nik von heute.

Es sieht aus wie eine Musik­kas­set­te. Es fühlt sich an wie eine Musik­kas­set­te. Ja, man kann es sogar wie eine Musik­kas­set­te abspie­len – und den­noch ist es kei­ne Musik­kas­set­te. “Mixx­tape” nen­nen die Ent­wick­ler ihre Erfin­dung, für die sie der­zeit auf Kick­star­ter Unter­stüt­zer suchen. Das digi­ta­le Musik­ge­rät im Kas­set­ten-Gewand ermög­licht mobi­le Musik in so gut wie jeder moder­nen Form: Im 8‑GB-Spei­cher, per microSD erwei­ter­bar auf 64 GB, lagert die Musikauswahl.

Der 330 mAh Akku soll bis zu zwölf Stun­den Musik lie­fern kön­nen, abspiel­bar über Kopf­hö­rer oder per Blue­tooth bezie­hungs­wei­se USB an Blue­tooth-Laut­spre­cher, PC/Mac oder Lap­top über­trag­bar. Und zusätz­lich soll es über ein Magnet­band auf der Unter­sei­te tat­säch­lich mög­lich sein, das “Mixx­tape” in einem her­kömm­li­chen Kas­set­ten­deck abzu­spie­len. Das Mix­tape, das man frü­her für den Freund oder die Freun­din zusam­men­stell­te, steht also kurz vor einem Come­back – denn eine Play­list auf einem USB-Stick ist doch nur halb so romantisch.

Laut­spre­cher in Schall­plat­ten-Form sucht Unterstützer

Wer den pas­sen­den Blue­tooth-Laut­spre­cher sucht, soll­te abwar­ten, ob das Team von Uncom­mon­Goods bei sei­nem Crowd­fun­ding das Finan­zie­rungs­ziel von 10.000 Dol­lar erreicht. Denn es will einen Vin­ta­ge Vinyl Blue­tooth Spea­ker auf den Markt brin­gen, einen Laut­spre­cher in der Optik der Lang­spiel­plat­te. Und um bei der Nost­al­gie noch eins drauf­zu­set­zen, ist der Laut­spre­cher auch noch wie der Trich­ter eines klas­si­schen Gram­mo­phons geformt.

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