PCs

Micro­soft tes­tet offen­bar neu­ar­ti­ges Con­trol Center

Microsoft arbeitet für das Windows 10 Fall Creators Update an einigen Neuerungen – offenbar auch an einem überarbeiteten Info-Center.

Win­dows 10 könn­te ein neu­es Info-Cen­ter für Grund­ein­stel­lun­gen bekom­men. Die­ses soll eine über­ar­bei­te­te Lösung für Schnell­zu­griffs­funk­tio­nen bereit­hal­ten und indi­vi­du­ell anpass­bar sein. Es wird im Herbst erwar­tet, wenn das Micro­soft-Betriebs­sys­tem ein wei­te­res Update erhält.

Das Creators Update aus dem Früh­ling ist kaum aus­ge­rollt, da kün­digt Micro­soft bereits die nächs­ten Neu­ent­wick­lun­gen an. Auf der haus­ei­ge­nen Ent­wick­ler­kon­fe­renz Build 2017 stell­te der Kon­zern die nächs­te Win­dows-10-Ver­si­on vor und mach­te klar, dass der bis­lang unter dem Arbeits­ti­tel „Red­stone 3“ gehan­del­te Nach­fol­ger des Creators Update „Win­dows 10 Fall Creators Update“ hei­ßen wird. Ab sofort kön­nen ange­mel­de­te Insi­der das Build 16199 testen.

Noch nicht zu tes­ten ist eine Neue­rung, die offen­bar gar nicht für die Öffent­lich­keit bestimmt war, berich­tet windowscentral.com. Ein Screen­shot im offi­zi­el­len Blog­ein­trag zeig­te kurz­zei­tig eine über­ar­bei­te­te Lösung des Con­trol Cen­ters bei Win­dows 10, sei wenig spä­ter jedoch wie­der ent­fernt wor­den. Wie auf die­sem Bild zu erken­nen war, wür­de das zusätz­li­che Info-Cen­ter über ein Zahn­rad-Sym­bol in der Tas­kleis­te erreich­bar sein. Dort fän­den Win­dows-Nut­zer dann die “Quick Set­tings” vor, unter ande­rem auch einen Hel­lig­keits­reg­ler. Die gewünsch­ten Ein­stel­lun­gen könn­ten indi­vi­du­ell ange­passt wer­den. Noch soll es sich bei die­ser Funk­ti­on aller­dings um einen inter­nen Test handeln.

One­Dri­ve-Platz­hal­ter keh­ren zurück

Eini­ge der Neue­run­gen wur­den dage­gen offi­zi­ell in einem Blog­ein­trag erläu­tert: So bekommt Win­dows 10 eine Funk­ti­on, mit der Anwen­dun­gen auf meh­re­ren Gerä­ten syn­chro­ni­siert und fort­ge­setzt wer­den kön­nen. Die aktu­el­le Kon­takt­leis­te wur­de aus­ge­baut, zudem keh­ren auch die aus frü­he­ren Ver­sio­nen bekann­ten One­Dri­ve-Platz­hal­ter zurück. Die­se erlau­ben den platz­spa­ren­den Zugriff auf alle Daten in der Cloud, ohne die­se kom­plett auf die Fest­plat­te her­un­ter­la­den zu müs­sen. Eine visu­el­le Time­li­ne soll dem Nut­zer hel­fen, zu einem frü­he­ren Arbeits­sta­tus zurück­keh­ren zu kön­nen. Zusätz­lich wur­de die Spei­cher­op­ti­mie­rung ausgebaut.

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