Mit­tel­for­mat im DSLR-Kleid: Mit der Lei­ca S3 hat der Her­stel­ler eine neue Mit­tel­for­mat­ka­me­ra vor­ge­stellt. Das Modell ver­fügt über einen 64-MP-Sen­sor und 15 Blen­den.

Mor­gen öff­net mit der pho­to­ki­na 2018 unter dem Mot­to „Ima­ging Unli­mi­ted“ das dies­jäh­ri­ge Mek­ka der Foto-Enthu­si­as­ten. Tra­di­ti­ons­her­stel­ler Lei­ca lässt es sich nicht neh­men, in letz­ter Sekun­de vor dem Start eine neu­es Kame­ra­mo­dell vor­zu­stel­len, wie unter ande­rem Tech­ra­dar mel­det. Die Lei­ca S3 ver­fügt über beein­dru­cken­de Specs, wel­che die Wer­te des Vor­gän­gers in eini­gen Kate­go­ri­en gera­de­zu pul­ve­ri­sie­ren.

64 Mega­pi­xel und maxi­ma­ler ISO-Wert 50.000

Von außen erin­nert die Lei­ca S3 an eine DSLR mit gewohn­tem Klein­bild­for­mat. Im Inne­ren fin­det sich jedoch ein Sen­sor von beacht­li­cher Grö­ße: Die Auf­lö­sung beträgt beacht­li­che 64 MP. Dazu bie­tet die Mit­tel­for­mat­ka­me­ra einen Dyna­mik­um­fang von 15 Blen­den.

Im Vor­gän­ger­mo­dell S2 fand sich noch eine Auf­lö­sung von 37,5 MP. Auch bei der ISO-Emp­find­lich­keit hat sich im Ver­gleich eini­ges getan: Sie ist gegen­über der bei der S2 maxi­mal mög­li­chen Stu­fe 6.400 bei der Lei­ca S3 auf einen – Vor­sicht, atmen – absurd hohen Wert von 50.000 geschnellt.

Bis drei Bil­der pro Sekun­de und Cine-4K

Wer es zügig mag, kann mit der bis zu drei Bil­der pro Sekun­de auf­neh­men. In Kom­bi­na­ti­on mit dem gro­ßen und hel­len Spie­gel­re­flex-Sucher sowie einem schnel­len und zuver­läs­si­gen Auto­fo­kus erge­ben sich exzel­len­te Vor­aus­set­zun­gen für sau­be­re Schnell­schüs­se.

Für Video-Fans inter­es­sant: Die gesam­te Sen­sor­flä­che steht zur Ver­fü­gung für gesto­chen schar­fe Vide­os in Full­HD und Cine-4K-Auf­lö­sung. Ab dem Früh­jahr kom­men­den Jah­res wird die Lei­ca S3 in den Ver­kauf gehen. Über den Preis ist bis­lang nichts bekannt. Inter­es­sen­ten soll­ten sich jedoch, wie bei Lei­ca gewohnt, auf den übli­chen klei­nen Herz­stol­pe­rer ein­rich­ten, wenn sie das Porte­mon­naie zücken.