App­les künf­ti­ges iPho­ne-Betriebs­sys­tem iOS 11 wird die zen­tra­le Account-Ver­wal­tung für sozia­le Netz­wer­ke wie Face­book und Twit­ter offen­bar nicht mehr unter­stüt­zen. User müss­ten sich dann immer neu ein­log­gen, wenn sie auf eine der Apps zugrei­fen wol­len. Apple schafft Abhil­fe und bie­tet eine Art Pass­wort­ma­na­ger für iOS-Pro­gram­me an.

Der­zeit ist die Beta-Ver­si­on von iOS 11 noch aus­schließ­lich regis­trier­ten Ent­wick­lern vor­be­hal­ten. Meh­re­re von ihnen hät­ten dort ent­deckt, dass die Accounts von sozia­len Netz­wer­ken aus den Sys­tem­ein­stel­lun­gen ent­fernt wor­den sind, berich­tet theverge.com. Dort konn­ten die Account-Daten der genann­ten Apps bis­her hin­ter­legt wer­den. War­um der auto­ma­ti­sche Log­in-Pro­zess bald gestri­chen wird, lässt Apple vor­erst unbe­ant­wor­tet. Wie heise.de mut­maßt, will der Kon­zern die genann­ten Netz­wer­ke sowie die Foto- und Video­platt­for­men Flickr und Vimeo mög­li­cher­wei­se nicht mehr bevor­zu­gen.

Auto­Fill-Funk­ti­on soll als Ersatz die­nen

Apple wird jedoch eine Alter­na­ti­ve in Form eines Pass­wort­ma­na­gers anbie­ten. Ricky Mondel­lo, ein Soft­ware-Ent­wick­ler des iPho­ne-Her­stel­lers, twee­te­te wäh­rend der Ent­wick­ler­kon­fe­renz WWDC, dass er begeis­tert sei, eine Auto­Fill-Funk­ti­on vor­zu­stel­len, mit der Pass­wör­ter auto­ma­tisch aus­ge­füllt wer­den. Der Log­in-Pro­zess soll somit ähn­lich rei­bungs­los ver­lau­fen wie bis­her – dann aber offen­bar für alle Fremd­apps.

Die Auto­Fill-Funk­ti­on könn­te iPho­ne- und iPad-Usern ein­mal ein­ge­ge­be­ne Pass­wör­ter und Benut­zer­na­men erneut vor­schla­gen, wenn sie sich bei einer ande­ren Appli­ka­ti­on anmel­den wol­len. Nähe­res dazu wird Mondel­lo auf einer Ses­si­on der Ent­wick­ler-Kon­fe­renz preis­ge­ben.

Ende Juni will Apple eine öffent­li­che Beta­ver­si­on des neu­en Betriebs­sys­tems für jeder­mann laun­chen. Im Herbst 2017 soll iOS 11 dann für alle iPho­ne-User per kos­ten­lo­sem Update zur Ver­fü­gung ste­hen. Die wich­tigs­ten Neue­run­gen sind hier zusam­men­ge­fasst.