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Smartphones

Goog­le im Muse­um: Mit Aug­men­ted Rea­li­ty in die Vergangenheit

Die Vergangenheit in den Händen halten: Mit Googles Augmented Reality Device Tango geht das.

Muse­ums­be­su­che sind klei­ne Zeit­rei­sen in die Ver­gan­gen­heit – doch manch­mal bedarf es ziem­lich viel Fan­ta­sie, um die­sen Rei­sen auch die nöti­ge Span­nung zu geben. Der Vor­stel­lungs­kraft will nun Goog­le etwas auf die Bei­ne hel­fen: Mit dem Aug­men­ted Rea­li­ty Device Goog­le Tango. 

Was steckt wohl im Inne­ren einer Mumie und wie sahen die Wand­fres­ken zu ihrer Zeit aus? Bei sol­chen Fra­gen hilft in Zukunft nicht nur die stau­bi­ge Muse­ums­ta­fel, son­dern Goog­le. Mit­hil­fe von Aug­men­ted Rea­li­ty will das Unter­neh­men den Muse­ums­be­such in Zukunft noch span­nen­der und lehr­rei­cher gestalten.

Small­talk mit Mumi­en – Goog­le Tan­go zeigt die Ver­gan­gen­heit auf dem Smartphone

Rea­li­siert wird dies über die Tech­no­lo­gie-Platt­form Goog­le Tan­go, der Her­stel­ler Leno­vo stellt mit dem Phab2 Pro die not­wen­di­ge Hard­ware bereit. Das Smart­pho­ne ermög­licht durch zusätz­li­che Sen­so­ren bereits jetzt, die rea­le Welt mit­tels erwei­ter­ter Rea­li­tät, also Aug­men­ted Rea­li­ty, anzu­rei­chern. Zumin­dest, solan­ge die Umge­bung über den Han­dy-Bild­schirm betrach­tet wird. Das glei­che Prin­zip wird nun auch im Muse­um ange­wen­det: Wird das Smart­pho­ne vor die Mumie gehal­ten, zeigt sich auf dem Dis­play nicht nur das ein­bal­sa­mier­te Ske­lett, son­dern auch die ursprüng­li­che Toten­stät­te. Ande­re Aus­stel­lungs­stü­cke laden sogar zu einer Inter­ak­ti­on ein.

Den Anfang macht das Detroit Insti­tu­te of Arts, doch die Tech­nik soll bald auch in vie­len wei­te­ren Ein­rich­tun­gen einen vir­tu­el­len Spa­zier­gang durch die Ver­gan­gen­heit ermög­li­chen. Und so welt­weit dafür sor­gen, dass der nächs­te Muse­ums­be­such noch span­nen­der wird. Auch wer über kein Tan­go-Smart­pho­ne ver­fügt, kommt der­zeit in den Genuss der inter­ak­ti­ven Tour – das Muse­um in Detroit leiht die nöti­gen Gerä­te für den Rund­gang aus. Auf dem Goog­le-Blog kön­nen sich Geschichts­fans eini­ge Bei­spie­le der neu­en Tech­nik ansehen.

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