Spielekonsolen

Ata­ri VCS: Crowd­fun­ding für die Retro-Kon­so­le gestartet

Die Atari VCS erscheint als "Day One Collectors's Edition" und als "Onyx Edition".

Der Markt für Retro-Kon­so­len ist offen­bar noch längst nicht über­sät­tigt – die Ata­ri VCS wird ent­wi­ckelt. Aller­dings bringt das Gad­get nicht nur ein fes­tes Set an alten Spie­len mit, son­dern kann auch als moder­ne Gaming-Platt­form genutzt werden.

Der­zeit suchen die Ent­wick­ler der Retro-Kon­so­le auf Indiego­go Unter­stüt­zer für das Pro­jekt. Doch schon jetzt zeigt sich: Das Inter­es­se ist gewal­tig. Das ange­peil­te Ziel von 1.00.000 Dol­lar wur­de bereits um 2008 Pro­zent über­trof­fen (Stand: Ende Mai 2018). Ent­spre­chend kön­nen sich Fans schon ein­mal auf die Ata­ri VCS freu­en, die unge­fähr im Som­mer 2019 erschei­nen soll. Für die “Day One Collector’s Edi­ti­on” mit Front in Holz­op­tik liegt der Preis mit Joy­stick bei 299 Dol­lar. Die schwar­ze “Onyx Edi­ti­on” soll mit Joy­stick 229 Dol­lar kosten.

Alte und neue Spiele

Im Gegen­satz zu Retro-Kon­so­len wie der Super Nin­ten­do Clas­sic Mini soll Ata­ri VCs nicht nur alte Spie­le bie­ten, son­dern auch mit neu­en Games aus­ge­stat­tet wer­den. Zu den neu­en Titeln gehört bei­spiels­wei­se das Bal­ler-Spiel “Tem­pest 4000”, zu dem der Her­stel­ler bereits ein You­Tube-Video ver­öf­fent­licht hat.

Mehr als 100 Spie­le sol­len auf dem Gerät vor­in­stal­liert sein – wel­che das genau sein wer­den, haben die Ent­wick­ler noch nicht ver­ra­ten. Fans der klas­si­schen Kon­so­le freu­en sich ver­mut­lich aber bereits auf Titel wie “Space Inva­ders”; “Aste­ro­ids”, “Mis­si­le Com­mand” und “Cen­ti­pe­de”. Auch “Pong” wird ver­mut­lich sei­nen Weg auf das Gad­get finden.

Joy­stick oder Gamepad

Spie­ler kön­nen sich für einen klas­si­schen Joy­stick oder ein moder­nes Game­pad ent­schei­den. Der Joy­stick allei­ne kos­tet 29 Dol­lar, das Game­pad 49 Dol­lar. Das Bund­le aus bei­den Steu­er­ele­men­ten für die Ata­ri VCS kos­tet 59 Dol­lar. An die­ser Vor­ge­hens­wei­se zeigt sich bereits deut­lich, wie sich die Retro-Kon­so­le von der Kon­kur­renz unter­schei­det: durch die Ver­bin­dung aus alten und neu­en Elementen.

Die­se Phi­lo­so­phie zeigt sich auch in ande­ren Tei­len der Ata­ri VCS: So kön­nen Spie­ler das Gad­get bei­spiels­wei­se mit dem hei­mi­schen WLAN ver­bin­den. Eben­falls außer­ge­wöhn­lich für eine Retro-Kon­so­le ist die Viel­zahl der Anschlüs­se auf der Rück­sei­te: Dort gibt es Ports für USB, HDMI und SD-Kar­te, Tas­ta­tur und Maus wer­den eben­falls unterstützt.

Ata­ri VCS will eine offe­ne und siche­re Platt­form für Spie­ler bie­ten: So kön­nen Game-Ses­si­ons bei­spiels­wei­se live per Twitch gestreamt wer­den. Außer­dem kön­nen Hob­by-Ent­wick­ler sogar eige­ne Spie­le für die Retro-Kon­so­le ein­rei­chen. Als Betriebs­sys­tem nutzt das Gad­get die Linux-Dis­tri­bu­ti­on Ubuntu.

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