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Smartphones

MWC 2026: Die wich­tigs­ten Neu­hei­ten der Messe

Der Mobile World Congress bietet wieder die Gelegenheit, einen Blick auf die (nahe) Zukunft von Smartphones, Tablets und mehr zu werfen. © 2026 GSMA / MWC

Jähr­lich fin­det im kata­lo­ni­schen Bar­ce­lo­na die bedeu­tends­te Mes­se rund um Smart­phones, Tablets und mehr statt: der Mobi­le World Con­gress (MWC). Auch in die­sem Jahr gibt es wie­der zahl­rei­che span­nen­de Neu­hei­ten von Sam­sung, Honor, Xiao­mi und vie­len wei­te­ren Her­stel­lern zu sehen. Im Fol­gen­den fin­dest du die wohl bedeu­tends­ten High­lights der Mes­se. 

Honor Robot Pho­ne: Ein Blick in die Zukunft

Frü­her noch im Schat­ten von Hua­wei, mau­sert sich Honor zuneh­mend zu einem der bes­ten Her­stel­ler für Smart­phones. Unse­re Pra­xis­tests vom Foldable Magic V5 und dem Flagg­schiff Magic 8 Pro zei­gen das deut­lich. Das Unter­neh­men aus Chi­na will aber noch viel mehr, näm­lich ein ech­ter Vor­rei­ter für neue Tech­nik sein. Gelin­gen könn­te das mit dem Robot Pho­ne, wel­ches vor der Mes­se bereits ange­teasert wur­de und in den Mes­se­hal­len sei­ne Pre­mie­re fei­ert. Die Idee dahin­ter: Unter einer Abde­ckung auf der Rück­sei­te ver­birgt sich eine klei­ne Gim­bal-Kame­ra, die nicht nur Fotos und Vide­os machen kann, son­dern ihre Umge­bung wahr­nimmt. Gekop­pelt an eine KI wird dar­aus ein ech­ter Robo-Beglei­ter, mit dem du dich unter­hal­ten kannst und der dir bei all­täg­li­chen Arbei­ten hilft. 

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Die Tech­nik ist durch­aus beein­dru­ckend, zumal in der Kame­ra ein 200-Mega­pi­xel-Sen­sor steckt, das Gim­bal-Sys­tem auf 4 Ach­sen sta­bi­li­siert und sich voll­au­to­ma­tisch bewe­gen kann. Was aller­dings sonst in dem Smart­phone steckt, ist bis­her noch nicht bekannt. Glei­ches gilt lei­der für den mög­li­chen Markt­start und den Preis. Eine Ver­öf­fent­li­chung in Euro­pa ist auf­grund schar­fer Daten­schutz­ge­set­ze aber ohne­hin schwer. 

Honor Magic V6 und Magic­Pad 4: Dün­ner geht es kaum noch

Blei­ben wir direkt bei Honor, denn die hat­ten noch zwei wei­te­re Gerä­te im Gepäck, die schon oder schon bald erhält­lich sind. Da wäre der Nach­fol­ger des fan­tas­ti­schen Honor Magic V5, das Magic V6. Das neue Foldable ist wie­der extrem dünn (8,75 mm), soll eine um 44 Pro­zent redu­zier­te Knick­fal­te haben, die schon beim V5 kaum spür­bar war, und jetzt sogar nach IP68/IP69 Staub- und Was­ser­dicht sein. Der Vor­gän­ger erreich­te „nur“ IP58/IP59-Level. Ver­bes­sert hat Honor auch den Akku, der nun auf 6.600 Mil­li­am­pere­stun­den kommt und so bis zu 24 Stun­den durch­hal­ten soll. Was das Magic V6 kos­ten soll, ver­rät das Unter­neh­men aber noch nicht. 

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Den Preis für das Magic­Pad 4 ken­nen wir hin­ge­gen schon: Knapp 600 Euro kos­tet das Flagg­schiff-Tablet hier­zu­lan­de. Für das Geld gibt es sehr viel star­ke Tech­nik. Das fängt schon beim Dis­play an, das mit 12,3 Zoll üppig groß ist, mit ordent­li­chen 3.000 x 1.920 Pixeln auf­löst und eine varia­ble Bild­wie­der­hol­ra­te bis 165 Hertz bie­tet. Bei der Dar­stel­lung von HDR-Inhal­ten kommt es zudem auf sehr hel­le 2.400 Nits. Für ordent­lich Leis­tung sorgt ein Snapd­ra­gon 8 Gen 5 mit bis zu 3,8 GHz Takt­fre­quenz. Damit der Kühl bleibt, ist eine Zwei-Wege Vapor­cham­ber inte­griert. Aus­dau­ernd ist das Gerät auch, denn die Kapa­zi­tät des Akkus kommt auf beein­dru­cken­de 10.100 Mil­li­am­pere­stun­den. Noch beein­dru­cken­der ist all das, weil Honor die Tech­nik in ein, mit 4,8 Mil­li­me­ter schon fast absurd, dün­nes Alu­mi­ni­um-Kleid gepresst bekommt. Zum Ver­gleich: ein aktu­el­les iPad Air (M4) ist mit 6,1 mm deut­lich dicker. 

Xiao­mi 17, 17 Ultra und Watch 5: End­lich auch in Europa 

Wirk­lich neu sind die Smart­phones von Xiao­mi ja nicht, immer­hin gibt es sie in Chi­na schon län­ger, nun fin­den sie ihren Weg aber auch end­lich nach Euro­pa. Das ist gut so, denn in den Han­dys steckt viel moder­ne Tech­nik. Beson­ders stolz ist das Unter­neh­men auf sei­ne Kame­ras, die in Zusam­men­ar­beit mit dem deut­schen Her­stel­ler Lei­ca ent­ste­hen. Beim Xiao­mi 17 sol­len drei Lin­sen für Weitwinkel‑, Ultra­weit­win­kel- und Tele­fo­tos in hoher Qua­li­tät sor­gen. Je 50 Mega­pi­xel Auf­lö­sung bie­ten die Sen­so­ren. Spe­zi­el­le KI-Ver­bes­se­run­gen und Fil­ter geben gestal­te­ri­sche Frei­hei­ten. Dazu gibt es ein 6,3 Zoll gro­ßes Dis­play mit hoher Auf­lö­sung, einen 6.330 mAh fas­sen­den Akku und einen Snapd­ra­gon 8 Eli­te Gen 5 für mas­sig Power. Der Preis fällt mit knapp unter 1.000 Euro für die Tech­nik nied­rig aus. 

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Bedeu­tend teu­rer ist das Xiao­mi 17 Ultra mit knapp 1.500 Euro. Einen schnel­le­ren Pro­zes­sor gibt es dafür zwar nicht, was auch kaum mög­lich wäre, son­dern vor allem Ver­bes­se­run­gen bei der Kame­ra. Das Tele­ob­jek­tiv kommt auf sat­te 200 Mega­pi­xel für bis zu 17,2‑fach opti­schen Zoom. Die 50-MP-Haupt­ka­me­ra bie­tet auch eine Beson­der­heit, näm­lich einen mit 1 Zoll recht gro­ßen Sen­sor. Dazu gibt es eine Ultra­weit­win­kel­ka­me­ra mit 50 Mega­pi­xeln. Auch hier ste­hen wie­der KI und Lei­ca-Pro­fi­le bereit. Um den Foto-Fokus wei­ter zu unter­strei­chen, bie­tet Xiao­mi ein spe­zi­el­les Foto­gra­fie-Kit an. Das ist eine anklipp­ba­re Hal­te­rung mit Aus­lö­ser und inte­grier­ter Power­bank, die 2.000 zusätz­li­che Mil­li­am­pere­stun­den bie­tet. Der inter­ne Akku fällt mit 6.000 mAh aber ohne­hin recht üppig aus. 

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Für die neue Gene­ra­ti­on der Xiao­mi Watch hat sich das Unter­neh­men auch eini­ges ein­fal­len las­sen. Vor allem hat die Uhr einen ordent­lich gro­ßen Akku bekom­men, der auf sat­te 930 mAh kommt. Das soll der Smart­watch eine Lauf­zeit von bis zu 18 Tagen im Ener­gie­spar­mo­dus und 6 Tagen im Smart-Modus ermög­li­chen. Gela­den wird per Magnet-Lade­ge­rät in rund 90 Minu­ten. Weil die Uhr mit Goo­gles WearOS läuft, sind nicht nur jede Men­ge Apps ver­füg­bar, son­dern auch das ein­fa­che bezah­len mit Goog­le Pay. Zur Steue­rung musst du nicht zwin­gend das Touch-Dis­play ver­wen­den, son­dern kannst dank EMG-Sen­so­ren auf Ges­ten zurück­grei­fen. Scha­de ist, dass kein EKG an Bord ist, dafür ist die Uhr mit allen ande­ren wich­ti­gen Sen­so­ren aus­ge­stat­tet. Der Preis ist mit knapp 300 Euro in Ord­nung. 

Leno­vo Legi­on Go Fold: Gam­ing-Hybrid als Konzept 

Noch wei­ter ent­fernt von einer mög­li­chen Markt­rei­fe ist das Legi­on Go Fold von Leno­vo. Hier­bei han­delt es sich um ein Gam­ing-Hand­held mit falt­ba­rem Dis­play. Zusam­men­ge­fal­tet ist es eine mobi­le Spie­le­kon­so­le mit 7,7‑Zoll-Bildschirm. Aus­ge­klappt wächst er auf 11,6 Zoll. Weil die Game­pad-Hälf­ten wie­der abnehm­bar sind, lässt sich der Bild­schirm im aus­ge­klapp­ten Zustand abstel­len und die Con­trol­ler las­sen sich fle­xi­bel in den Hän­den nut­zen. Im Ein­satz mit einer spe­zi­el­len Tas­ta­tur wird das Gerät dann sogar zu einem klei­nen Tablet für Pro­duk­ti­vi­täts-Auf­ga­ben. Der Hybrid ist aller­dings noch ein Kon­zept, hat also weder Release-Ter­min noch Preis. Inter­es­sant ist das Gerät aber alle­mal. 

Fritz!Repeater 6700 Pro: WiFi 7‑Verstärkung für das Heimnetz 

Etwas mehr Sta­bi­li­tät und Geschwin­dig­keit ins haus­ei­ge­ne Netz will Fritz! mit dem Fritz!Repea­ter 6700 Pro brin­gen. Das neue Gerät funkt mit WiFi 7 im 6‑GHz-Fre­quenz­band. Das sorgt vor allem für mehr Geschwin­dig­keit. Laut Fritz! Sind bis zu 18 Gbit/s mög­lich. Das bis­he­ri­ge Top­mo­dell, der Fritz!Repeater 6000 kam mit WiFi 6 bis­her auf maxi­mal 6 Gbit/s. Gut ist auch, dass zwei LAN-Anschlüs­se ver­baut sind, einer mit 10 Gbps und einer mit 2,5 Gbps. Damit ist das Gerät ein ech­ter All­roun­der für die Erwei­te­rung des Heim­net­zes. Lei­der ver­rät das Unter­neh­men noch kei­nen Preis. Er dürf­te aber über dem Fritz!Repeater 6000 lie­gen, also höher als 215 Euro. 

Tele­kom Smart Glas­ses: Kon­kur­renz für Meta Ray-Ban 

Zwar mögen Smart Glas­ses durch­aus ihren Nut­zen haben und für eine brei­te Mas­se inter­es­sant sein, das ist aber nur mit einem ein­ge­bau­ten Dis­play wirk­lich der Fall. Bis­her gibt es hier auf dem Markt noch wenig. Vie­le war­ten hier­zu­lan­de auf die Meta Ray-Ban Dis­play. An einer Alter­na­ti­ve dazu arbei­tet offen­bar die Tele­kom. Sie zeigt auf dem MWC einen Pro­to­ty­pen für eine Daten­bril­le mit inte­grier­tem Bild­schirm, der sogar mit der haus­ei­ge­nen „Magen­ta AI“ gepaart ist. Live-Über­set­zun­gen, Ges­ten­steue­rung und Echt­zeit-Navi­ga­ti­on klin­gen zwar bereits jetzt inter­es­sant, aller­dings kann die Tele­kom noch kei­ne Infos lie­fern, ob es die Bril­le über­haupt in Mas­sen­pro­duk­ti­on schafft – geschwei­ge denn, was sie in so einem Fall kos­ten soll­te. 

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