Apple spendiert seinen günstigeren In-Ear-Kopfhörern ein umfangreiches Upgrade. Die neuen AirPods 5 kommen nicht nur mit einer deutlich verbesserten Aktiven Geräuschunterdrückung (ANC), sondern auch mit besserem Klang, neuen KI-Funktionen und einer längeren Akkulaufzeit. Besonders bemerkenswert: Laut Apple bieten die AirPods 5 die beste Aktive Geräuschunterdrückung ihrer Klasse bei Open-Ear-Kopfhörern. Damit rücken Funktionen, die bislang eher den Pro-Modellen vorbehalten waren, in eine deutlich attraktivere Preisklasse. Hier findest du alle Infos zu den neuen AirPods.
Lärm aussperren und in Ruhe reisen, arbeiten oder entspannen: Das war bisher eher Over- und In-Ear-Kopfhörern vorbehalten. Mit den AirPods 4 hat Apple das geändert und lieferte Geräuschunterdrückung gegen Aufpreis auch im Open-Ear-Design. Mit den AirPods 5 wird das nicht nur zum Standard, sondern soll noch deutlich besser sein als zuvor. Anderthalb Mal mehr Leistung verspricht das Unternehmen beim Active Noise Cancelling (ANC).
Möglich macht das eine neue akustische Multiport-Architektur, die speziell für das Open-Ear-Design entwickelt wurde. Gemeinsam mit verbesserten computergestützten Audioalgorithmen analysieren die AirPods ihre Umgebung kontinuierlich und passen die Geräuschunterdrückung dynamisch an.
Trotz der stärkeren Abschirmung von Außengeräuschen sollen Nutzer*innen ihre Umgebung bei Bedarf weiterhin problemlos wahrnehmen können. Dafür hat Apple den Transparenzmodus überarbeitet. Stimmen und Umgebungsgeräusche werden natürlicher wiedergegeben, was beispielsweise bei Gesprächen oder im Straßenverkehr hilfreich sein kann.
Zusätzlich kommen bekannte Komfortfunktionen wie Adaptives Audio und die Konversationserkennung zum Einsatz. Während Adaptives Audio automatisch zwischen Transparenzmodus und Geräuschunterdrückung wechselt, reduziert die Konversationserkennung die Medienlautstärke automatisch, sobald Nutzer*innen anfangen zu sprechen.
Neben der Geräuschunterdrückung hat Apple natürlich auch die Audioqualität verbessert. Die neue Multiport-Architektur bildet dabei die technische Grundlage für einen detaillierteren Klang. Ergänzt wird sie durch einen Adaptiven EQ der nächsten Generation, der die Audiowiedergabe individuell an verschiedene Ohrformen anpasst.
Das Ergebnis soll ein vollerer Klang mit kräftigeren Bässen, klareren Höhen und einer insgesamt höheren Detailtreue sein. Gerade bei modernen Streaming-Diensten, Filmen und Gaming-Inhalten dürfte sich das bemerkbar machen.
Besonders profitieren soll davon das personalisierte 3D Audio. Die räumliche Audiowiedergabe wird laut Apple noch immersiver und dynamischer, sodass Nutzer*innen stärker als je zuvor das Gefühl bekommen, mitten im Geschehen zu sein. Die Klangbühne soll so größer und realistischer wirken als bisher.
Eine der spannendsten Neuerungen der AirPods 5 ist bereits von den AirPods Pro 3 bekannt. Mit der neuen Live-Übersetzung sollen Sprachbarrieren deutlich einfacher überwunden werden können.
Die Funktion nutzt Apple Intelligence und erlaubt es, Gespräche in verschiedenen Sprachen nahezu in Echtzeit zu verfolgen. Nach der Einrichtung in der Übersetzen-App und dem Download der gewünschten Sprachpakete können Nutzer*innen die Funktion per Sprachbefehl starten. Alternativ genügt ein gleichzeitiger Druck auf beide Stiele der AirPods oder die Aktivierung über die Aktionstaste des iPhones.
Die übersetzten Inhalte werden anschließend direkt über die AirPods ausgegeben. Gesprächspartner*innen können sich dadurch in unterschiedlichen Sprachen unterhalten, ohne ständig auf ein Display schauen zu müssen.
Apple erklärt, dass die Funktion durch die Kombination aus Active Noise Cancellation und computergestützter Audiotechnologie ermöglicht wird. Live-Übersetzung steht künftig dem gesamten AirPods-Line-up zur Verfügung, sofern die jeweiligen Geräte Apple Intelligence unterstützen.
Auch abseits von ANC und KI bringt die neue Generation einige Verbesserungen für den täglichen Gebrauch mit.
Nutzer*innen können weiterhin Siri über den Sprachassistenten bedienen, aber auch über Kopfgesten mit Siri interagieren. Dadurch lassen sich eingehende Benachrichtigungen oder Anfragen noch komfortabler beantworten, ohne das Smartphone aus der Tasche holen zu müssen.
Zudem hat Apple den Schutz gegen Staub, Schweiß und Wasser verbessert. Gerade beim Sport, auf dem Arbeitsweg oder bei wechselhaftem Wetter dürften die AirPods 5 dadurch robuster sein als ihre Vorgänger.
Zusätzlich zum Standardmodell bietet Apple erneut eine teurere Version an. Die hat diesmal einen anderen Vorteil: mit kabellosem Ladecase fällt das Aufladen noch leichter, bei moderatem Aufpreis.
Das auffälligste Upgrade ist aber die neue Lautstärkesteuerung direkt am Ohrhörer. Nutzer*innen können die Lautstärke erstmals per Wischgeste am unteren Ende der AirPods anpassen.
Darüber hinaus wurde die Akkuleistung verbessert. Mit aktivierter Geräuschunterdrückung sind bis zu fünf Stunden Musikwiedergabe pro Ladung möglich. Das entspricht einer Stunde mehr Laufzeit als bei den AirPods 4 mit ANC.
Zusammen mit dem kabellosen Ladecase steigt die Gesamtwiedergabezeit auf bis zu 22 Stunden. Das Case lässt sich über Apple-Watch-Ladegeräte, Qi-kompatible Ladegeräte oder natürlich USB‑C aufladen und bietet damit maximale Flexibilität.
Die neuen AirPods 5 können ab sofort vorbestellt werden. Der offizielle Verkaufsstart erfolgt am 18. September.
Das Standardmodell kostet 149 Euro. Wer das kabellose Ladecase, die Gestensteuerung für die Lautstärke und die längere Akkulaufzeit nutzen möchte, zahlt 169 Euro.
Disclaimer Die OTTO (GmbH & Co KG) übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität, Vollständigkeit, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der auf updated.de zur Verfügung gestellten Informationen und Empfehlungen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die offiziellen Herstellervorgaben vorrangig vor allen anderen Informationen und Empfehlungen zu beachten sind und nur diese eine sichere und ordnungsgemäße Nutzung der jeweiligen Kaufgegenstände gewährleisten können.


