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Arbeiten von überall: OTTO lässt Teams über Arbeitsorte entscheiden
Pressemitteilungen

Arbeiten von überall: OTTO lässt Teams über Arbeitsorte entscheiden

Teams entscheiden selbst über Kombination aus Präsenz- und Remote-Arbeit - Mobiles Arbeiten bleibt möglich

29.06.2021 Autor Ingo Bertram
Bei OTTO können Mitarbeitende auch nach Ende der gesetzlichen Homeoffice-Pflicht am 30. Juni 2021 weiterhin mobil arbeiten – deutschlandweit. Statt auf eine verpflichtende Rückkehr ins Büro, setzt OTTO auf ein hybrides Arbeitsmodell und die sinnvolle Kombination aus Präsenz- und Remote-Arbeit. Die Beschäftigten entscheiden künftig gemeinsam im Team, welcher Arbeitsort wann für wen am besten passt („Activity Based Working“). Eine generelle, tägliche Präsenzpflicht gibt es dabei nicht. Auch die im Bau befindliche neue OTTO-Zentrale wird dem hybriden Arbeitsmodell angepasst und die geplanten Team-Arbeitsflächen vergrößert.

Seit März 2020 arbeiten die rund 6.100 Beschäftigten von OTTO überwiegend von zu Hause. In einer unternehmensweiten und mit Unterstützung des Frauenhofer Institut durchgeführten Umfrage hatten Anfang 2021 fast 90 Prozent der Beschäftigten den Wunsch geäußert, auch über die aktuelle Corona-Pandemie hinaus verstärkt mobil arbeiten zu wollen – mindestens einen Tag in der Woche, häufig auch mehr. Daher bleibt mobiles Arbeiten auch nach Ende der gesetzlichen Homeoffice-Pflicht ein fester Teil der Arbeitskultur.

„Eine reine Remote-Organisation wird OTTO nicht werden. Dafür ist unsere Unternehmenskultur viel zu stark vom persönlichen Miteinander geprägt – und das möchten wir nicht aufgeben. Klar ist aber auch: Fünf Tage pro Woche werden künftig wohl nur noch wenige Menschen im Büro arbeiten. Wir ermöglichen daher unseren Mitarbeitenden mehr Flexibilität, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung für ihre Arbeitsorganisation. Der Arbeitsort wird dabei sicherlich auch häufig der OTTO-Campus sein. Mobiles Arbeiten bleibt aber weiterhin möglich, sofern die jeweilige Tätigkeit mobiles Arbeiten grundsätzlich ermöglicht“, sagt Katy Roewer, Bereichsvorstand HR und Service von OTTO. Mobiles Arbeiten führte OTTO bereits 2017 unternehmensweit ein.

Teams entscheiden selbst über den Arbeitsort

Heute im Büro, morgen zu Hause oder an jedem anderen beliebigen Ort in Deutschland: Wer wann wie wo arbeitet, bestimmen die Mitarbeitenden künftig gemeinsam im Team, in sogenannten „Kollaborationssprints“. Zugrunde liegt ein hybrides Arbeitsmodell, das Präsenz- und Mobilzeiten im ständigen Wechsel miteinander verbindet. Dabei folgt OTTO dem Prinzip des aktivitätsbasierten Arbeitens. Abgeleitet aus den Ergebnissen der internen Befragung bevorzugen Mitarbeitende die Tage Dienstag, Mittwoch und Donnerstag für kollaborative Tätigkeiten in Präsenz.

Irene Oksinoglu, Leiterin der FutureWork-Initiative bei OTTO, erklärt das Modell: „Den einen Arbeitsort wie früher, den gibt es bei OTTO für die meisten Jobs nicht mehr. Stattdessen entscheiden wir ausgehend von unserer jeweiligen Aufgabe immer wieder neu, wo wir arbeiten. Als Faustregel gilt: Je emotionaler ein Thema, desto synchroner und persönlicher sollte die Zusammenarbeit ablaufen und desto eher ist unser Campus der richtige Ort für diese Tätigkeit. Auch gewerbliche oder handwerkliche Tätigkeiten sind nicht oder nur schwer remote abbildbar. Individuelle Konzentrations-, Programmier- oder Konzeptionsarbeiten hingegen lassen sich oft besser an einem ruhigen Ort erledigen. Das kann das eigene Zuhause sein, aber eben auch die Ferienwohnung im Schwarzwald. Für uns gilt: Die Arbeitsleistung soll dort erbracht werden, wo sie am effektivsten möglich ist und der Teamspirit erhalten bleibt.“

Büros auf dem Otto-Campus werden ausgebaut

Ort der beruflichen Begegnung und Vernetzung bleibt der Otto-Campus in Hamburg-Bramfeld. Bei der Gestaltung der Büroflächen setzt OTTO weiterhin auf moderne Multi-Space-Konzepte und Desksharing, also das Teilen von Arbeitsplätzen. Auch am Bau der neuen Zentrale hält OTTO fest, allerdings mit Änderungen in der Flächenplanung: So wird die Anzahl der Einzelarbeitsplätze verringert, stattdessen sind mehr Flächen für Workshops, Konferenzen und Teamarbeit vorgesehen. Eine modulare Bauweise und hochmoderne Konferenztechnik wie Deckenmikrofone und Rundum-Kameras sollen künftig eine optimale Zusammenarbeit zwischen mobil und vor Ort arbeitenden Kolleg*innen gewährleisten. Gemütliche Social Spaces bieten Gelegenheit für spontanen Austausch, soziale Vernetzung und ein persönliches Miteinander.

Die neue OTTO-Zentrale soll 2023 eröffnen. Bis dahin testet OTTO neue Technologien für hybrides Arbeiten in Bestandsbüros. In einem „FutureWork-Lab“ soll etwa der Praxiseinsatz neuer, besonders breiter Bildschirme und spezieller Kamerasysteme vor der flächendeckenden Einführung erprobt werden.

Mehr zum Thema:

Gastbeitrag von Irene Oksinoglu, Head of FutureWork:
So sieht das hybride Arbeitsmodell bei OTTO aus

Neubau der OTTO-Zentrale und Umgestaltung der Büroflächen:
O-TON #Podcast #71: Wie sieht das Büro der Zukunft aus?

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Hybride Veranstaltungswelt: Was gibt es alles zu beachten?

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