Normalerweise schreibt man diesen Artikel direkt zum Ende der Ausbildung. Bei mir hat's aus organisatorischen Gründen erst jetzt geklappt, ganze 6 Monate später. Im Nachhinein finde ich das sogar ziemlich gut so. So kann ich euch nicht nur von meiner Ausbildungszeit erzählen, sondern gleich auch davon, wie's danach für mich weiterging.
Irgendwann am Ende einer Ausbildung bei OTTO kommt der Punkt, an dem man sich für eine Übernahme bewirbt. Bei mir kam da noch eine gehörige Portion Unsicherheit dazu, weil zu dieser Zeit Einsparmaßnahmen im Unternehmen liefen. Keine ganz leichte Phase.
Umso mehr hat mir das HR-Team für Azubis geholfen. Immer ein offenes Ohr, immer ermutigend, immer an meiner Seite. In einer Zeit, die sich manchmal etwas wackelig angefühlt hat, haben sie mir Ruhe, Hoffnung und Zuversicht zurückgegeben. Ihr wart einfach großartig - danke, dass ihr für mich da wart.
Was ich außerdem nie vergessen werde, ist die Zeit mit meinen Azubikollegen. Gemeinsam für die Abschlussprüfungen gelernt, sich beim Abschlussprojekt gegenseitig unter die Arme gegriffen, sich motiviert, wenn's mal nicht so lief. Das hat einfach so gut funktioniert, weil wir schon während der Ausbildung echte Freundschaften aufgebaut hatten und weil es uns nicht nur wichtig war, wie wir selbst durchkommen, sondern auch, wie es den anderen geht. Ein wahrer Teamspirit! Und ehrlich, was ich aus diesen 2,5 Jahren mitnehme, sind genau diese Menschen, die Erlebnisse und ein tolles Fundament, auf dem ich jetzt weiterbauen kann.
Seit rund 6 Monaten bin ich Teil eines Teams, das an unserer Produktdetailseite arbeitet, und wurde von Tag eins an super aufgenommen. Meine Kollegen sind fachlich stark, aber vor allem auch richtig nett und geduldig. Als frischer Junior lerne ich hier täglich dazu und merke, wie ich mit jeder Aufgabe ein Stück weiterkomme.
Klar geht's dabei auch um spannende Projekte, aber genauso wichtig sind gemeinsame Afterworks, gute Gespräche und Pair-Programming-Sessions, bei denen ein lockeres, freundliches Miteinander genauso zählt wie sauberer, qualitativer Code. Genau das macht für mich den Unterschied zwischen "einfach nur arbeiten" und "gerne zur Arbeit gehen".
Die Ausbildung war eine Zeit voller Lernmomente, kleiner Krisen und großer Freundschaften. Und auch jetzt, im Berufsleben danach, merke ich: Bei OTTO fühlt man sich einfach als Teil eines Teams, ob als Azubi oder als Junior Entwickler.