Die Temperaturen steigen, der Garten grünt und blüht wunderschön. Die Gartenpflege macht gerade bei sehr hohen Temperaturen aber kaum noch Spaß. Da hilft es, ein wenig Arbeit abzugeben. Geht es um das Stutzen vom heimischen Rasen, übernimmt das auf Wunsch ein Mähroboter für dich. Doch die Auswahl ist groß, denn es gibt viele Geräte unterschiedlicher Hersteller. Hier findest du die aktuell beliebtesten Modelle im Vergleich.
Das erfahrt ihr gleich
- Die beliebtesten Mähroboter in der Übersicht
- Tabelle: Daten der beliebtesten Mähroboter
- Die beliebtesten Mähroboter: Produkte im Detail
- Topseller bei OTTO.de: Anthbot M5
- Platz 2 bei OTTO.de: Segway Navimow i208
- Platz 3 bei OTTO.de: Mova 600
- Unser Redaktions-Tipp: Gardena Sileno City 400
- Kaufberatung: Auf was du bei Mährobotern achten solltest
- Alternativen zu den beliebtesten Mährobotern
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu Mährobotern
Für unseren Vergleich der beliebtesten Mähroboter schauen wir auf die Topseller aus dem OTTO-Shop. Genauer auf die drei am meisten verkauften Produkte der Kategorie. Außerdem stellen wir einen Redaktions-Tipp vor, den wir aufgrund eigener Erfahrung oder eines besonders niedrigen Preises auswählen. Bevor es in den Vergleich und die Beschreibung der einzelnen Produkte im Detail geht, hier eine kurze Übersicht der Produkte:
- Topseller bei OTTO.de: Anthbot M5
- Platz 2 bei OTTO.de: Navimov Segway i208
- Platz 3 bei OTTO.de: Mova 600
- Unser Redaktions-Tipp: Gardena Sileno City
| Anthbot M5 | Segway Navimow i208 | Mova 600 | Gardena Sileno City | |
|---|---|---|---|---|
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| Flächenleistung | bis 500 m² | bis 800 m² | bis 600 m² | bis 400 m² |
| Steigfähigkeit | 45 % | ca. 45 % | 45 % | ca. 35 % |
| Lautstärke | leise (ca. 58 dB) | leise (ca. 59 dB) | leise (ca. 60 dB) | sehr leise (57 dB) |
| Schnittbreite | 20 cm | 22 cm | 20 cm | 16 cm |
| Schnitthöhe | 30 bis 70 mm | 20 bis 70 mm | 20 bis 60 mm | 20 bis 50 mm |
| Akkulaufzeit | 60 min | 110 min | keine Angabe | 65 min |
| Ladezeit | 60 min | 110 min | 90 min | 75 min |
| Navigation | RTK + Dual Vision | LiDAR + Vision | LiDAR + Vision | KI + App |
| App-Steuerung | Anthbot Genie | Navimow | MOVAhome | Gardena EasyApp |
| Besonderheiten | Aktiver Tierschutz | Muster einstellbar | Muster einstellbar | sehr leise, Frostsensor |
| Begrenzungskabel nötig | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Sternebewertung OTTO.de | 4,5 von 5 | 4,4 von 5 | 4,1 von 5 | 4,9 von 5 |
| Preis (UVP) | 999,00 Euro | 1.499,99 Euro | 1.327,00 Euro | 999,99 Euro |
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Das beliebteste Modell bei OTTO.de kommt von der Marke Anthbot und ist ein echter Alleskönner. Der Mähroboter ist mit modernster Technik ausgestattet und navigiert sich hauptsächlich durch RTK durch den Garten. Das bedeutet, dass er auf die Unterstützung von Satelliten setzt, um hochpräzise zu arbeiten. Auf den Zentimeter genau weiß er wo er ist – was Begrenzungskabel vollkommen überflüssig macht. Weil ein Satellit aber keine Hindernisse erkennt, hat er noch eine Dual-Vision-Kamera integriert, die dank KI-Unterstützung unzählige Gegenstände und Tiere erkennt. So weicht der Mähroboter allem aus, was keine frische Rasur braucht. Igel im Garten sind sicher und Spielzeuge können auch mal auf dem Grün vergessen werden.
Weil Anthbot den Roboter mit einer Breite von nur 70 Zentimetern sehr kompakt gestaltet hat, kommt er auch durch etwas engere Passagen ohne Probleme durch. Dabei geht er erstaunlich leise vor. Nur 58 Dezibel an Schallemission erzeugt er im Durchschnitt. Du kannst also auch entspannt im Garten sitzen bleiben, während er arbeitet. Der integrierte Regensensor lässt ihn zurückfahren, sobald er die ersten Tropfen erkennt. Dank IP6-Schutz macht ihm Nässe aber nichts aus, weswegen du ihn auch per Gartenschlauch reinigen kannst. Der Akku kommt auf eine Mähzeit von 60 Minuten und lädt in der gleichen Zeit wieder voll auf. Die empfohlene Maximalfläche ist mit 500 Quadratmetern nicht riesig, aber für viele Gärten ausreichend.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Sehr gute Mähleistung
- Zuverlässige Navigation
- Gute Hinderniserkennung
- Kompakte Bauweise
- Relativ niedriger Preis
Contra
- Mittelmäßige Akkulaufzeit
- Nicht für große Gärten geeignet
Der Segway Navimow i208 ist für größere Gärten gedacht und geht bei der Navigation einen anderen Weg als der Anthbot. Statt auf Satelliten setzt er auf ein LiDAR‑ und Vision‑Dualsystem, das komplett ohne RTK, Antennen oder Begrenzungskabel auskommt. Ein hochauflösendes LiDAR scannt permanent die Umgebung und erstellt eine präzise 3D‑Karte des Gartens – zuverlässig bei Tag und Nacht. Gerade in Gärten mit vielen Bäumen oder Gebäuden ist das ein Vorteil, weil keine stabile Satellitenverbindung nötig ist. Das Setup ist besonders komfortabel: Absetzen, in der App einmal tippen und der Roboter kartiert den Garten automatisch. Anschließend lassen sich dort bis zu 20 Mähzonen verwalten. Damit ist der Navimow deutlich flexibler als kompaktere Modelle und mit einer empfohlenen Maximalfläche von 800 Quadratmetern klar für größere Grundstücke ausgelegt. Ein spezieller Kantenmodus sorgt dafür, dass auch Randbereiche sauber geschnitten werden.
Bei der Hinderniserkennung kombiniert Segway Kamera und KI‑Software. Über 200 unterschiedliche Objekte erkennt der i208 zentimetergenau und umfährt sie zuverlässig. Spielzeuge, Gartenmöbel oder Tiere bleiben verschont. Während der Anthbot zusätzlich auf Satellitendaten setzt, punktet der Navimow mit seiner komplett satellitenunabhängigen Präzision. Auch beim Thema Gelände zeigt sich der i208 stark. Dank grober Geländereifen, elektronischer Stabilitätskontrolle und kräftigem Motor meistert er Steigungen bis zu 45 Prozent – ideal für Hanglagen. Trotz der hohen Leistung bleibt er mit 59 Dezibel angenehm leise. Der Akku hält 110 Minuten durch und lädt ebenso lange, was ihm deutlich mehr Ausdauer verleiht als kleineren Modellen. Bei Extremwetter fährt er selbstständig zur Ladestation zurück. Abgerundet wird das Paket durch smarte Sicherheitsfunktionen wie GPS‑Alarme, Geo‑Fencing, Apples „Wo ist?“ sowie Sprachsteuerung über Alexa und Google Home.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Sehr gute Mähleistung
- Zuverlässige Navigation
- Gute Hinderniserkennung
- Lange Akkulaufzeit
- Für große Gärten geeignet
Contra
- Keine RTK-Navigation
- Hoher Preis
Der MOVA 600 ist für mittelgroße Gärten konzipiert und richtet sich an alle, die auf Begrenzungskabel verzichten möchten, ohne auf präzise Navigation zu verzichten. Statt Drähten nutzt der Mähroboter eine 3D‑LiDAR‑gestützte „UltraView“‑Technologie, mit der er seine Umgebung selbstständig erfasst und kartiert. Hindernisse werden dreidimensional erkannt und zuverlässig umfahren, ganz ohne manuelles Nachjustieren. Damit eignet sich der MOVA 600 besonders gut für strukturierte Gärten mit Beeten, Möbeln oder Spielgeräten. Die Einrichtung erfolgt komplett per App. Dort lassen sich mehrere Mähbereiche verwalten und bei Bedarf sogar zwei getrennte Karten anlegen – praktisch etwa für Vor‑ und Hintergarten. Verschiedene Mähmodi wie Kanten‑, Punkt‑ oder gezieltes Flächenmähen sorgen für Flexibilität im Alltag. Die U‑förmige Routenplanung gewährleistet dabei ein gleichmäßiges Schnittbild und vermeidet unnötige Fahrwege.
Mit einer empfohlenen Maximalfläche von 600 Quadratmetern ist der MOVA 600 größer aufgestellt als kompakte Einstiegsmodelle, bleibt aber handlich. Die Schnittbreite von 20 Zentimetern und eine flexibel einstellbare Schnitthöhe von 2 bis 6 Zentimetern decken die meisten Gartenansprüche problemlos ab. Pro Tag schafft der Roboter im Standardmodus bis zu 600 Quadratmeter, im effizienten Modus sogar deutlich mehr – ideal, wenn der Rasen regelmäßig gepflegt werden soll. Auch bei leicht anspruchsvollem Gelände zeigt sich der MOVA 600 solide. Steigungen bis zu 45 Prozent bewältigt er zuverlässig, bleibt dabei mit unter 60 Dezibel angenehm leise und stört weder Gespräche noch entspannte Stunden im Garten. Der Akku lädt in etwa 90 Minuten wieder vollständig auf und ermöglicht so mehrere Mähzyklen pro Tag. Dank IPX6‑Schutz lässt sich der Mähroboter außerdem unkompliziert mit dem Gartenschlauch reinigen. Unterm Strich ist der MOVA 600 eine ausgewogene Lösung für mittelgroße Gärten: leistungsfähiger und ausdauernder als viele kompakte Modelle, aber nicht so groß dimensioniert wie Geräte für sehr große Grundstücke. Wer kabellos mähen möchte, Wert auf präzise Hinderniserkennung legt und mehrere Mähbereiche verwalten will, bekommt hier ein rundes Gesamtpaket.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Sehr gute Mähleistung
- Zuverlässige Navigation
- Gute Hinderniserkennung
- Individuelle Muster einstellbar
Contra
- Mittelmäßige Akkulaufzeit
Der Gardena smart Sileno City 400 ist klar auf kleinere, überschaubare Gärten ausgelegt und setzt auf ein anderes Konzept als die kabellosen LiDAR‑ oder RTK‑Modelle im Vergleich. Statt drahtloser Navigation arbeitet er klassisch mit Begrenzungskabel, das einmal verlegt wird und dem Mähroboter dauerhaft Orientierung gibt. In Kombination mit der LONA‑Technologie entsteht dennoch ein überraschend smartes System: Der Roboter kartiert den Garten, zeigt seine Position in Echtzeit an und ermöglicht Zonen‑ sowie Bereichsmanagement direkt in der App. Die Steuerung erfolgt vollständig über die Gardena smart App, in der sich Mähzeiten, Zonen und Pflegeeinstellungen komfortabel anpassen lassen. Im Gegensatz zu systematisch fahrenden LiDAR‑Robotern nutzt der Sileno City ein zufälliges Mähsystem, das den Rasen gleichmäßig abfährt und besonders bei verwinkelten Flächen zuverlässig arbeitet. Für sehr präzise Kanten oder streng geplante Bahnen ist das weniger optimal, dafür zeigt sich das System robust und unkompliziert im Alltag.
Seine größte Stärke ist die Lautstärke: Mit nur 57 Dezibel gehört der Sileno City 400 zu den leisesten Mährobotern überhaupt. Damit kann er problemlos auch abends oder am Wochenende laufen, ohne zu stören. Die empfohlene Maximalfläche von 400 Quadratmetern macht ihn ideal für Stadt‑ und Reihenhausgärten, während größere Grundstücke klar außerhalb seines Einsatzbereichs liegen. Auch bei Wetter und Gelände zeigt sich der Gardena zuverlässig. Regen, Sonne oder feuchte Bedingungen machen ihm nichts aus, bei Frost pausiert er automatisch. Steigungen bis zu 35 Prozent innerhalb der Arbeitsfläche meistert er sicher – ein klarer Unterschied zu stärker motorisierten Modellen wie MOVA oder Segway. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 2 und 5 Zentimetern einstellen, die Schnittbreite von 16 Zentimetern fällt eher schmal aus, passt aber gut zum kompakten Gehäuse. Mit einer Mähdauer von rund 65 Minuten pro Ladezyklus und automatischer Rückkehr zur Ladestation arbeitet der Sileno City 400 zuverlässig, wenn auch nicht besonders schnell. Dafür punktet er mit geringem Energieverbrauch, einfacher Reinigung per Gartenschlauch und einem sehr leichten Gewicht von nur 7,3 Kilogramm. Unterm Strich ist der Gardena smart Sileno City 400 die richtige Wahl für alle, die einen leisen, bewährten und einfach zu bedienenden Mähroboter für kleine Gärten suchen – technisch weniger spektakulär als kabellose Modelle, dafür ausgereift und alltagstauglich.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Gute Mähleistung
- Sehr leiser Betrieb
- Mit integriertem Frostsensor
- Günstiger Preis
- Ins Gardena-Ökosystem einbindbar
Contra
- Nur für kleine Gärten geeignet
- Begrenzungskabel notwendig
- Mittelmäßige Akkulaufzeit
Ein gepflegter Rasen ist für viele Gartenbesitzer*innen ein zentrales Element ihrer Wohlfühloase. Doch regelmäßiges Mähen kostet Zeit und Kraft – besonders in den wärmeren Monaten, wenn das Gras schnell wächst. Mähroboter versprechen Abhilfe: Sie übernehmen das Mähen vollautomatisch, sparen Zeit und halten den Rasen konstant auf einer optimalen Höhe. Doch worauf solltest du beim Kauf achten?
Moderne Mähroboter arbeiten zuverlässig, effizient und meist sehr leise. Sie fahren in regelmäßigen Abständen über den Rasen, zerkleinern das Schnittgut fein und lassen es als natürlichen Dünger (Mulch) auf der Fläche zurück. Das entlastet nicht nur bei der Gartenarbeit, sondern trägt auch zur Gesundheit des Rasens bei.
Grundsätzlich unterscheiden sich Mähroboter weniger durch ihren Antrieb (alle sind akkubetrieben) als durch ihre Navigationssysteme, Flächenleistung und Funktionsumfang.
Nach Navigationsart
- Begrenzungskabel-Modelle: Hier wird ein Draht verlegt, der die Arbeitsfläche definiert. Die meisten Modelle auf dem Markt – wie der Gardena Sileno City oder der AL-KO Robolinho – arbeiten auf diese Weise. Die Installation ist aufwendig, dafür sind sie zuverlässig und bewährt.
- GPS- oder sensorgesteuerte Modelle: Teurere Geräte wie manche Modelle von Redkey oder Ambrogio arbeiten mit Kamera‑, Radar- oder gar GPS-Systemen. Diese benötigen kein Begrenzungskabel, „sehen“ Hindernisse und können präzise Bahnen abfahren. Dafür ist die Technik anfälliger und meist teurer.
Nach Rasengröße
- Für kleine Gärten (bis 400 m²): Leichte, kompakte Modelle wie der Husqvarna Aspire R4 sind ideal. Sie kommen auch mit engen Passagen zurecht, benötigen wenig Akku und lassen sich gut verstauen.
- Für mittlere Gärten (400 bis 800 m²): Hier sind Geräte wie der Gardena Sileno City oder der AL-KO Robolinho 550 W sinnvoll – sie bieten einen guten Mix aus Leistung und Bedienkomfort.
- Für große Flächen (über 800 m²): Wer große Rasenflächen zu pflegen hat, braucht Modelle wie den Einhell Freelexo 1200 oder den Redkey MGC1000. Diese bieten mehr Akkukapazität, größere Schnittbreite und oft smartere Navigation.
Flächenleistung
Je größer die Rasenfläche, desto leistungsfähiger muss der Roboter sein. Achte auf Herstellerangaben zur maximalen Fläche – plane idealerweise 10 bis 20 Prozent Puffer ein.
Steigfähigkeit
Gärten mit Hang oder Gefälle erfordern Modelle mit hoher Steigfähigkeit (mindestens 30 Prozent). Der Redkey MGC1000 schafft z. B. bis zu 45 Prozent.
Lautstärke
Wer häufig draußen ist oder Rücksicht auf Nachbarn nehmen möchte, sollte auf eine Lautstärke von unter 60 dB achten.
Schnittbreite & ‑höhe
Eine größere Schnittbreite (z. B. 20 cm) verkürzt die Mähzeit. Die Schnitthöhe sollte variabel einstellbar sein – idealerweise von 20 bis 60 mm.
Steuerung & App-Funktionen
Bluetooth- oder WLAN-Steuerung per App ist mittlerweile Standard bei vielen Geräten. Höherwertige Roboter bieten auch Kartendarstellung, Zeitpläne oder Push-Benachrichtigungen.
Wetter- und Regensensor
Ein Regensensor unterbricht den Mähvorgang bei Regen – sinnvoll, um den Rasen zu schonen und das Gerät zu schützen.
Sicherheit
Hebesensoren, Stoßsensoren, Not-Aus-Funktion und PIN-Schutz gegen Diebstahl sollten zum Mindeststandard gehören. Wer kleine Kinder hat, sollte auf aktuelle Testberichte achten.
Multizonen-Management
Wer Gartenbereiche über schmale Passagen miteinander verbindet, profitiert von Robotern mit Multizonen-Funktion (z. B. bei Einhell oder Redkey).
Automatische Kabelbruch-Erkennung
High-End-Modelle wie der Redkey MGC1000 erkennen Kabelunterbrechungen selbstständig – das spart Zeit bei der Fehlersuche.
Sprachsteuerung
Einige Geräte, wie der AL-KO Robolinho, lassen sich per Amazon Alexa steuern – das ist praktisch, aber kein Muss.
Vorteile von Mährobotern
- Zeitersparnis: Der größte Vorteil ist klar: Ein Mähroboter übernimmt das regelmäßige Rasenmähen automatisch. Das bedeutet weniger körperliche Arbeit und mehr Freizeit – insbesondere bei größeren Flächen oder anspruchsvoll geformten Grundstücken.
- Gleichmäßiger Rasenschnitt: Da viele Geräte täglich oder mehrfach pro Woche mähen, bleibt die Grashöhe konstant. Das führt zu einem besonders dichten, gesunden Rasen – ohne kahle Stellen oder abgebrochene Halme.
- Mulchfunktion inklusive: Statt das Gras in einem Fangkorb zu sammeln, zerkleinern Mähroboter das Schnittgut so fein, dass es als Mulch auf dem Rasen liegen bleibt. Das reduziert den Düngerbedarf und sorgt für ein verbessertes Bodenklima.
- Leiser Betrieb: Die meisten Geräte sind mit einem Geräuschpegel von unter 60 Dezibel deutlich leiser als herkömmliche Rasenmäher. So können sie auch zu Ruhezeiten oder in den frühen Morgenstunden betrieben werden – ohne Nachbar*innen zu stören.
- Energieeffizienz: Mähroboter arbeiten elektrisch – meist über einen Akku. Im Vergleich zu benzinbetriebenen Rasenmähern sind sie deutlich günstiger im Betrieb.
- Zugänglichkeit bei körperlichen Einschränkungen: Menschen mit Rückenproblemen oder eingeschränkter Mobilität profitieren besonders von automatisierten Mählösungen.
Nachteile von Mährobotern
- Sicherheitsrisiken: Stiftung Warentest hat bei vielen Geräten Sicherheitsdefizite festgestellt – insbesondere beim Erkennen von Hindernissen wie Kinderfüßen oder Spielzeug. Zwar arbeiten moderne Roboter mit Sensoren und Not-Stopp-Funktionen, aber ein Restrisiko bleibt. Kinder und Haustiere sollten sich während des Mähvorgangs nicht auf dem Rasen aufhalten.
- Installation & Einrichtung: Die meisten Mähroboter benötigen ein Begrenzungskabel, das entlang der Rasenränder verlegt wird. Das ist zwar nur einmalig nötig, kann aber aufwendig sein – vor allem bei verwinkelten Gärten. Auch die korrekte Platzierung der Ladestation erfordert Planung.
- Kosten: Günstige Modelle beginnen bei rund 400 Euro, leistungsstärkere oder smartere Geräte können schnell 1.000 Euro oder mehr kosten. Wer noch kein Akku-System (z. B. bei Einhell) besitzt, muss teils auch Ladegerät und Akkus separat einkalkulieren.
- Kein Ersatz für Gartenpflege: Ein Mähroboter kann zwar das Mähen übernehmen, doch Kantenpflege, Vertikutieren oder Unkrautentfernung bleiben weiterhin Handarbeit – es sei denn, du investierst in zusätzliche Geräte.
Ein Mähroboter steuert sich meist selbständig innerhalb einer zuvor per Begrenzungskabel abgesteckten Fläche. Er fährt nach einem chaotischen oder systematischen Muster, um gleichmäßig zu mähen, zerkleinert das Gras fein und verteilt es als natürlichen Mulch auf dem Rasen. Sobald der Akku zur Neige geht oder ein Regensensor ausschlägt, kehrt das Gerät automatisch zur Ladestation zurück.
Die meisten Gärten sind geeignet. Wichtig ist es, anhand der Herstellerangaben das passende Modell zur Flächengröße und Geländeform zu wählen. Steigungen bis etwa 30 bis 35 % sind gängig, hochpreisige Mäher können sogar bis 45 % bewältigen. Bei schmalen Durchgängen ab 60 cm sollte ein Gerät mit Corridor- oder Multizonensteuerung eingesetzt werden.
Viele Geräte besitzen einen Regensensor und kehren bei Niederschlag automatisch zur Station zurück. Einige Modelle mähen jedoch auch bei leichtem Regen – das kann den Rasen und das Gerät belasten. Daher raten Expert*innen, bei zu nassem Gras lieber manuell oder später zu mähen.
Ja. Stiftung Warentest bemängelte bei vielen Geräten, dass Kinder-Arm-Attrappen nicht oder verspätet erkannt wurden, was Verletzungsrisiken birgt. Daher empfiehlt es sich, den Mähroboter nur fahren zu lassen, wenn keine Kinder oder wehrlose Tiere im Garten sind. Moderne Geräte besitzen Sensoren, die Kippen oder Heben erkennen und die Messer sofort stoppen.
Das hängt von Rasentyp, Wetter und Mähstrategie ab. Viele Mähroboter arbeiten im Zufallsprogramm, einige fahren Bahnen (z. B. Bosch Indego). Häufige Einsätze (mehrmals wöchentlich) führen zu dichterem Gras und weniger Stress für den Rasen. In der Regel reichen 2 bis 3 Zyklen pro Tag, um das Schnittbild konstant zu halten.
In den meisten Fällen nicht – Mähroboter übernehmen die Hauptschnittarbeit. Allerdings sind Handrasenmäher oder Kantenschneider trotzdem nützlich, um Rasenkanten, Ecken oder Übergänge zur Terrasse sauber zu pflegen, die der Roboter nicht erreicht.
Nein, Mähroboter arbeiten als Mulchmäher – das Schnittgut wird fein gehäckselt und auf dem Rasen verteilt. Dort zersetzt es sich und dient als natürlicher Dünger. Für eine optimale Wirkung mäht das Gerät idealerweise regelmäßig, sodass nie zu große Mengen Gras anfallen.
Ja, zur Winterpause sollte der Mähroboter gereinigt, voll aufgeladen und sicher frostfrei gelagert werden – am besten trocken und in Innenräumen. Begrenzungs- und Suchkabel können meist im Rasen bleiben. Auch die Kontakte der Ladestation sollten sauber bleiben.
Ja – das Begrenzungskabel wird so verlegt, dass Beete, Wege oder andere Zonen ausgespart werden. Bei manchen Systemen können auch temporäre Sperrbereiche über Apps konfiguriert werden, etwa wenn Rasensaat liegt oder ein Planschbecken im Einsatz ist.
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