Wenn die Blätter fallen und der Garten winterfest wird, stehen oft auch Sägearbeiten an: Äste müssen gekürzt, Sträucher zurückgeschnitten und Brennholz vorbereitet werden. Eine Akku-Kettensäge hilft dir dabei, kabellos und flexibel ans Werk zu gehen. Doch welches Modell eignet sich für deine Vorhaben? Im Vergleich findest du Akku-Kettensägen für unterschiedliche Anforderungen: handliche Mini-Sägen für kleinere Äste sowie ein leistungsstärkeres Gerät für dickere Holzstücke. Wir zeigen dir, worauf es bei Schwertlänge, Akkuleistung, Handhabung und Sicherheit ankommt.
Das erfahrt ihr gleich
- Die beliebtesten Akku-Kettensägen in der Übersicht
- Tabelle: Daten der beliebtesten Akku-Kettensägen
- Die beliebtesten Akku-Kettensägen: Produkte im Detail
- Topseller bei OTTO.de: OUTIGO 8 Zoll Akku-Kettensäge
- Platz 2 bei OTTO.de: OUTIGO 12 Zoll Akku-Kettensäge
- Platz 3 bei OTTO.de: Bundviel Mini 6 + 8 Zoll Akku-Kettensäge
- Unser Redaktions-Tipp: Einhell FORTEXXA 18/30
- Kaufberatung: Auf was du bei Akku-Kettensägen achten solltest
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu Akku-Kettensägen
Für unseren Vergleich der beliebtesten Akku-Kettensägen schauen wir auf die Topseller aus dem OTTO-Shop, genauer: auf die drei am meisten verkauften Produkte der Kategorie. Außerdem stellen wir einen Redaktions-Tipp vor, den wir aufgrund eigener Erfahrung, eines besonders niedrigen Preises oder außergewöhnlicher Features auswählen. Bevor es in den Vergleich und die Beschreibung der einzelnen Produkte im Detail geht, hier eine kurze Übersicht der Produkte:
- Topseller bei OTTO.de: OUTIGO 8 Zoll Akku-Kettensäge
- Platz 2 bei OTTO.de: OUTIGO 12 Zoll Akku-Kettensäge
- Platz 3 bei OTTO.de: Bundviel Mini 6 + 8 Zoll Akku-Kettensäge
- Unser Redaktions-Tipp: Einhell FORTEXXA 18/30
| OUTIGO 8 Zoll | OUTIGO 12 Zoll | Bundviel Mini 6 + 8 Zoll | Einhell FORTEXXA 18/30 | |
|---|---|---|---|---|
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| Schwertlänge | 22 cm | 30 cm | 15 und 20 cm | 30 cm |
| Motorleistung | 800 W | 700 W | 880 W | Bis 2 PS/1,5 kW |
| Motortyp | Bürstenlos | Bürstenlos | Bürstenlos | Bürstenlos |
| Akkuspannung | 21 V | 21 V | 21 V | 18 V |
| Akkukapazität | 2 x 4 Ah | 2 x 4 Ah | 2 x 2 Ah | 1 x 4 Ah |
| Akkus im Set | 2 | 2 | 2 | 1 |
| Kettengeschwindigkeit | Nicht angegeben | Nicht angegeben | Nicht angegeben | Bis 8,9 m/s |
| Gewicht | Ca. 1,9 kg | Ca. 5 kg | Ca. 1,3 kg | Ca. 4,1 kg ohne Akku |
| Besonderheiten | Mehrere Ersatzketten und Führungsschienen | Längeres Schwert, zwei Akkus | Zwei wechselbare Schwertlängen | ECO-Modus, Oregon-Schwert und ‑Kette |
| Geeignet für | Kleine Gartenarbeiten | Größere Äste | Leichte, flexible Arbeiten | Redaktionstipp für anspruchsvollere Sägearbeiten |
| Preis (UVP) | 189,99 Euro | 189,99 Euro | 79,99 Euro | 221,90 Euro |
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Wenn du im Garten Äste kürzen oder kleinere Holzstücke zersägen möchtest, kann die OUTIGO 8 Zoll Akku-Kettensäge eine praktische Unterstützung sein. Ihr 22 Zentimeter langes Schwert eignet sich vor allem für überschaubare Sägearbeiten, bei denen eine große Kettensäge schnell unhandlich wird. Angetrieben wird sie von einem bürstenlosen Motor mit 800 Watt. Da die Säge mit Akku läuft, brauchst du beim Arbeiten keine Steckdose in der Nähe und kannst dich frei im Garten bewegen.
Praktisch sind außerdem die zwei im Set enthaltenen Akkus mit jeweils 4 Ah. So hast du einen Ersatz zur Hand, wenn dem ersten unterwegs die Energie ausgeht. Dazu kommen mehrere Ersatzketten und Führungsschienen sowie Zubehör für den Einstieg. Nutzer*innen loben vor allem die unkomplizierte Handhabung und die Unterstützung bei kleineren Holzarbeiten. Ganz ohne Abstriche geht es allerdings nicht: Die Bedienungsanleitung bietet offenbar nicht allen Anwender*innen die Orientierung, die sie sich wünschen. Gerade wenn du noch wenig Erfahrung mit Kettensägen hast, solltest du dich deshalb vor dem ersten Einsatz gründlich mit der Handhabung vertraut machen. Für dicke Baumstämme oder größere Mengen Brennholz ist das kompakte Modell ohnehin nicht gedacht. Hier stößt es aufgrund seiner Schwertlänge schnell an seine Grenze.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Handlich und einfach zu bedienen
- Gute Schnittleistung bei kleineren Ästen
- Zwei Akkus und umfangreiches Zubehör
Contra
- Bedienungsanleitung teilweise unklar
- Für dickere Baumstämme wenig geeignet
Du möchtest im Garten nicht nur dünne Äste kürzen, sondern auch etwas kräftigeres Holz bearbeiten? Dann könnte die OUTIGO 12 Zoll Akku-Kettensäge interessant sein. Mit ihrem 30 Zentimeter langen Schwert bietet sie mehr Reichweite als die 8‑Zoll-Variante und eignet sich damit auch für dickere Äste und größere Holzstücke. Der bürstenlose Motor leistet 700 Watt. Zum Vergleich: Das kleinere Modell bringt es auf 800 Watt, hat also nominell mehr Leistung, dafür aber ein kürzeres Schwert. Die längere Führungsschiene allein macht die 12-Zoll-Säge deshalb nicht automatisch leistungsstärker.
Für längere Einsätze liegen zwei 21-Volt-Akkus mit jeweils 4 Ah bei. Eine Ladeanzeige hilft dir dabei, den Akkustand im Blick zu behalten. Zum Set gehören außerdem eine Ersatzkette, ein Ladegerät, Werkzeug sowie Schutzbrille und Handschuhe. In den Kundenbewertungen wird allerdings vereinzelt kritisiert, dass sich die Kette während des Sägens löst oder die Kettenspannung Probleme bereitet. Auch die Leistung überzeugt nicht alle Nutzer*innen. Gerade vor dem ersten Einsatz solltest du deshalb die Montage und Kettenspannung sorgfältig prüfen. Für regelmäßige, anspruchsvolle Sägearbeiten ist ein leistungsstärkeres Modell möglicherweise die bessere Wahl.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Längeres 30-cm-Schwert für dickere Äste
- Zwei Akkus mit je 4 Ah
- Umfangreiches Zubehör
Contra
- Kettenspannung kann problematisch sein
- Motorleistung eher begrenzt bei anspruchsvollen Arbeiten
Ob du dünnere Äste zurückschneiden oder etwas kräftigere Holzstücke zerkleinern möchtest: Die Bundviel Mini Akku-Kettensäge bringt gleich zwei passende Führungsschienen mit. Du kannst zwischen 6 und 8 Zoll wechseln und die Säge so an unterschiedliche Gartenarbeiten anpassen. Der bürstenlose Motor leistet laut Hersteller 880 Watt. Damit liegt das Modell auf dem Papier über den beiden OUTIGO-Sägen mit 800 beziehungsweise 700 Watt. Allerdings hängt die tatsächliche Schnittleistung auch von der Holzart, der Kette und dem Zustand des Akkus ab.
Mit rund 1,3 Kilogramm ist die Bundviel besonders leicht und handlich. Zwei Akkus mit jeweils 2 Ah und ein Ladegerät sind im Set enthalten. Im Vergleich zu den beiden OUTIGO-Modellen fällt die Akkukapazität damit geringer aus: Beide OUTIGO-Sägen bringen jeweils zwei 4‑Ah-Akkus mit. Die Bundviel punktet dafür mit ihrer kompakten Bauweise und der Wahl zwischen zwei Schwertlängen. Sicherheitsabdeckung, Handschutz und Einschaltsperre ergänzen die Ausstattung. Für gelegentliche Schnittarbeiten im Garten ist sie eine flexible Option. Für längere Einsätze solltest du die begrenztere Akkukapazität berücksichtigen. Auch bei dieser Mini-Kettensäge gilt: Sie ersetzt keine leistungsstarke Kettensäge für umfangreiche Holzarbeiten.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Zwei Schwertlängen (6 und 8 Zoll)
- Leicht und handlich
- Bürstenloser Motor mit 880 Watt
Contra
- Akkus mit nur 2 Ah Kapazität
- Für längere Sägearbeiten weniger geeignet
Viele Topseller unter den Akku-Kettensägen sind kompakte Mini-Modelle, die sich vor allem für kleinere Gartenarbeiten eignen. Doch nicht jede Aufgabe lässt sich damit erledigen. Deshalb fällt die Wahl bei unserem Redaktions-Tipp auf die Einhell FORTEXXA 18/30. Sie richtet sich an alle, die eine leistungsstärkere Akku-Kettensäge suchen, mit der sich auch dickere Äste, Kanthölzer und Brennholz bearbeiten lassen.
Ihr bürstenloser Motor erreicht eine Kettengeschwindigkeit von bis zu 8,9 Metern pro Sekunde. Das 30 Zentimeter lange Schwert bietet deutlich mehr Reichweite als die 6- und 8‑Zoll-Modelle von Bundviel und OUTIGO. Anders als die Mini-Sägen ist die Einhell auch für umfangreichere Sägearbeiten ausgelegt. Praktisch sind außerdem die automatische Kettenschmierung und die werkzeuglose Kettenspannung, die dir die Pflege erleichtern. Außerdem kannst du zwischen voller Leistung und einem ECO-Modus mit reduzierter Kettengeschwindigkeit wählen, um den Akku zu schonen.
Im Set sind ein 4‑Ah-Akku und ein Ladegerät enthalten. Die beiden OUTIGO-Modelle bieten jeweils zwei Akkus mit 4 Ah, während die Bundviel mit zwei kleineren 2‑Ah-Akkus ausgestattet ist. Ein zweiter Akku kann sich bei der Einhell also lohnen, wenn du länger am Stück arbeiten möchtest. Mit rund 4 Kilogramm ohne Akku ist sie zudem deutlich schwerer als die handlichen Mini-Modelle. Als Redaktionstipp eignet sie sich besonders für alle, die nicht nur gelegentlich kleine Äste schneiden, sondern bei der Gartenarbeit mehr Leistung und eine größere Einsatzbreite benötigen und nach einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.
Bei den Kundinnen und Kunden fallen folgende Punkte positiv und negativ auf:
Pro
- Gute Schnittleistung bei Ästen und Bauholz
- Einfache Handhabung und werkzeuglose Kettenspannung
- Automatische Kettenschmierung
Contra
- Relativ schwer und etwas hecklastig
- Teilweise unsaubere Schnitte mit Ausrissen
Akku-Kettensägen haben in den letzten Jahren richtig aufgeholt: leiser, leichter, einfacher zu starten und mit ausreichend Power für die meisten Privat- und Pro-Anwendungen. Gerade im kleinen Formfaktor machen sie ähnliche Modelle mit festem Kabel oder gar Benzin obsolet. Allerdings gibt es auch hier beim Kauf einige Dinge, die du unbedingt beachten solltest. Welche das sind, erfährst du in unserem Ratgeber zu den Geräten.
Bevor du ein Modell wählst, kläre für dich selbst ab, ob es für deinen Zweck das richtige ist: Willst du kleinere Äste schneiden, Brennholz vorbereiten, regelmäßig Bäume fällen oder professionelle Forstarbeiten erledigen? Akku-Modelle sind ideal für:
- Garten- und Hausgebrauch, vor allem den Ast- und Strauchschnitt,
- gelegentliches Aufarbeiten von liegendem Holz (Brennholz),
- Einsätze, bei denen Lärm/Abgase ein Problem sind (Wohngebiete, Innenhöfe).
Für sehr dicke Bäume, lange Dauereinsätze oder profimäßiges Fällen ist meist noch die kabelgebundene Elektro- oder die Benzin-Kettensäge die bessere Wahl. Akku-Technik holt zwar schnell auf, aber die Laufzeit und die Kosten für den Ersatzakku sind hier entscheidend.
Der Akku ist bei den meisten Modellen nicht dabei und muss separat gekauft werden. Davor solltest du die wichtigsten Daten kennen, damit du zum richtigen Stromspeicher greifst. Der Akku bestimmt nämlich Leistung, Laufzeit und Kosten. Wichtig sind drei Begriffe:
- Volt (V): Anzeige für die Systemspannung. Höhere Spannung ermöglicht in der Regel mehr Leistung (zum Beispiel 18V, 36V, 40V, 56V).
- Amperestunden (Ah): Hier geht es um die Kapazität, also grob gesagt darum, wie lange der Akku hält.
- Wattstunden (Wh): Die eigentlich wichtigste Kenngröße, weil Wh = V × Ah die gespeicherte Energie angibt.
Beispiel: Ein 36V-Akku mit 5 Ah hat 180 Wh. Beim Vergleich von Akkus verschiedener Hersteller solltest du auf Wh achten, das ist aussagekräftiger als nur die Angabe der Ah oder V allein. Für gelegentliches Arbeiten reichen oft 100 bis 200 Wh, wer Brennholzkilometer machen will, sollte mehr als 300 Wh oder sogar Ersatzakkus einplanen.
Moderne Akku-Kettensägen arbeiten meist brushless, also mit bürstenlosen Motoren. Diese haben ein paar Vorteile:
- Höherer Wirkungsgrad: Das bedeutet in der Praxis eine höhere Laufzeit pro Wh.
- Weniger Verschleiß: Dadurch verlängert sich meist die Haltbarkeit und es braucht weniger Wartung.
- Bessere Leistungsabgabe: Gerade unter Last ist die Leistung der Motoren oft konstanter.
Achte außerdem auf Herstellerangaben zu Drehmoment oder Schnittgeschwindigkeit, die oft mit in den Datenblättern stehen. Beachte allerdings, dass praktische Tests immer noch das beste Kriterium sind. Brushless-Motoren sind jedoch meist ein klares Qualitätsmerkmal.
Die Schwertlänge entscheidet, wie dicke Stämme du schneiden kannst. Als Faustregel für die Berechnung für deine Zwecke gilt: Durchmesser des Holzes x 1,5 – so bleibt ein wenig Spiel für Bewegungen. Brauchst du mehr, solltest du eher zu einer Kettensäge mit festem Stromanschluss oder Benzin greifen. Diese Geräte bieten oftmals deutlich größere Schwertlängen.
Auch wichtig: Die Kettenteilung (zum Beispiel 3/8”, .325”) beeinflusst Schnittqualität und Kettenwahl. Eine feinere Teilung bedeutet einen saubereren Schnitt, erfordert dabei aber mehr Aufwand. Eine gröbere Teilung bedeutet einen schnelleren Vorschub.
Herstellerangaben zur Laufzeit basieren oft auf idealen Testbedingungen. Wichtiger als eine einzelne Angabe sind Antworten auf diese Fragen:
- Welches Akku-System (Wh) wird verwendet?
- Wie lange dauert das Laden realistisch und gibt es eine Schnellladefunktion? (30 bis 60 Minuten für 50 % ist ein guter Richtwert bei modernen Schnellladern.)
- Hast du Platz für Ersatzakkus? (Zwei Akkus sind bei intensiveren Arbeiten fast Pflicht — während der eine lädt, arbeitet der andere.)
Tipp für Käufer*innen: Addiere die Wattstunden aller Akkus. Das gibt dir die nutzbare Gesamtenergie für durchgängiges Arbeiten.
Verschiedene Akkus und Motoren verändern das Handling der Akku-Kettensäge. Wichtige Aspekte sind:
- Gewicht: Ein leichteres Gerät ermüdet Handgelenke und Arme weniger — besonders bei Überkopfarbeiten.
- Balance: Das Gerät sollte eine gute Gewichtsverteilung haben, damit das Schwert beim Führen nicht „zieht“.
- Griffe, Vibrationsdämpfung: Rutschfeste Griffe, niedrige Vibrationswerte und gut erreichbare Bedienelemente (Kettenbremse, Gas) erhöhen Sicherheit und Komfort.
Profi-Geräte sind oft schwerer, weil mehr Akkuleistung integriert ist — für Privatnutzer*innen sind kompaktere Modelle meist angenehmer.
Sicherheitsausstattung ist kein Nice-to-have, sondern für deinen eigenen Schutz notwendig. Hier bieten die Hersteller zum Glück einiges. Darauf solltest du schauen:
- Kettenbremse (inerzial oder mechanisch): Stoppt die Kette bei Rückschlag.
- Kickback-Reduzierung / Low-kickback-Kette: Verringert die Rückschlaggefahr.
- Handschutz & Kettenfänger: Schützt die Hände, fängt abgesprungene Ketten.
- Drosselverriegelung / Zwei-Hand-Bedienung: Verhindert unbeabsichtigtes Starten.
- Elektronische Überlast- und Temperaturschutzschaltungen: Schützen Motor und Akku.
Es gibt noch ein paar Details, die dir das Leben auf Dauer deutlich leichter machen.
- Werkzeuglose Kettenspannung: Extrem zeitsparend, unbedingt zu empfehlen.
- Automatische Kettenöler: Sorgen für kontinuierliche Schmierung, eine Nachfüllanzeige iszt besonders praktisch.
- Kettenwechsel und Pflege: Einfache zugänglichkeit, leichter Wchsel, wenn Ersatzketten verfügbar sind.
- Schutzhaube und Schwertschutz: Für Lagerung und Transport
Eine regelmäßige Wartung der Akku-Kettensäge umfasst Kettenschärfen, Ölstand prüfen, Kettenspannung kontrollieren und die regelmäßige Pflege des Akkus.
Wähle nach Möglichkeit ein Akku-System, das mehrere Geräte versorgt (etwa auch einen Rasenmäher oder eine Heckenschere). Das bieten zum Glück viele Hersteller bereits. Besonders Einhell ist dafür bekannt. Ein umfangreiches Akkusystem hat langfristiges Sparpotenzial, weil du weniger Stromspeicher für mehr Geräte brauchst.
Achte zudem auf:
- Garantie & Händlernetz: Kurze Lieferwege lassen dich bei Reparaturen schnell wieder arbeiten, ein gutes Netz bietet viele Möglichkeiten, die Garantie zu nutzen.
- Verfügbarkeit von Ersatzteilen: Wichtige Teile wie Ketten, Schwert, O‑Ringe und mehr sollten einfach zu bekommen sein – und nicht zu teuer.
- Kund*innendienst: Ein guter Support ist bei allen Produkten wichtig, gerade wenn Akkutechnik involviert ist.
Vorteile von Akku-Kettensägen
- Kabellos & mobil: Kein störendes Kabel, keine Steckdose nötig; ideal für flexibles Arbeiten im Garten oder Waldstück.
- Leiser Betrieb: Deutlich leiser als Benzinsägen; angenehmer für Nachbar*innen und Nutzer*innen, keine Lärmbelästigung in Wohngebieten.
- Einfache Handhabung: Start auf Knopfdruck, kein Ziehen am Starterseil wie bei Benzinsägen.
- Wartungsarm: Weniger bewegliche Teile, kein Vergaser oder Benzin-Öl-Gemisch.
- Umweltfreundlicher: Keine direkten Abgase, sauberer Betrieb auch in geschlossenen oder sensiblen Bereichen.
- Leichter & kompakter: Oft handlicher und weniger ermüdend, besonders bei kleineren Modellen.
- Gemeinsames Akku-System: Akkus oft für mehrere Gartengeräte nutzbar, spart Geld und Platz.
Nachteile von Akku-Kettensägen
- Begrenzte Laufzeit: Abhängig von Akku-Kapazität; Ersatzakkus fast immer nötig bei längeren Arbeiten.
- Weniger Leistung als Benzinmodelle: Bei sehr dicken Stämmen oder Dauerbelastung stoßen sie an ihre Grenzen.
- Hohe Anschaffungskosten: Gerät + Akku + Ladegerät können zusammen teurer sein als eine vergleichbare Benzinsäge.
- Akku-Verschleiß: Mit der Zeit verlieren Akkus Kapazität, Ersatz ist kostenintensiv.
- Ladezeit: Auch mit Schnellladegeräten nicht sofort einsatzbereit wie ein nachgefüllter Benzintank.
- Witterungsanfälligkeit: Akkus reagieren empfindlich auf extreme Kälte oder Hitze.
- Kleinere Auswahl bei Profigeräten: Das Sortiment ist vor allem für Privatanwender*innen stark, echte Forst-Profis setzen oft noch auf Benzin.
Welche Akku-Kettensäge am besten zu dir passt, hängt von den geplanten Arbeiten ab. Für dünne Äste und kleinere Rückschnitte reicht häufig eine kompakte Mini-Kettensäge. Möchtest du auch dickere Äste oder Brennholz sägen, empfiehlt sich ein Modell mit längerem Schwert und ausreichend Leistung. Achte außerdem auf die Akkukapazität, das Gewicht und die Sicherheitsausstattung.
Die benötigte Leistung richtet sich nach dem Einsatzzweck. Für gelegentliche Schnittarbeiten an dünnen Ästen genügt oft ein kompaktes Modell. Für dickere Äste und regelmäßige Holzarbeiten sind leistungsstärkere Geräte sinnvoll. Vergleiche dabei nicht nur die Wattangabe, sondern auch die Kettengeschwindigkeit und die Schwertlänge. Bei Akku-Kettensägen sind zudem die Akkuspannung und die Konstruktion des Motors wichtige Faktoren.
Für kleinere Gartenarbeiten sind kurze Schwerter mit etwa 15 bis 20 Zentimetern praktisch. Für vielseitige Sägearbeiten eignen sich häufig Modelle mit 25 bis 30 Zentimetern Schwertlänge. Wenn du regelmäßig dickere Holzstücke bearbeitest, kann ein längeres Schwert sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass die Schwertlänge zum Durchmesser des Holzes und zur Leistung der Säge passt.
Die Akkulaufzeit hängt unter anderem von der Akkukapazität, der Holzart, der Dicke der Äste und der Beanspruchung des Motors ab. Ein Akku mit 4 Ah bietet grundsätzlich mehr Energiereserve als ein vergleichbarer Akku mit 2 Ah bei gleicher Spannung. Eine pauschale Laufzeit lässt sich daraus allerdings nicht ableiten. Mit einem zweiten Akku kannst du weiterarbeiten, während der erste lädt.
Eine Mini-Akku-Kettensäge ist leicht, handlich und eignet sich besonders für kleinere Äste und gelegentliche Rückschnitte. Größere Akku-Kettensägen haben meist längere Schwerter und sind für anspruchsvollere Sägearbeiten besser geeignet. Sie sind allerdings häufig schwerer und benötigen mehr Platz bei der Aufbewahrung. Überlege deshalb vor dem Kauf, welche Arbeiten du regelmäßig erledigen möchtest.
Eine Akku-Kettensäge startet auf Knopfdruck, arbeitet ohne direkte Abgase am Einsatzort und benötigt weder Benzin noch ein Kraftstoff-Öl-Gemisch. Außerdem ist sie häufig wartungsärmer und angenehmer für gelegentliche Gartenarbeiten. Dafür ist die Arbeitsdauer durch die Akkukapazität begrenzt. Für sehr lange oder besonders anspruchsvolle Einsätze kann ein leistungsstarkes Modell mit Ersatzakku sinnvoll sein.
Wichtige Kriterien sind die Schwertlänge, die Schnittleistung, die Akkukapazität und das Gewicht. Auch die Sicherheitsausstattung spielt eine große Rolle: Achte auf einen Handschutz, eine Kettenbremse und eine Einschaltsperre. Praktisch sind außerdem eine automatische Kettenschmierung und eine werkzeuglose Kettenspannung. Prüfe vor dem Kauf auch, ob Akku und Ladegerät im Lieferumfang enthalten sind.
Reinige die Säge nach dem Einsatz von Holzspänen und Schmutz. Kontrolliere regelmäßig die Kettenspannung und den Zustand der Sägekette. Bei Modellen mit Kettenschmierung solltest du außerdem den Ölstand prüfen und geeignetes Kettenöl verwenden. Entferne vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten immer den Akku und beachte die Bedienungsanleitung des Herstellers.
Eine Akku-Kettensäge kann durch den einfachen Start und den kabellosen Betrieb besonders komfortabel sein. Trotzdem ist sie kein ungefährliches Gartengerät. Auch kompakte Mini-Kettensägen können schwere Verletzungen verursachen. Lies vor dem ersten Einsatz die Bedienungsanleitung, trage geeignete Schutzkleidung und arbeite nur mit sicherem Stand. Sägen über Schulterhöhe und Arbeiten auf einer Leiter solltest du vermeiden.
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