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Körperpflege

Ver­gleich: Die belieb­tes­ten Blutdruckmessgeräte

Die beliebtesten Blutdruckmessgeräte im Vergleich. Finde das passende Gerät für dich.

Ein Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rät ermög­licht dir, dei­nen Blut­druck bequem zuhau­se zu kon­trol­lie­ren und dei­ne Wer­te regel­mä­ßig im Blick zu behal­ten. Die ver­schie­de­nen Model­le unter­schei­den sich dabei unter ande­rem hin­sicht­lich Mess­ge­nau­ig­keit, Man­schet­ten­grö­ße, Bedie­nung und zusätz­li­chen Funk­tio­nen. Wäh­rend eini­ge Gerä­te bewusst ein­fach gehal­ten sind und sich per Knopf­druck bedie­nen las­sen, bie­ten ande­re umfang­rei­che Spei­cher­funk­tio­nen, Pro­fi­le für meh­re­re Nutzer*innen oder eine Arrhyth­mie-Erken­nung. Auch eine kli­ni­sche Vali­die­rung kann bei der Aus­wahl eine wich­ti­ge Rol­le spie­len. Wel­ches Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rät zu dir passt, hängt davon ab, wie häu­fig du mes­sen möch­test und wel­che Funk­tio­nen du im All­tag benö­tigst. In unse­rem Ver­gleich stel­len wir dir belieb­te Model­le vor und zei­gen dir, wo die jewei­li­gen Gerä­te ihre Stär­ken und Schwä­chen haben.

Die belieb­tes­ten Blut­druck­mess­ge­rä­te in der Übersicht

Für unse­ren Ver­gleich der belieb­tes­ten Blut­druck­mess­ge­rä­te für den Ober­arm schau­en wir auf die Top­sel­ler aus dem OTTO-Shop. Genau­er auf die drei am meis­ten ver­kauf­ten Pro­duk­te der Kate­go­rie. Außer­dem stel­len wir einen Redak­ti­ons-Tipp vor, den wir auf­grund eige­ner Erfah­rung oder eines beson­ders nied­ri­gen Prei­ses aus­wäh­len. Bevor es in den Ver­gleich und die Beschrei­bung der ein­zel­nen Pro­duk­te im Detail geht, hier eine kur­ze Über­sicht der Produkte:

Tabel­le: Daten der belieb­tes­ten Oberarm-Blutdruckmessgeräte

Beu­rer BM 27+Medi­s­a­na BU 512Beu­rer BM 35OMRON X2 Basic
Beurer Oberarm-Blutdruckmessgerät BM 27+ freigestelltMedisana Oberarm-Blutdruckmessgerät BU 512 freigestelltBeurer Oberarm-Blutdruckmessgerät BM35 freigestelltOMRON Blutdruckmessgerät X2 Basic freigestellt
Mes­sungvoll­au­to­ma­tischvoll­au­to­ma­tischvoll­au­to­ma­tischvoll­au­to­ma­tisch
Man­schet­ten­grö­ße22 bis 42 cm22 bis 36 cm23 bis 36 cm22 bis 32 cm
Nut­zungs­pro­fi­le422kei­ne
Spei­cher­plät­ze30 je Nutzer*in90 je Nutzer*in60 je Nutzer*in1 Mess­wert
Arrhyth­mie ErkennungJaJaJaJa
Man­schet­ten­sitz­kon­trol­leJaNeinNeinJa
Far­bi­ge Ein­stu­fung der MesswerteJaJaJaNein
Durch­schnitts­wertJaJaJaNein
App-Anbin­dungNeinNeinJaNein
Kli­nisch validiertNeinNeinNeinJa
Dis­playLCD, gro­ße AnzeigeLCD, gro­ße ZiffernLCDLCD
Auf­be­wah­rungs­ta­scheNeinJaJaNein
Preis (UVP)47,99 Euro44,95 Euro69,99 Euro20,77 Euro
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Die belieb­tes­ten Blut­druck­mess­ge­rä­te für den Ober­arm: Pro­duk­te im Detail

Top­sel­ler bei OTTO.de: Beu­rer Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rät BM 27+

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Du möch­test dei­nen Blut­druck regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren? Und das am liebs­ten ganz bequem von zu Hau­se aus? Das Beu­rer BM 27+ misst Blut­druck und Puls voll­au­to­ma­tisch direkt am Ober­arm. Prak­tisch für den All­tag ist die Man­schet­ten­sitz­kon­trol­le, die dir zeigt, ob die Man­schet­te rich­tig ange­legt ist. So kannst du Mess­feh­ler durch einen ungüns­ti­gen Sitz leich­ter ver­mei­den. Zusätz­lich erkennt das Gerät mög­li­che Herz­rhyth­mus­stö­run­gen und ord­net dei­ne Mess­wer­te mit­hil­fe einer far­bi­gen Ska­la ein. Die Man­schet­te eig­net sich für Ober­arm­um­fän­ge von 22 bis 42 Zentimetern.

Auch wenn meh­re­re Per­so­nen im Haus­halt das Blut­druck­mess­ge­rät nut­zen, musst du dei­ne Wer­te nicht mit ande­ren tei­len: Das BM 27+ bie­tet vier Nut­zungs­pro­fi­le mit jeweils 30 Spei­cher­plät­zen. Das Dis­play ist groß und dadurch gut ables­bar, aller­dings nicht beleuch­tet. Bei wenig Licht kann das Able­sen daher etwas schwie­ri­ger sein.

Bei der Man­schet­te zei­gen sich zudem klei­ne Schwä­chen: Eini­ge Nutzer*innen emp­fin­den das Anle­gen als etwas umständ­lich oder bemän­geln, dass sie nicht bei jedem Arm opti­mal sitzt. Auch die Spei­cher­funk­ti­on könn­te intui­ti­ver gestal­tet sein. Für die regel­mä­ßi­ge Blut­druck­kon­trol­le zu Hau­se bekommst du aber ins­ge­samt ein unkom­pli­zier­tes Gerät mit sinn­vol­ler Ausstattung.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Ein­fa­che Bedienung
  • Gut ables­ba­res Display
  • Prä­zi­se Messwerte
  • 4 Spei­cher­pro­fi­le
  • gro­ße Universal-Manschette

Con­tra

  • Man­schet­te etwas umständ­lich anzulegen
  • Dis­play nicht beleuchtet
Pas­send dazu 

Platz 2 bei OTTO.de: Medi­s­a­na Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rät BU 512

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Das Medi­s­a­na BU 512 misst Blut­druck und Puls voll­au­to­ma­tisch am Ober­arm und zeigt dir die Wer­te dank beson­ders gro­ßer Zif­fern über­sicht­lich auf dem Dis­play an. Eine Ampel-Farb­ska­la hilft dir dabei, die Mess­wer­te grob ein­zu­ord­nen. Zusätz­lich erkennt das Gerät unre­gel­mä­ßi­ge Herz­schlä­ge und kann aus den gespei­cher­ten Mes­sun­gen einen Durch­schnitts­wert berech­nen. Für zwei Per­so­nen ste­hen jeweils 90 Spei­cher­plät­ze zur Ver­fü­gung. Das Dis­play ist zwar beson­ders gut ables­bar, aller­dings nicht beleuchtet.

Im Ver­gleich zum Beu­rer BM 27+ bie­tet das Medi­s­a­na damit deut­lich mehr Spei­cher­plät­ze pro Per­son, eig­net sich aller­dings nur für Ober­arm­um­fän­ge von 22 bis 36 Zen­ti­me­tern. Für grö­ße­re Ober­ar­me ist eine sepa­ra­te XL-Man­schet­te erhältlich.

Ins­ge­samt punk­tet das BU 512 vor allem mit ein­fa­cher Hand­ha­bung, gro­ßen Zif­fern und viel Spei­cher­platz. Bei der Bedie­nung gibt es aller­dings ver­ein­zelt Kri­tik: Das Abru­fen gespei­cher­ter Wer­te wird teil­wei­se als etwas umständ­lich emp­fun­den. Auch bei der Mess­ge­nau­ig­keit berich­ten ein­zel­ne Nutzer*innen von Abweichungen.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Ein­fa­che Bedienung
  • Gro­ßes, gut ables­ba­res Display
  • Man­schet­te lässt sich leicht anlegen
  • 90 Spei­cher­plät­ze pro Nutzer*in
  • Gute Mess­ge­nau­ig­keit

Con­tra

  • Dis­play nicht beleuchtet
  • Mes­sung dau­ert ver­gleichs­wei­se lange
  • Kei­ne App-Anbindung
Pas­send dazu 

Platz 3 bei OTTO.de: Beu­rer Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rät BM35

Beim Blut­druck lohnt sich nicht nur der Blick auf einen ein­zel­nen Mess­wert. Das Beu­rer BM 35 unter­stützt dich dabei, dei­ne Wer­te über einen län­ge­ren Zeit­raum zu beob­ach­ten. Neben Blut­druck und Puls erfasst das Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rät auch mög­li­che Herz­rhyth­mus­stö­run­gen und ord­net die Ergeb­nis­se über eine far­bi­ge Ska­la ein. Beson­ders prak­tisch für regel­mä­ßi­ge Mes­sun­gen ist, dass das BM 35 sowohl den Durch­schnitt aller gespei­cher­ten Wer­te als auch die durch­schnitt­li­chen Mor­gen- und Abend­wer­te der ver­gan­ge­nen sie­ben Tage berech­net. Für zwei Per­so­nen ste­hen dafür jeweils 60 Spei­cher­plät­ze zur Ver­fü­gung. Damit ist das BM 35 vor allem inter­es­sant, wenn du dei­ne Mess­wer­te nicht nur erfas­sen, son­dern auch mit­ein­an­der ver­glei­chen möch­test. Im BM 27+ fin­den zwar vier Per­so­nen Platz, dafür ste­hen dort jeweils nur 30 Spei­cher­plät­ze zur Ver­fü­gung. Das Medi­s­a­na BU 512 bie­tet mit 90 Wer­ten pro Per­son wie­der­um mehr Spei­cher, beschränkt sich aber eben­falls auf zwei Nutzer*innen.

Bei der Man­schet­te reicht das BM 35 von 22 bis 36 Zen­ti­me­tern; für grö­ße­re Ober­ar­me ist eine XL-Man­schet­te erhält­lich. Eine Man­schet­ten­sitz­kon­trol­le wie beim BM 27+ fehlt aller­dings. Auch das Dis­play ist nicht beleuch­tet. Dafür kannst du dei­ne Wer­te über die Scan-&-Save-Funktion in der Beu­rer Health­Ma­na­ger Pro App dokumentieren.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Leicht zu bedie­nen, intuitiv
  • Ein­fach abzulesen
  • Schnel­le Messung

Con­tra

  • Man­schet­te unge­eig­net für kräf­ti­ge Oberarme
  • Nutzer*innen berich­ten ver­ein­zelt von Pro­ble­men mit der Verarbeitung

Unser Redak­ti­ons­tipp: OMRON Blut­druck­mess­ge­rät X2 Basic

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Wenn du beim Blut­druck­mes­sen vor allem Wert auf zuver­läs­si­ge Ergeb­nis­se und eine unkom­pli­zier­te Bedie­nung legst, ist das OMRON X2 Basic unser Redak­ti­ons­tipp. Das kli­nisch vali­dier­te Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rät kon­zen­triert sich bewusst auf die wich­tigs­ten Funk­tio­nen: Man­schet­te anle­gen, Knopf drü­cken und mes­sen. Die Intel­li­sen­se-Tech­no­lo­gie passt den Auf­pump­druck auto­ma­tisch an, wäh­rend eine Man­schet­ten­sitz­kon­trol­le dich dar­auf hin­weist, wenn die Man­schet­te nicht rich­tig sitzt. Das macht die Anwen­dung beson­ders ein­fach und hilft dir dabei, typi­sche Feh­ler bei der Mes­sung zu vermeiden.

Wäh­rend das Beu­rer BM 27+ und das Medi­s­a­na BU 512 mit meh­re­ren Nut­zungs­pro­fi­len und zahl­rei­chen Spei­cher­plät­zen deut­lich mehr Mög­lich­kei­ten zur Doku­men­ta­ti­on dei­ner Mess­wer­te bie­ten, spei­chert das Gerät von OMRON nur den jeweils letz­ten Wert. Auch eine far­bi­ge Ska­la zur Ein­ord­nung der Ergeb­nis­se gibt es nicht.

Doch das X2 Basic Blut­druck­mess­ge­rät ist kom­pakt, schnell ein­satz­be­reit und lie­fert zuver­läs­sig prä­zi­se Mess­wer­te. Wenn du dei­nen Blut­druck regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren möch­test, ohne dich durch zahl­rei­che Zusatz­funk­tio­nen zu arbei­ten, bekommst du hier ein ange­nehm redu­zier­tes Gerät, das sich auf das Wesent­li­che kon­zen­triert zu einem güns­ti­gen Preis.

Bei den Kun­din­nen und Kun­den fal­len fol­gen­de Punk­te posi­tiv und nega­tiv auf:

Pro

  • Ein­fa­che Bedie­nung per Knopfdruck
  • Schnel­le und unkom­pli­zier­te Messung
  • Kom­pakt und platzsparend
  • Nutzer*innen loben die prä­zi­sen und zuver­läs­si­gen Mess­wer­te wer­den häu­fig gelobt
  • Ange­nehm zu tra­gen­de Manschette
  • Gutes Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis

Con­tra

  • Nur ein Spei­cher­platz für den letz­ten Messwert
  • Man­schet­te mit 22–32 cm für kräf­ti­ge­re Ober­ar­me zu klein
  • Klei­nes, nicht beleuch­te­tes Display
Pas­send dazu 

Kauf­be­ra­tung: Auf was du bei Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rä­ten ach­ten solltest

Ob zur regel­mä­ßi­gen Kon­trol­le zuhau­se oder auf Emp­feh­lung deine*r Ärzt*innen: Ein Blut­druck­mess­ge­rät kann dir dabei hel­fen, dei­ne Wer­te im Blick zu behal­ten. Gera­de bei Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rä­ten gibt es jedoch Unter­schie­de bei Mess­ge­nau­ig­keit, Man­schet­te, Bedie­nung und Aus­stat­tung. Wel­che Funk­tio­nen wirk­lich sinn­voll sind und wor­auf du beim Kauf ach­ten soll­test, erfährst du in die­ser Kaufberatung.

Mess­ge­nau­ig­keit und Validierung

Bei einem Blut­druck­mess­ge­rät kommt es vor allem auf ver­läss­li­che Mess­wer­te an. Ach­te des­halb dar­auf, ob das jewei­li­ge Modell kli­nisch vali­diert wur­de. Dabei wird über­prüft, wie genau die Mess­wer­te des Geräts im Ver­gleich zu eta­blier­ten Refe­renz­mes­sun­gen sind. Eine ent­spre­chen­de Vali­die­rung kann dir eine gute Ori­en­tie­rung bei der Aus­wahl geben. Wich­tig ist außer­dem, das Gerät kor­rekt anzu­wen­den: Sit­ze wäh­rend der Mes­sung ruhig und lege die Man­schet­te ent­spre­chend der Anlei­tung an.

Man­schet­te und Oberarmumfang

Die pas­sen­de Man­schet­te ist ent­schei­dend für eine mög­lichst zuver­läs­si­ge Mes­sung. Prü­fe vor dem Kauf des­halb, für wel­chen Ober­arm­um­fang das Gerät geeig­net ist. Die Spann­wei­te unter­schei­det sich je nach Modell deut­lich. Eine zu enge oder zu wei­te Man­schet­te kann die Mess­ergeb­nis­se beein­flus­sen. Prak­tisch sind Gerä­te mit Man­schet­ten­sitz­kon­trol­le: Sie zei­gen dir an, wenn die Man­schet­te nicht rich­tig posi­tio­niert ist.

Bedie­nung und Display

Gera­de wenn du dei­nen Blut­druck regel­mä­ßig misst, soll­te die Anwen­dung mög­lichst unkom­pli­ziert funk­tio­nie­ren. Eine über­sicht­li­che Anzei­ge mit gro­ßen Zif­fern erleich­tert das Able­sen der Wer­te. Man­che Gerä­te star­ten die Mes­sung bereits mit einem ein­zi­gen Knopf­druck. Auch Sym­bo­le oder far­bi­ge Ska­len kön­nen dir dabei hel­fen, die Ergeb­nis­se schnel­ler ein­zu­ord­nen. Ein beleuch­te­tes Dis­play ist beson­ders prak­tisch, wenn du das Gerät bei schlech­ten Licht­ver­hält­nis­sen ver­wen­den möchtest.

Spei­cher­plät­ze und Nutzungsprofile

Wenn du dei­ne Blut­druck­wer­te über einen län­ge­ren Zeit­raum beob­ach­ten möch­test, lohnt sich ein Blick auf die Spei­cher­funk­ti­on. Je nach Modell las­sen sich nur weni­ge oder meh­re­re Dut­zend Mes­sun­gen spei­chern. Nutzt du das Gerät mit einer wei­te­ren Per­son, sind meh­re­re Nut­zungs­pro­fi­le sinn­voll. So blei­ben eure Mess­wer­te getrennt und du kannst dei­ne per­sön­li­che Ent­wick­lung bes­ser nachvollziehen.

Zusatz­funk­tio­nen

Vie­le Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rä­te bie­ten inzwi­schen mehr als die rei­ne Blut­druck­mes­sung. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se die Erken­nung unre­gel­mä­ßi­ger Herz­schlä­ge, die Berech­nung von Durch­schnitts­wer­ten oder eine Aus­wer­tung von Mor­gen- und Abend­mes­sun­gen. Eini­ge Model­le las­sen sich außer­dem per App mit dem Smart­phone ver­bin­den. Über­le­ge dir vor dem Kauf, wel­che Funk­tio­nen du tat­säch­lich benö­tigst: Für eine ein­fa­che Kon­trol­le reicht oft ein Modell mit über­schau­ba­rer Ausstattung.

Grö­ße und Handhabung

Auch die Bau­wei­se kann im All­tag eine Rol­le spie­len. Ein kom­pak­tes Gerät lässt sich leich­ter ver­stau­en oder mit­neh­men, wäh­rend ein grö­ße­res Dis­play das Able­sen erleich­tern kann. Ach­te außer­dem dar­auf, wie sich die Man­schet­te anle­gen lässt und ob die Bedien­ele­men­te gut erreich­bar sind. Wenn du das Blut­druck­mess­ge­rät regel­mä­ßig ver­wen­dest, soll­te die Hand­ha­bung mög­lichst wenig Auf­wand machen.

Strom­ver­sor­gung und Zubehör

Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rä­te wer­den häu­fig mit Bat­te­rien betrie­ben und sind dadurch fle­xi­bel ein­setz­bar. Eini­ge Model­le kön­nen zusätz­lich über ein Netz­teil mit Strom ver­sorgt wer­den. Prü­fe beim Kauf auch den Lie­fer­um­fang: Eine pas­sen­de Man­schet­te, Bat­te­rien, ein Netz­teil oder eine Auf­be­wah­rungs­ta­sche kön­nen den All­tag erleich­tern. Gera­de wenn du das Gerät unter­wegs nut­zen möch­test, ist eine kom­pak­te Auf­be­wah­rungs­mög­lich­keit praktisch.

Vor- und Nach­tei­le von Oberarm-Blutdruckmessgeräten

Vor­tei­le von Oberarm-Blutdrcukmessgeräten

  • Genaue Kon­trol­le zu Hau­se: Mit einem Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rät kannst du dei­ne Blut­druck­wer­te bequem selbst kon­trol­lie­ren und über einen län­ge­ren Zeit­raum beobachten.
  • Ein­fa­che Anwen­dung: Vie­le Gerä­te arbei­ten voll­au­to­ma­tisch und star­ten die Mes­sung per Knopf­druck. So brauchst du für eine Mes­sung kei­ne medi­zi­ni­schen Vorkenntnisse.
  • Gut ables­ba­re Wer­te: Gro­ße Dis­plays und über­sicht­li­che Anzei­gen machen es leicht, Blut­druck und Puls direkt nach der Mes­sung abzulesen.
  • Spei­che­rung von Mess­wer­ten: Je nach Modell kannst du zahl­rei­che Mes­sun­gen spei­chern und so Ver­än­de­run­gen dei­ner Wer­te nach­voll­zie­hen. Meh­re­re Nut­zungs­pro­fi­le sind prak­tisch, wenn das Gerät von meh­re­ren Per­so­nen ver­wen­det wird.
  • Sinn­vol­le Zusatz­funk­tio­nen: Model­le mit Arrhyth­mie-Erken­nung, Man­schet­ten­sitz­kon­trol­le oder Durch­schnitts­wert­be­rech­nung kön­nen dich bei der regel­mä­ßi­gen Kon­trol­le zusätz­lich unterstützen.
  • Für regel­mä­ßi­ge Mes­sun­gen geeig­net: Im Ver­gleich zu Hand­ge­lenk-Blut­druck­mess­ge­rä­ten gel­ten kor­rekt ange­wen­de­te Ober­arm­ge­rä­te als beson­ders zuver­läs­sig und wer­den des­halb auch für die Mes­sung zu Hau­se häu­fig empfohlen.

Nach­tei­le von Oberarm-Blutdruckmessgeräten

  • Man­schet­te muss rich­tig sit­zen: Für zuver­läs­si­ge Wer­te ist es wich­tig, dass die Man­schet­te pas­send zum Ober­arm­um­fang gewählt und kor­rekt ange­legt wird.
  • Nicht jede Man­schet­te passt: Je nach Modell ist der Grö­ßen­be­reich begrenzt. Bei beson­ders schma­len oder kräf­ti­gen Ober­ar­men kann eine pas­sen­de Son­der­man­schet­te nötig sein.
  • Weni­ger mobil: Ober­arm­ge­rä­te sind meist grö­ßer als Model­le für das Hand­ge­lenk und dadurch etwas umständ­li­cher zu transportieren.
  • Zusatz­funk­tio­nen nicht immer not­wen­dig: App-Anbin­dung, umfang­rei­che Spei­cher­funk­tio­nen oder ver­schie­de­ne Aus­wer­tun­gen kön­nen prak­tisch sein, sind für eine ein­fa­che Blut­druck­kon­trol­le aber nicht zwin­gend erforderlich.
  • Bat­te­rien oder Strom­ver­sor­gung nötig: Ohne Bat­te­rien bezie­hungs­wei­se Netz­teil lässt sich das Gerät nicht ver­wen­den. Je nach Modell kann die Strom­ver­sor­gung unter­wegs des­halb zum The­ma werden.
  • Mes­sung braucht etwas Zeit: Für eine mög­lichst zuver­läs­si­ge Mes­sung soll­test du ruhig sit­zen und dich wäh­rend­des­sen nicht bewe­gen. Meh­re­re Mes­sun­gen hin­ter­ein­an­der kön­nen dadurch eini­ge Minu­ten dauern.

Alter­na­ti­ven zu den belieb­tes­ten Oberarm-Blutdruckmessgeräten

Hier fin­dest du ein paar wei­te­re Model­le, die es zwar nicht unter die Top­sel­ler geschafft haben, aber poten­zi­el­le Alter­na­ti­ven sind:

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FAQ: Häu­fi­ge Fra­gen und Ant­wor­ten zu Oberarm-Blutdruckmessgeräten

Ein Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rät misst den Blut­druck über eine Man­schet­te, die du am Ober­arm befes­tigst. Beim Start pumpt sich die Man­schet­te auto­ma­tisch auf und übt Druck auf die Arte­rie aus. Sen­so­ren erfas­sen dabei die Blut­druck­wer­te und zei­gen anschlie­ßend den systo­li­schen und dia­sto­li­schen Blut­druck sowie meist den Puls auf dem Dis­play an.

Set­ze dich zunächst eini­ge Minu­ten ruhig hin und lege dei­nen Arm ent­spannt auf eine Unter­la­ge. Die Man­schet­te sitzt am bes­ten direkt auf der Haut oder über dün­ner Klei­dung und etwa zwei bis drei Zen­ti­me­ter ober­halb der Arm­beu­ge. Ach­te dar­auf, dass der Schlauch nach unten in Rich­tung Hand zeigt. Wäh­rend der Mes­sung soll­te dein Arm ent­spannt auf Herz­hö­he lie­gen. Die genaue Posi­ti­on kann je nach Modell etwas abwei­chen. Ori­en­tie­re dich des­halb am bes­ten an der Bedienungsanleitung.

Wie häu­fig du dei­nen Blut­druck mes­sen soll­test, hängt von dei­nem indi­vi­du­el­len Bedarf ab. Für eine Ver­laufs­kon­trol­le wer­den häu­fig meh­re­re Mes­sun­gen zu unter­schied­li­chen Zeit­punk­ten emp­foh­len. Wenn du dei­ne Wer­te regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren möch­test, kann es sinn­voll sein, mor­gens und abends jeweils meh­re­re Mes­sun­gen durch­zu­füh­ren. Bei medi­zi­ni­schen Fra­gen oder auf­fäl­li­gen Wer­ten soll­test du dich an dein*e Mediziner*in wenden.

Das lässt sich nicht pau­schal beant­wor­ten, da es auf dei­ne Anfor­de­run­gen ankommt. Ach­te ins­be­son­de­re auf eine pas­sen­de Man­schet­ten­grö­ße, eine mög­lichst ein­fa­che Bedie­nung und eine kli­ni­sche Vali­die­rung. Zusätz­li­che Funk­tio­nen wie Spei­cher­plät­ze, Pro­fi­le für Nutzer*innen, Arrhyth­mie-Erken­nung oder App-Anbin­dung kön­nen eben­falls sinn­voll sein. Für eine mög­lichst unkom­pli­zier­te Mes­sung kann ein ein­fach aus­ge­stat­te­tes Modell ausreichen.

Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rä­te gel­ten bei kor­rek­ter Anwen­dung als beson­ders zuver­läs­sig und wer­den für die Blut­druck­mes­sung zu Hau­se häu­fig bevor­zugt. Hand­ge­lenk­ge­rä­te kön­nen eben­falls gute Ergeb­nis­se lie­fern, reagie­ren aber stär­ker auf die Posi­ti­on des Arms und Hand­ge­lenks. Bei bei­den Vari­an­ten ist des­halb die rich­ti­ge Anwen­dung entscheidend.

Die benö­tig­te Man­schet­ten­grö­ße rich­tet sich nach dei­nem Ober­arm­um­fang. Miss dei­nen Ober­arm am bes­ten unge­fähr auf hal­ber Höhe zwi­schen Schul­ter und Ellen­bo­gen und ver­glei­che den Umfang anschlie­ßend mit dem vom Her­stel­ler ange­ge­be­nen Grö­ßen­be­reich. Eine falsch sit­zen­de oder nicht pas­sen­de Man­schet­te kann die Mess­wer­te beeinflussen.

Vie­le moder­ne Ober­arm-Blut­druck­mess­ge­rä­te ver­fü­gen über eine soge­nann­te Arrhyth­mie-Erken­nung. Sie kann wäh­rend der Mes­sung Hin­wei­se auf unre­gel­mä­ßi­ge Herz­schlä­ge erken­nen und dich ent­spre­chend infor­mie­ren. Ein sol­cher Hin­weis ersetzt aller­dings kei­ne ärzt­li­che Unter­su­chung. Wenn dein Gerät wie­der­holt einen unre­gel­mä­ßi­gen Herz­schlag anzeigt, soll­test du dies medi­zi­nisch abklä­ren lassen.

Gute Blut­druck­mess­ge­rä­te kön­nen für die regel­mä­ßi­ge Kon­trol­le zu Hau­se zuver­läs­si­ge Wer­te lie­fern. Ach­te beim Kauf mög­lichst auf eine kli­ni­sche Vali­die­rung des kon­kre­ten Modells. Eben­so wich­tig ist die rich­ti­ge Anwen­dung: Ruhe vor der Mes­sung, eine pas­sen­de Man­schet­te und die kor­rek­te Arm­po­si­ti­on tra­gen dazu bei, Mess­feh­ler zu vermeiden.

Ja, sofern das Gerät dafür aus­ge­legt ist. Model­le mit meh­re­ren Nut­zer­pro­fi­len kön­nen die Mess­wer­te ver­schie­de­ner Per­so­nen getrennt spei­chern. Das ist beson­ders prak­tisch für Paa­re oder Fami­li­en. Ach­te außer­dem dar­auf, dass die mit­ge­lie­fer­te Man­schet­te für die jewei­li­gen Ober­arm­um­fän­ge geeig­net ist.

Für ver­gleich­ba­re Wer­te ist es sinn­voll, mög­lichst immer unter ähn­li­chen Bedin­gun­gen zu mes­sen. Sit­ze vor der Mes­sung eini­ge Minu­ten ruhig und ver­mei­de unmit­tel­bar davor kör­per­li­che Anstren­gung, Kaf­fee oder Niko­tin. Wenn du dei­nen Blut­druck regel­mä­ßig kon­trol­lierst, kön­nen fes­te Mess­zei­ten am Mor­gen und Abend hilf­reich sein. Hal­te dich bei medi­zi­ni­schen Mess­plä­nen an die Emp­feh­lung deine*r Meidiziner*in.

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