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Audio

Sound-Upgrade fürs Wohn­zim­mer: 5 TV-Laut­spre­cher für jedes Budget

Bei vielen aktuellen flachen TV-Geräten bleibt auch der Sound flach. Mit Soundbars sorgst du beim Klang für mehr Volumen.

Aktu­el­le 4K-Fern­se­her über­zeu­gen mit her­vor­ra­gen­der Bild­qua­li­tät, beim Sound sind sie aller­dings etwas schwach auf der Brust. Wir zei­gen dir, wie du den ble­cher­nen TV-Sound gegen volu­mi­nö­sen Klang eintauschst.

TV-Laut­spre­cher für den Kino­sound zuhause

Das Phä­no­men ist nicht neu: Flach­bild-TVs haben meist auch nur einen fla­chen Sound. Die­ses Man­ko kann Film-Fans den Kino­abend ganz schön ver­mie­sen: Wenn sich die Ver­fol­gungs­jagd der hoch­tou­rigen Boli­den im Action-Knal­ler gera­de mal so anhört, wie die Car­re­ra-Bahn im Kin­der­zim­mer; oder wenn die Kon­zert-DVDs der Super­stars klin­gen wie Omas Gram­mo­phon, macht das alles kei­nen Spaß.

Zwar gibt es durch­aus TV-Gerä­te, deren Klang von Haus aus die Ohren nicht gera­de­her­aus belei­digt, aber den vol­len Wumms bekom­men auch die­se Gerä­te meist nicht hin. Die Lösung liegt auf der Hand: Wenn du guten Sound möch­test, soll­test du das TV-Gerät mit Extra-Laut­spre­chern aufrüsten.

Die auf­wen­digs­te Lösung ist ein Sur­round-Sys­tem bestehend aus meh­re­ren Laut­spre­chern, die man im Raum ver­teilt. Güns­ti­ger und unkom­pli­zier­ter geht es mit einer Sound­bar. Die­se plat­ziert man auf dem Side­board oder an der Wand direkt unter dem Fern­se­her. Eini­ge Sound­bars wer­den im Bass durch einen exter­nen Sub­woo­fer unter­stützt. Schon ist der Raum­klang um Wel­ten bes­ser als aus den TV-Lautsprechern.

TCL TS6100 Soundbar

Von die­sem Ein­stei­ger­mo­dell für rund 80 Euro soll­te man sicher­lich kei­ne Wun­der erwar­ten, aber wenn der TV-Sound arg dünn daher­kommt, schafft die­se zuver­läs­sig Abhil­fe: Mit einer Aus­gangs­leis­tung von 120 Watt über die zwei ver­bau­ten Laut­spre­cher im Inne­ren und Dol­by Digi­tal sorgt die TCL TS6100 für kom­pak­ten Sound. Dol­by Audio ist die am wei­tes­ten ver­brei­te­te Sur­round-Sound-Tech­no­lo­gie für ein kon­sis­ten­tes Surround-Sound-Erlebnis.

Wem der Sound zu wenig Tie­fen hat, der kann die Sound­bar auch als TCL TS6110 2.1 im Set mit einem zusätz­li­chen Sub­woo­fer erhal­ten. Prak­tisch: Der Bass­wür­fel lässt sich ohne zusätz­li­ches Kabel­ge­wirr ganz ein­fach draht­los mit der Sound­bar ver­bin­den. So kannst du ihn ganz ein­fach dezent unter der TV-Kon­so­le oder anders­wo im Raum ver­schwin­den las­sen. Die TCL TS6100 wird mit einem prak­ti­schen Mon­ta­ge­satz für eine ein­fa­che und schnel­le Wand­mon­ta­ge gelie­fert, du kannst sie aber auch ganz ein­fach direkt vor dem TV-Gerät platzieren.

Du kannst die Sound­bar über die mit­ge­lie­fer­te Fern­be­die­nung oder die Touch-Bedie­nung direkt an der Box steu­ern. Neben den übli­chen Bedien­ele­men­ten fin­dest du dort auch drei vor­ein­ge­stell­te Equa­li­zer-Modi für Musik, Fil­me oder Sprachwiedergabe.

Der Anschluss des Fern­seh­ge­räts an die Sound­bar erfolgt über ein HDMI-Kabel. Die Sound­bar ver­fügt über einen HDMI-ARC-Anschluss ( Con­su­mer Elec­tro­nics Con­trol) kannst Du außer­dem Klan­grie­gel und Fern­seh­ge­rät mit einer ein­zi­gen Bedie­nung steu­ern. Und noch ein Vor­teil: Die Sound­bar schal­test du so gleich­zei­tig mit dem Fern­se­her ein oder aus. Außer­dem kannst Du sie über Blue­tooth mit Smart­pho­ne, Com­pu­ter, Lap­top, Tablet und Smart­pho­ne verbinden.

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Sony HT-SD35 2.1 Soundbar

Wer kei­ne rie­si­gen Sys­te­me auf­fah­ren möch­te, um den TV-Sound auf­zu­rüs­ten, sich aber den­noch einen volu­mi­nö­se­ren Sound wünscht, ist mit einem kom­pak­ten 2.1. Sys­tem für 299 Euro wie die­sem gut bera­ten. Die Sony Sound­bar für TV, Com­pu­ter und Smart­pho­ne besteht aus einer Sound­bar und einem kabel­lo­sen Sub­woo­fer, die eine Gesamt­aus­gangs­leis­tung von 320 Watt liefern.

Mit­hil­fe des soge­nann­ten S‑Force PRO Front-Sur­round ver­spricht Sony zudem vir­tu­el­len Sur­round Sound zu lie­fern, der dich Fil­me wie im Kino genie­ßen las­sen soll – und das ganz ohne zusätz­li­che Rear-Lautsprecher.

Die Sony HT-SD35 2.1 Sound­bar unter­stützt dafür eine Viel­zahl an Ver­bin­dungs­mög­lich­kei­ten: Den Fern­se­her schließt Du am bes­ten über HDMI und nutzt den Audio­rück­ka­nal (ARC), um zusätz­li­chen Kabel­sa­lat zu ver­mei­den. Ein digi­ta­ler Opti­cal-in-Anschluss steht den­noch bereit.

Per Blue­tooth streamst du außer­dem von Smart­pho­ne, Tablet oder Com­pu­ter. Zudem ist die Sony HT-SD35 2.1 Sound­bar Plug-and-Play-fähig, sodass du sie auch als eigen­stän­di­gen Musik­play­er ver­wen­den kannst. Neben den übli­chen Audio- und Laut­stär­ke­reg­lern stellst du über die mit­ge­lie­fer­te Fern­be­die­nung Höhen- und Bäs­se ein oder rufst vor­de­fi­nier­te Equa­li­zer­ein­stel­lun­gen für Fil­me, Musik, Kon­zer­te oder Games ab. Prak­tisch: Auf der Ober­sei­te der Sound­bar sind zudem Laut­stär­ke­tas­ten angebracht.

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Teu­fel CINEBAR ONE 

Ganz schön kom­pakt für eine Sound­bar kommt die Teu­fel Cine­bar One Sound­bar für knapp 270 Euro daher. Bei dem rela­tiv klei­nen Klan­grie­gel steckt eini­ges unter der Hau­be: Im Inne­ren sind ins­ge­samt vier Breit­band-Laut­spre­cher ver­baut, von denen zwei nach vor­ne und zwei seit­lich abstrah­len, um ein mög­lichst gro­ßes Klang­feld zu pro­du­zie­ren. Eine Bass­re­flex­öff­nung an der Rück­sei­te soll die Wie­der­ga­be der tie­fen Fre­quen­zen verstärken.

Die Anschlüs­se der Teu­fel Cine­bar One lie­gen kom­plett in einer Ein­buch­tung auf der Hin­ter­sei­te. Hier fin­det sich bei­spiels­wei­se der Anschluss für das Strom­ka­bel. Das Netz­teil hat kei­nen Platz mehr im Gehäu­se gefun­den, was bei den kom­pak­ten Abmes­sun­gen der Sound­bar aber auch nicht ver­wun­der­lich ist. Hin­zu kom­men ein 3,5‑mm-Klinkeneingang für ana­lo­ge und ein opti­scher Ein­gang für digi­ta­le Audio-Quell­ge­rä­te. Zudem kannst du dich über einen HDMI-Ein­gang freu­en. Dank Audio Return Chan­nel (ARC) genügt ein HDMI-Kabel, um die Cine­bar mit dem TV-Gerät zu kop­peln – vor­aus­ge­setzt der Fern­se­her besitzt eine ARC-taug­li­che Schnitt­stel­le. Die CEC-Tech­no­lo­gie ermög­licht es so, die Laut­stär­ke mit der TV-Fern­be­die­nung zu regeln.

Blue­tooth Ver­si­on 2.1 ist eben­falls mit an Bord, WLAN hin­ge­gen nicht und auch einen USB-Anschluss gibt es nicht. Über die Micro-USB-Schnitt­stel­le lässt sich die Sound­bar aller­dings ganz ein­fach an einem Win­dows- oder Mac-Com­pu­ter betrei­ben. Zu die­sem Zweck hat der Her­stel­ler der Cine­bar eine inte­grier­te USB-Sound­kar­te spen­diert, was der Klang­qua­li­tät zugutekommt.

Am Gerät selbst befin­den sich kei­ne Knöp­fe; alle Ein­ga­ben machst du über die bei­lie­gen­de Fern­be­die­nung. So las­sen sich Bassin­ten­si­tät und Laut­stär­ke ver­än­dern oder die ver­schie­de­nen Quel­len ansteu­ern. Zudem kann der Nut­zer die drei Equa­li­zer Movie, Music oder Voice wäh­len und die Dyna­mo­re-Tech­no­lo­gie für einen vir­tu­el­len Raum­klang zuschal­ten. Ein Dis­play hat sich Teu­fel aller­dings gespart, was gera­de die Laut­stär­ke­re­ge­lung etwas erschwert. Ein­zig eine klei­ne LED-Leuch­te hin­ter dem Git­ter zeigt die Ein­ga­ben an.

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Sonos Arc Pre­mi­um Soundbar 

Der ame­ri­ka­ni­sche Her­stel­ler Sonos hat sich als Pro­du­zent hoch­wer­ti­ger Laut­spre­cher einen Namen gemacht. Als Spe­zia­list für Mul­ti­room-Sys­te­me bekannt, hat das Unter­neh­men natür­lich auch eine Sound­bar im Sor­ti­ment: die Arc Pre­mi­um Sound­bar für rund 900 Euro sorgt für ein über­durch­schnitt­li­ches Klang­er­leb­nis am TV. Laut Her­stel­ler haben sogar Oscar-prä­mier­te Ton­in­ge­nieu­re an der Ent­wick­lung mit­ge­ar­bei­tet. Die Klang­tüft­ler haben den Sound spe­zi­ell auf die mensch­li­che Stim­me abge­stimmt, damit die Wie­der­ga­be beson­ders natür­lich klingt. Aber auch dyna­mi­sche Action-Sze­nen, ful­mi­nan­te Kon­zer­te und knal­li­gen Gaming-Sound gibt die Sound­bar kraft­voll und leben­dig wie­der. Das liegt nicht zuletzt an der her­vor­ra­gen­den Aus­stat­tung, wie dem 3D-Sound­for­mat Dol­by Atmos. Außer­dem kannst du mit Sonos’ True­play-Funk­ti­on den Klang indi­vi­du­ell auf dei­nen Raum abstim­men. Das funk­tio­nier aller­dings nur mit App­les mobi­len Geräten.

In der Sound­bar mit 1,15 Metern Län­ge sor­gen allein acht spe­zi­el­le Tief­tö­ner für die bei TV-Gerä­ten oft­mals schmerz­lich ver­miss­te Bass­tie­fe. Drei Kalot­ten­hoch­tö­ner decken die hohen Fre­quen­zen ab. So kommt der plas­ti­sche Raum­klang, egal ob Flö­ten­so­lo oder Explo­si­on, von glas­klar bis wuch­tig, immer detail­ge­treu rüber. Neben den Laut­spre­chern sind unter der Hau­be der Sound­bar auch vier Fern­feld­mi­kro­fo­ne ver­baut. So kannst du den Sound nicht nur mit Dei­ner TV-Fern­be­die­nung regeln, son­dern auch mit dei­ner Stim­me: Durch die Sprach­steue­rung mit Ama­zons Ale­xa und dem Goog­le Assi­stant gestal­tet sich die Bedie­nung sehr ein­fach. Dane­ben kannst Du natür­lich auch wei­te­re Funk­tio­nen der Sprach­as­sis­ten­ten nut­zen und zum Bei­spiel Musik abspie­len oder Nach­rich­ten che­cken. Die Sound­bar hat zwar kei­ne Blue­tooth-Schnitt­stel­le, punk­tet aber mit vie­len Musik­strea­ming­diens­ten von Spo­ti­fy über Apple Music, Dee­zer, Tidal bis zu Sound­cloud und Tun­eIn, die du anknip­sen kannst, wenn das Flim­mer­kis­te gera­de nicht läuft. Die Sonos Arc Sound­bar ist zudem noch aus­bau­fä­hig: Wenn dir das alles noch nicht genügt, kannst du das Sys­tem wei­ter auf­boh­ren zu einem 5.1.2‑Set mit ech­tem Surround-Sound.

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Bose Sound­bar 700

Das US-ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­men Bose lie­fert seit Jah­ren Laut­spre­cher der Spit­zen­klas­se und bie­tet auch anspruchs­vol­len Ohren aus­ge­feil­ten TV-Sound im Wohn­zim­mer. Wie eini­ge ande­re Sys­te­me auch, kannst du mit einem klei­nen Set-up star­ten und es spä­ter wei­ter auf­rüs­ten. Als Basis eig­net sich zum Bei­spiel die Bose Sound­bar 700 für rund 700 Euro. Sie lie­fert bereits ohne sepa­ra­ten Sub­woo­fer einen vol­len Sound mit akzep­ta­blen Bäs­sen. Dafür sor­gen die sie­ben Laut­spre­cher im Inne­ren der Sound­bar: Vier Tief- und ein Hoch­tö­ner sind in der Front ver­baut, dazu sor­gen zwei seit­li­che Hoch­tö­ner für den Raum­klang. Ähn­lich wie beim Modell von Sonos jus­tierst du auch bei Bose den 3D-Sound über eine zuge­hö­ri­ge App. Für die Ein­rich­tung lie­fert Bose mit der Sound­bar ein spe­zi­el­les Head­set mit ein­ge­bau­ten Mikro­fo­nen. Damit posi­tio­niert du dich zur ein­ma­li­gen Ein­rich­tung an fünf ver­schie­de­nen Plät­zen im Raum, wäh­rend die Sound­bar Test­tö­ne sendet.

Die Ver­bin­dungs­mög­lich­kei­ten der Sound­bar sind recht über­schau­bar. Den ein­zi­gen HDMI-Anschluss ver­bin­dest du am bes­ten mit dem Fern­se­her, so lässt sich die Laut­stär­ke­ein­stel­lung ganz ein­fach mit der TV-Fern­be­die­nung regeln. Wei­te­re HDMI-Anschlüs­se für Spie­le­kon­so­len oder Blu-ray-Play­er? Fehl­an­zei­ge. Dafür hat die Sound­bar noch einen opti­schen Digi­tal­ein­gang. Um dei­ne Musik vom Smart­pho­ne abzu­spie­len, nutzt du am bes­ten die Blue­tooth-Ver­bin­dung oder die App „Bose Music“. Außer­dem ist auch Apple Air­Play an Bord. Mit der App „Bose Music“ star­test du auch Musik-Strea­ming-Diens­te wie Spo­ti­fy, Ama­zon Music, Dee­zer oder Tun­eIn. Die App brauchst du zudem, um die Sprach­as­sis­ten­ten ein­zu­rich­ten – Ama­zon Ale­xa und den Goog­le Assi­stant – mit denen du die Sound­bar steu­ern kannst. Aber auch die klas­si­sche Fern­be­die­nung gehört zum Lie­fer­um­fang. Den kom­pak­ten Klan­grie­gel kannst du pro­blem­los vor dei­nem TV-Gerät platzieren.

Kom­men wir zu den Auf­rüst­op­tio­nen: Für mehr Bass­sound sorgt das pas­sen­de Bose Bass Modu­le 700. Das gibt es auch gleich im Set mit der zuge­hö­ri­gen Sound­bar für zusam­men 1400 Euro. Fil­me, Musik, Zocken, der Bass­laut­spre­cher legt beim Klang noch ein­mal eine ordent­li­che Schip­pe drauf. Je nach Geschmack kannst du die Bäs­se in der App sim­pel und schnell stär­ker oder dezen­ter ein­stel­len. Am ein­fachs­ten funk­tio­niert das über die Bose-Music-App. Sie fasst alle Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten über­sicht­lich zusammen.

Ech­ten Raum­klang und noch etwas mehr Laut­stär­ke spen­dierst du dem Sound­sys­tem mit den zuge­hö­ri­gen Sur­round-Boxen für 550 Euro. Über zwei kabel­lo­se Emp­fän­ger ver­bin­dest du die bei­den Laut­spre­cher mit ihrer Basis-Sta­ti­on. Ganz ein­fach. Und, es ver­steht sich eigent­lich von selbst: Das Bose-Sound­sys­tem ist alle­mal auch ein State­ment in Sachen Design.

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